Schnee-Spaß zugunsten der Kinderhospizarbeit

191222 Kids on Snow

Wintersportschule Thoma unterstützt mit „kids on snow“ den Bundesverband Kinderhospiz

Es ist ein wildes Gewusel und ein großer Spaß: Auf dem höchsten Gipfel des Schwarzwalds, dem Feldberg, konnten sich heute Dutzende schneebegeisterte Kinder so richtig austoben. „Kids on snow“ heißt die bewährte Veranstaltung, bei der Kindern zwischen 4 und 12 Jahren vor allem eines mitgegeben wird: die Begeisterung, sich im Schnee zu bewegen.

„Der Schwarzwald ist die Wiege des Skisports“, sagt Gundolf „Gundi“ Thoma, Inhaber der Wintersportschule am Seebuck. Thoma selbst war international im Skirennsport erfolgreich; heute ist ihm vor allem wichtig, den Spaß für seinen Sport an den Nachwuchs weiterzugeben – und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Seit Jahren setzt sich Gundi Thoma als Botschafter für die Kinderhospizarbeit ein. Den Erlös aus der beliebten Veranstaltung „kids on snow“, die jedes Jahr am Sonntag vor Weihnachten stattfindet, spendet er an den Bundesverband Kinderhospiz. „Weihnachten ist eine Zeit, in der mir oft bewusst wird, wie gut es uns geht. Gerade jetzt sollte man Verantwortung übernehmen für Menschen, die dieses Glück nicht haben“, begründet er sein Engagement.

Als die Dämmerung hereinbricht, kehren die vielen Kinder mit roten Wangen und blitzenden Augen vom Feldberg nach Hause zurück. Mit ihrem Tag voller Spaß und Schnee-Abenteuer haben sie möglich gemacht, dass schwerstkranken Kinder geholfen werden kann. „Für die regelmäßige Unterstützung durch diese tolle Aktion sind wir unglaublich dankbar“, freut sich Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz leitet den Dachverband der deutschen Kinderhospize von dessen Geschäftsstelle im Schwarzwald aus. „Es ist wunderbar, dass unsere Arbeit hier in unserer Region so gewürdigt und wertgeschätzt wird!“

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Liebe ist…Kinderhospizarbeit

191220 Liebe ist

Bundesverband Kinderhospiz und MENSCH Kreativagentur starten neue Kampagne zugunsten von Familien mit schwerstkranken Kindern

Es sind Bilder, die das Herz erwärmen – Aufnahmen von innigen Momenten zwischen Eltern und Kind, die Gesichter ganz nah aneinandergeschmiegt. Lächelnd, lachend, Bilder voller Wärme. Die Sätze darunter allerdings sind schwer auszuhalten. „Liebe ist… den letzten Herzschlag zu hören und zu sagen: ‚Alles ist gut mein Kind‘.“

„So ist Kinderhospizarbeit“, sagt Sabine Kraft. Die neue Kampagne „Liebe ist“, die der Dachverband der deutschen Kinderhospize pünktlich zum Fest der Liebe veröffentlicht, trifft den Kern der Arbeit mit Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. „In der Kinderhospizarbeit geht es nicht ums Sterben“, so Kraft, „es geht ums Leben. Darum, die verbleibende Zeit, egal wie lange sie noch dauert, mit Liebe und Glück zu füllen!“

Die eindrucksvolle Kampagne stammt von der MENSCH Kreativagentur aus München rund um die Kreativgeschäftsführer, Christoph Bohlender und Matthias Voll. Bohlender ist Mitglied des renommierten ADC (Art Directors Club Deutschland). Seit Jahren entwickelt er als Botschafter für den Bundesverband Kinderhospiz erfolgreiche Kampagnen. „Weihnachten ist das Fest der Liebe. Mit der Kampagne ‚Liebe ist‘ möchte ich zum Nachdenken und Innehalten anregen“, sagt er über seine neue Idee. „Ich möchte dazu beitragen, dass schwerstkranke Kinder und ihre Familien die Möglichkeit haben, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich zählt: ihre Liebe zueinander.“

Die Kampagne "Liebe ist" wird deutschlandweit in Tageszeitungen und Magazinen sowie in TV, Radio und Social Media eingesetzt. „Wir wünschen uns sehr, dass die Kampagne zu Weihnachten in ganz Deutschland verbreitet wird und wir dadurch Unterstützer gewinnen“, sagt Sabine Kraft. Denn die Arbeit des Bundesverbands Kinderhospiz finanziert sich fast ausschließlich über Spenden. „Liebe ist auch, an andere zu denken“, fasst Christoph Bohlender zusammen. „Gerade angesichts der Fülle der Weihnachtstage ist Teilen leicht!“

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Gemeinsam das Leben feiern

191219 Weihnachtsaktion

Weihnachtsaktion beim Bundesverband Kinderhospiz: Spende von „Aktion Kindertraum“ unterstützt Kinderhospizeinrichtungen

In den Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland wird eifrig vorbereitet. Eine weihnachtliche Kutschfahrt, ein Nachmittag mit Lebkuchen und Punsch, ein Adventstag mit Theateraufführung… die Mitarbeiter der stationären und ambulanten Dienste, die sich um lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien kümmern, können unbeschwert planen. Auch in diesem Jahr werden sie bei ihren Weihnachtsfeiern von einer Förderung des Bundesverbands Kinderhospiz unterstützt. Seit mittlerweile zehn Jahren bekommt der Dachverband der deutschen Kinderhospize von Kooperationspartner „Aktion Kindertraum“ eine großzügige Spende, um diese an die Verbandsmitglieder weiter zu geben. Mit insgesamt rund 2 Millionen Euro hat Aktion Kindertraum schon für stimmungsvolle Weihnachtsfeste gesorgt. „Wir freuen uns jedes Jahr wieder über die strahlenden Kinderaugen. Wie schön, wenn man gerade lebensverkürzend erkrankten Kindern und ihren Familien ihr Fest so richtig schön machen kann!“, sagt Ute Friese, Geschäftsführerin von Aktion Kindertraum, die sich persönlich auch als Botschafterin des Bundesverbands Kinderhospiz engagiert.

Für Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, ist die Weihnachtsaktion jedes Jahr aufs Neue etwas ganz Besonderes: „Durch die Unterstützung von Aktion Kindertraum werden so viele wunderschöne Veranstaltungen in den Kinderhospizen möglich! Die Begeisterung und Dankbarkeit, die uns jedes Jahr von unseren Mitgliedern, aber auch von den Familien selbst zurückgemeldet werden, sind immer sehr berührend.“

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Eine Frage der Verantwortung

191220 Tag der Solidaritaet

Zum Tag der Solidarität: Bundesverband Kinderhospiz macht auf Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern aufmerksam

 „Eigentlich sollte Solidarität in einer Gesellschaft wie der unseren eine Selbstverständlichkeit sein“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Kraft leitet den Dachverband der deutschen Kinderhospize seit 15 Jahren, und in dieser Zeit hat sie erlebt, dass auch um vermeintlich Selbstverständliches ständig gerungen werden muss. In Deutschland leben weit über 40.000 Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Diese Familien müssen Sorgen und Ängste aushalten, die sich niemand vorstellen möchte, sie müssen sich auf einen Abschied von ihrem Kind vorbereiten. Die meisten dieser Betroffenen haben zusätzlich mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, in vielen Familien zerbricht die Beziehung der Eltern an der dauernden Belastung. „Das, was diese Familien aber am Härtesten trifft, ist die soziale Isolation“, weiß Kraft. „Nach der Diagnose einer schweren und unheilbaren Krankheit, an der ein Kind in absehbarer Zeit sterben wird, vermeiden viele aus dem Umfeld aus Unsicherheit den Kontakt. Das macht einsam und hilflos“, sagt Kraft.

Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, Menschen Solidarität zu zeigen, die mit einem besonders schweren Schicksal fertig werden müssen. Der Bundesverband Kinderhospiz hat sich zum Ziel gesetzt, die Hemmschwelle zu senken, wenn es darum geht, sich mit dem Thema „Kinder und Sterben“ zu beschäftigen. „Keiner von uns weiß doch, wie lange wir noch leben dürfen“, so Kraft. „In der Kinderhospizarbeit geht es letztlich darum, verbleibende Zeit so schön wie möglich zu nutzen. Das ist nicht bedrohlich, das ist erfüllend!“ Ob mit der deutschlandweiten Pilgerreise „Kinder-Lebens-Lauf“, mit Spendenaktionen, beim jährlichen Sommer Open Air Konzert oder mit dem Tragen einer grünen Schleife am 10. Februar, dem Tag der Kinderhospizarbeit – der Bundesverband schafft immer wieder aufs Neue Anlässe und Möglichkeiten, in denen Menschen die Chance bekommen, der Kinderhospizarbeit ganz unbefangen zu begegnen. „Es ist eine Frage der Verantwortung gegenüber Hilfsbedürftigen, die wir als Gesellschaft nicht wegschieben dürfen“, sagt Sabine Kraft.

Informationen zu aktuellen Veranstaltungen und Aktionen gibt es unter www.bundesverband-kinderhospiz.de

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„Wir sind die Coolsten.“

191217 Bandentreffen

Zwei Jahre Grüne Bande: Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz auf Erfolgskurs

In der Jugendherberge Heilbronn trifft sich ein buntes Grüppchen. Die Teenager stecken in einem großen Konferenzraum die Köpfe zusammen, einige von ihnen sitzen im Rollstuhl. Sie sollen sich gleich gemeinsam in ein Standbild verwandeln mit dem Titel „Stärke“. Gar nicht so leicht. Es wird viel gekichert, gezögert, überlegt. Schließlich posiert die Gruppe mit verschränkten Armen und trotzigen Gesichtern als lebendige Kulisse.

Trotz oft ernster Themen, es wird vor allem viel gelacht beim Treffen der „Grünen Bande“, dem Jugendclub des Bundesverbands Kinderhospiz. Seit zwei Jahren gibt es dieses Projekt für schwerstkranke Jugendliche, ihre Geschwister und Freunde und für Jugendliche, deren Eltern schwerstkrank sind. Inzwischen sind fast 50 Jugendliche in ganz Deutschland Mitglied geworden.

Einmal im Jahr lädt der Bundesverband Kinderhospiz zusammen mit Kooperationspartner Aktion Kindertraum die Bandenmitglieder zu einem Treffen ein – das Programm in diesem Jahr hat die 14-jährige Bandenchefin Nina zusammengestellt. Ein Besuch im Technik-Mitmach-Museum, gemeinsames Ausgehen, ein Kreativtag voller Theater, Fotokampagnen und einem Videoprojekt: „Wir haben was zu sagen“, lautet der Leitspruch der Grünen Bande. „Es ist toll, sich gemeinsam Aktionen zu überlegen, mit denen wir die Öffentlichkeit auf die Situation von kranken und behinderten Jugendlichen aufmerksam machen“, sagt Nina. Die Situation kennt Nina selbst sehr gut - ihr älterer Bruder ist an einem Hirntumor erkrankt, ihr Leben ein permanenter Ausnahmezustand.

„Zu erkennen, dass es viele Jugendliche in einer ähnlichen Situation gibt und sich mit diesen austauschen zu können, ist für unsere Bandenmitglieder besonders wertvoll“, weiß Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz ist unglaublich stolz auf die Entwicklung des Jugendclubs. Eine Plakatserie, ein eigener Song: „Die Grüne Bande ist eine richtige Schmiede für Ideen geworden und gleichzeitig die Bühne, diese zu präsentieren“, so Kraft. Nina und ihre Bande machen auf einer eigenen Homepage www.gruene-bande.de und auf Facebook auf den Jugendclub und seine Anliegen aufmerksam.

Im Konferenzraum ist es andächtig still geworden. Die Bandenmitglieder sollen überlegen, was ihnen am besten gefallen hat und für sie am wichtigsten war an diesem Bandentreffen. Nina grinst. „Euch alle zu sehen. Wir sind nämlich die Coolsten.“

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