Vernissage des Kunstprojekts „Facing The Taboo“ am 4. Mai in Nürnberg

220504 PM Facing the taboo

„Den Dialog zur optimalen Unterstützung von unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen in die Mitte der Gesellschaft rücken.“

Das Kunstprojekt „Facing The Taboo“ des Bundesverband Kinderhospiz e.V, (BVKH) und seiner Partner soll Bürgerinnen und Bürger bewusst aufrütteln und emotionalisieren

Großformatige Glasflächen aus digitalen Fotografien der Gesichter von vier jungen Menschen zwischen Licht und Schatten, sind das zentrale Element des Kunstprojekts „Facing The Taboo“, das der BVKH mit einer Künstlergruppe aus München initiiert hat. Alisha, Deliyah, Lukas und Rasul sind lebensfrohe Kinder, die dennoch eine schicksalhafte Realität verbindet: Sie haben in jungen Jahren die Diagnose einer lebensverkürzenden Krankheit erhalten. Gedanken um Leben und Tod liegen für die Sechs- bis Zwölfjährigen und Ihre Familien nicht in weiter Ferne, sondern müssen im Alltag bewältigt werden. Ziel des Kunstprojekts, das in mehreren deutschen Metropolen als Wanderausstellung zu sehen sein wird, ist es, Tabus und Sprachlosigkeit zu der wichtigen Arbeit von Kinderhospizen zu brechen. Zum Ende des Jahres werden die Original-Exponate versteigert, um finanzielle Mittel zur Unterstützung der Kinderhospizarbeit zu generieren.     

„Mit dieser durchaus provokanten Dialogkampagne gehen wir einen ganz neuen Weg. Traditionell setzen wir meist sehr stark auf die inhaltliche Diskussion und eher textlastige Publikationen zur Arbeit unserer Mitglieder. Mit dem Kunstprojekt „Facing The Taboo“ wagen wir den Schritt in eine rein visuelle Emotionalisierung“ weist Franziska Kopitzsch, Geschäftsführerin des Bundesverbandes, auf das Besondere dieser Dialog-Initiative hin. An jedem Ausstellungsort wird das Kunstprojekt aufwändig über Kommunikations-kampagnen begleitet. So haben sich die bekannten Schauspieler Dieter Hallervorden und August Zirner am Kunstprojekt beteiligt, indem sie in kleinen Filmsequenzen über die Vergänglichkeit des Lebens sprechen. Von TV- und Kinospots bis hin zu Großplakaten sollen an den Ausstellungsorten Tausende von Menschen bewegt werden, die Installation zu besuchen und in Dialog zu treten. Die Premiere findet am 4.Mai in Nürnberg statt, den Abschluss bildet die Parochialkirche in Berlin-Mitte im Oktober. Als weitere Orte sind Stuttgart, Leipzig und der Raum Köln/Düsseldorf geplant.

Tabus und Sprachlosigkeit führen schnell zu Ausgrenzung und Isolation

In Deutschland sind rund 50.000 Kinder von einer Diagnose betroffen, die keine Aussicht auf Heilung oder Genesung stellt. „Wir wissen von vielen Eltern und Familienangehörigen wie schnell sie nach der Diagnose in die Isolation geraten. Gerade bei schwer erkrankten Kindern entsteht ein Vakuum für die Teilhabe am gesellschaftlichen Kindsein. Eltern berichten uns regelmäßig davon, dass sie sehr schnell den Anschluss an Familien mit gesunden Kindern verlieren, dass die Unsicherheit anderer Eltern zu Tabus im Umgang und zu Ausgrenzung führen. “ begründet Franziska Kopitzsch die Notwendigkeit, sich mit den alltäglichen Herausforderungen der Betroffenen intensiver auseinanderzusetzen. Um die Versorgungslage für die rund 50.000 Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu verbessern und die Gesellschaft für das Thema Kinderhospizarbeit zu sensibilisieren gründete sich 2002 auf Initiative von ambulanten und stationären Kinderhospizen der Bundesverband Kinderhospiz. Als Interessenvertretung für stationäre Kinderhospize und ambulante Dienste mit Sitz in Berlin und Lenzkirch, gilt der BVKH heute als wichtigster Kompetenzträger für die Vertretung der Kinderhospizarbeit und die Unterstützung und Hilfe für betroffene Kinder und deren Familien in Deutschland.

Von besonderer Bedeutung ist das Wissen um die unterschiedlichen Ausrichtungen der Hospizarbeit. Kinderhospize sind im Gegensatz zu Hospizen für Erwachsene nicht nur Orte des würdevollen Sterbens allein. Vielmehr erfüllen die stationären und ambulanten Hospizangebote für Kinder und Jugendliche eine aktive Lebenshilfe während des gesamten Krankheitsverlaufes. Sie sind damit Orte des Lebens und gerade für Eltern, Geschwister und Familienangehörige Einrichtungen, die zur Entlastung im Alltag führen: Durch ganz pragmatische Beratungs- und Betreuungsangebote beim Umgang mit den Krankheits-symptomen und durch die psychosoziale Unterstützung und die oft zeitliche Entlastung der pflegenden Familienangehörigen.

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Zur Webseite: www.facing-the-taboo.de

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Kinder-Lebens-Lauf 2022 macht nach Ostern Station in Sachsen-Anhalt

220414 PM Sachsen Anhalt KLL 2022 Rasul

Kinderhospizarbeit soll nachhaltig gestärkt werden - von Magdeburg über Dessau-Roßlau bis nach Halle/Saale wird für öffentliches Interesse gesorgt

Berlin/Magdeburg. Wenn Elke Büdenbender eine Schirmherrschaft übernimmt, muss der Anlass von besonderer Bedeutung sein. In Berlin startete die Frau des Bundespräsidenten in Berlin am 7.4. den Kinder-Lebens-Lauf 2022 des Bundesverband Kinderhospiz (BVKH), der bis Oktober 120 Städte bundesweit verbindet. Ab dem 18.4. geht es erstmals durch Sachsen-Anhalt.

Bis zum 5.10. werden mit dem Kinder-Lebens-Lauf quer durch die Republik auf rund 7000 Kilometern stationäre Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste angelaufen. „Die Tour durch Deutschland hat ein Ziel: Betroffene Familien haben den Wunsch, dass ihre lebensbedrohten Kinder so normal wie möglich leben können. Sie suchen nach Glücksmomenten und Begegnungen mit Menschen, die nicht wegschauen. Gemeinsam müssen wir Tabus und betretenes Schweigen in der Gesellschaft brechen“ weist Sabine Kraft, Geschäftsführerin vom BVKH, für die über 3000 am Lauf teilnehmenden Mit- und Mutmacher die Laufrichtung an. Der Weg in Sachsen-Anhalt führt nach Ostern in die Städte Magdeburg, Dessau und Halle/Saale. Aufgrund der teilweise großen Distanzen zwischen den Stationen wird nicht nur gelaufen: die Teams sind zu Fuß, per Fahrrad, Rollstuhl, Kutsche oder Boot unterwegs.

220414 PM Sachsen Anhalt KLL 2022 Porsche

Leben, sterben und würdevolle Trauer dürfen kein Tabuthema sein

In Deutschland sind 50.000 Elternpaare von einer Diagnose für ihr Kind betroffen, die keine Aussicht auf Heilung oder Genesung bereithält. Der Bundesverband Kinderhospize als Interessenvertretung für stationäre Kinderhospize und ambulante Dienste, gilt heute als einer wichtigsten Kompetenzträger für die Beratung und Betreuung von betroffenen Kindern und deren Familien. Außer der Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung der Kinderhospizarbeit, soll die Aktion auch Spender für bestehende und neue Projekte ansprechen. Ohne die Unterstützung der Sponsoringpartner Porsche AG, Ethypharm, Orthomol, Friedwald, die Stoll VITA Stiftung, William Blair Investment, Nürnberger Versicherung, JKT Property Valuation, MVDA/Linda AG und die Deutsche Fernsehlotterie wäre die logistische Herausforderung für den Bundesverband Kinderhospiz nicht leistbar. Informationen für Interessierte gibt es unter www.kinder-lebens-lauf.de.

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Kinder-Lebens-Lauf kommt nach Brandenburg

220411 Ankunft in Brandenburg 470x259

220411 Ankunft in Brandenburg Ausstellung 470x259


Wenn Elke Büdenbender eine Schirmherrschaft übernimmt, muss der Anlass von besonderer Bedeutung sein. In Berlin startete die Frau des Bundespräsidenten in Berlin am 7.4. den Kinder-Lebens-Lauf 2022 des Bundesverband Kinderhospiz (BVKH), der bis Oktober 120 Städte bundesweit verbindet. Ab dem 12.4. geht es erstmals durch das Land Brandenburg.

Bis zum 7.10. werden mit dem Kinder-Lebens-Lauf quer durch die Republik auf rund 7000 Kilometern stationäre Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste angelaufen. „Die Tour durch Deutschland hat ein Ziel: Betroffene Familien haben den Wunsch, dass ihre lebensbedrohten Kinder so normal wie möglich leben können. Sie suchen nach Glücksmomenten und Begegnungen mit Menschen, die nicht wegschauen. Gemeinsam müssen wir Tabus und betretenes Schweigen in der Gesellschaft brechen“ weist Sabine Kraft, Geschäftsführerin vom BVKH, für die über 3000 am Lauf teilnehmenden Mit- und Mutmacher die Laufrichtung an. Der Weg in Brandenburg führt im April nach Strausberg und Frankfurt/Oder und wird bei der Rückkehr der „Fackel der Hoffnung“ im Oktober über Potsdam, Burg, Cottbus und Eisenhüttenstadt wieder nach Berlin führen. Aufgrund der teilweise großen Distanzen zwischen den Stationen wird nicht nur gelaufen: die Teams sind zu Fuß, per Fahrrad, Rollstuhl, Kutsche oder Boot unterwegs.

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Kinder-Lebens-Lauf 2022 gestartet

220407 Rasul startet den KLL22 RS 1100

Ein Engel schwebt durch Deutschland für Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen.
Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverband Kinderhospiz e.V. (BVKH) startet nach der Premiere 2018 zum zweiten Mal in Berlin mit prominenter Unterstützung.

Unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender startet heute der Kinder-Lebens-Lauf 2022 am Anhalter Bahnhof in Berlin Mitte. Bis zum 7.10. werden quer durch die Republik auf rund 7000 Kilometern 120 Stationen der Kinderhospizarbeit angelaufen und miteinander verknüpft. Mit dabei in den Laufgruppen sind MitarbeiterInnen von Kinderhospiz-einrichtungen, lokale Unterstützer und Spender, prominente Botschafter und Sponsorpartner. Sie alle tragen die in Form eines Engels gestaltete Fackelleuchte als Symbol der Solidarität mit betroffenen Familien in die breite Öffentlichkeit. Über 3000 Freiwillige werden sich an der einzigartigen Aufmerksamkeitsaktion beteiligen.  

„Besonders gefällt mir am Kinder-Lebens-Lauf, dass auch die Kinderhospiz-einrichtungen selbst mit all ihren oft ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sichtbar werden. Was dort oft im Stillen geleistet wird, ob stationär oder ambulant, ist wirklich unersetzlich wertvoll und verdient unsere höchste Anerkennung“ erläutert Elke Büdenbender ihr persönliches Engagement als Schirmherrin. Sabine Kraft und Franziska Kopitzsch, die Geschäftsführerinnen des Bundesverbandes, übergaben im Beisein von 100 geladenen Gästen aus der Kinderhospizarbeit, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Fackel an Rasul, der die erste Etappe in Berlin eröffnete. Rasul ist 12 Jahre und seit seiner Geburt an bilateraler spastischer Cerebralparese erkrankt. Als die Auswahl auf ihn fiel als Starterkind war seine erste Reaktion: „Auch ich wünsche mir einmal ganz berühmt zu werden und als Starterkind viel Spaß zu haben.“

Leben, sterben und würdevolle Trauer dürfen kein Tabu sein

Um die Versorgungslage für die rund 50.000 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen zu verbessern und die Gesellschaft für das Thema Kinderhospizarbeit zu sensibilisieren, gründete sich 2002 auf Initiative von ambulanten und stationären Kinderhospizen der Bundesverband Kinderhospiz. In Deutschland sind 50.000 Eltern von einer Diagnose für ihr Kind betroffen, die keine Aussicht auf Heilung oder Genesung stellt. „Auch nach 20 Jahren harter Arbeit ist die Realität der Kinderhospizarbeit noch nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Betroffene Familien haben den Wunsch so normal wie möglich zu leben. Sie suchen nach Glücksmomenten und Begegnungen mit Menschen, die nicht wegschauen. Gemeinsam müssen wir Tabus und betretenem Schweigen in der Gesellschaft begegnen“ zeigt sich Sabine Kraft vom Bundesverband motiviert und kämpferisch. Die durch sie maßgeblich aufgebaute Interessenvertretung für stationäre Kinderhospize und ambulante Dienste mit Sitz in Berlin und Lenzkirch, gilt heute als einer wichtigsten Kompetenzträger für die Vertretung der Kinderhospizarbeit und die Unterstützung und Hilfe für betroffene Kindern und deren Familien.

Die nächsten Stationen des Kinder-Lebens-Lauf im April führen durch Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Aufgrund der teilweise großen Distanzen zwischen den Stationen wird nicht nur gelaufen: die Teams sind zu Fuß, per Fahrrad, Rollstuhl, Kutsche oder Boot unterwegs. Ohne die Unterstützung der Sponsoringpartner Porsche AG, Ethypharm, Orthomol, Friedwald, die Stoll VITA Stiftung, William Blair Investment, Nürnberger Versicherung, JKT Property Valuation und die Deutsche Fernsehlotterie wäre die logistische Herausforderung für den Bundesverband Kinderhospiz nicht leistbar. Außer der Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung der Kinderhospizarbeit soll die Aktion auch Engagierte für bestehende und neue Projekte ansprechen. Informationen gibt es unter www.kinder-lebens-lauf.de.

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Startevent des Kinder-Lebenslaufs des Bundesverband Kinderhospiz

220405 Flyer beide Seiten 730x518

 

am 7.4.2022 um 15h startet in Berlin der 2. Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverband Kinderhospiz. Bis zum 5.10. 2022 werden rund 3000 freiwillige Unterstützer in rund 7000 Kilometern 120 Stationen der stationären und ambulanten Kinderhospizarbeit miteinander verbinden.

Anbei finden Sie das Programm zum Empfang des Start-Events am 7.4. in Berlin mit prominenter Beteiligung.

Sollten Sie Interesse daran haben persönlich teilzunehmen, freuen wir uns über Ihre Zusage unter presse@bundesverband-kinderhospiz.de. Um 13h findet ein Pressegespräch statt.

Selbstverständlich werden wir Ihnen zeitnah, im Anschluss des Pressegesprächs unsere Pressemitteilung und Fotomaterial zur Verfügung stellen.

Eine kurze persönliche Notiz: Wir alle sind von den schrecklichen Ereignissen in der Ukraine und den letzten Jahren unter Corona mit negativen Neuigkeiten überlastet. Gerade in diesen schwierigen Zeiten benötigen wir aber dennoch mediale Unterstützung, damit das wichtige Thema der Hilfe für Kinder mit unheilbaren Krankheitsdiagnosen nicht an den Rand gedrängt wird. Danke.

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