Die Zusage zählt

201228 Steuern sparen

Spenden an den Bundesverband Kinderhospiz mindern die Steuer noch im „alten“ Jahr

Die Zeit nach den Weihnachtsfeiertagen, „zwischen den Jahren“, bietet sich an, um das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen, abzuschließen und sich für den Beginn des neuen Jahres zu strukturieren. Das betrifft oft auch eine finanzielle Bilanz – und dafür hat der Bundesverband Kinderhospiz einen Tipp: „Durch eine Spende kann man auch ganz kurzfristig noch im alten Jahr Steuern sparen“, sagt Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Dachverbands der deutschen Kinder- und Jugendhospize macht darauf aufmerksam, dass bei Spenden das Datum ihrer Zusage ausschlaggebend ist, und diese somit bis zum letzten Tag des Jahres eine steuersenkende Wirkung haben. „Es kommt nicht auf den Zahlungseingang an, sondern auf den Tag, an dem Sie Ihre Unterstützung angekündigt haben“, so Kraft.

Mit einer Spende an den Bundesverband Kinderhospiz tragen Spendende und Fördernde zu 100% dazu bei, die Kinderhospizarbeit in Deutschland zu unterstützen und die Situation von Familien zu verbessern, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Für die Zuwendung stellt der Verband Spendenquittungen aus, die beim Finanzamt eingereicht werden können. Spenden an gemeinnützige Vereine wie den Bundesverband Kinderhospiz sind bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben direkt absetzbar und mindern so die Steuerlast.

„Unsere Arbeit ist fast ausschließlich auf Spenden angewiesen. Nur so können wir uns auch 2021 mit vollem Einsatz für die Kinderhospizarbeit einsetzen“, sagt Kraft, „Deshalb sind wir für jede Unterstützung von Herzen dankbar!“
Auch Sachspenden können steuerlich abgesetzt werden, wenn sie für einen gemeinnützigen Zweck eingesetzt werden. „Wir beim Bundesverband Kinderhospiz freuen uns immer riesig, wenn wir Spenden direkt an betroffene Familien weitergeben“, so Kraft. Für die Spendenbescheinigung zählt dann der Kauf- oder Marktwert der gespendeten Sache.

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Schenken und schenken lassen

201222 Schenks weiter

Bundesverband Kinderhospiz hilft mit der Aktion „Schenks weiter“ schwerstkranken Kindern und ihren Familien

Wir wissen es ja alle: Wir schenken eigentlich jedes Jahr zu viel, und einiges davon ist auch nicht wirklich nötig. Schenken ist trotzdem wunderschön, auch wenn unter den vielen liebgemeinten Präsenten jedes Jahr welche dabei sind, die dann leider doch nicht so gut zum Beschenkten passen. „Kein Problem!“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz fröhlich. „Genau dafür haben wir unsere Aktion ‚Schenks weiter‘ ins Leben gerufen!“ Der Dachverband der deutschen Kinderhospize sammelt Geschenke, um sie an Familien mit schwerstkranken Kindern weiterzugeben.

„Oft bringt die Diagnose einer unheilbaren und lebensverkürzenden Erkrankung Familien nicht nur entsetzliche Ängste und Sorgen, sondern auch massive finanzielle Schwierigkeiten“, weiß Kraft. „Wenn durch den hohen Pflegebedarf ein Einkommen wegfällt und viele zusätzliche Anschaffungen anstehen, dann werden bei vielen sogar die Weihnachtsgeschenke ein Problem. Mit ‚Schenks weiter‘ kann man diesen Familien eine unendlich große Freude bereiten!“

Neuwertige Geschenke aller Art können mit dem Hinweis „Schenks weiter“ an die Geschäftsstelle des Bundesverband Kinderhospiz gesendet werden: Schloss-Urach-Str. 4, 79853 Lenzkirch. „Sogar Geschenke, für die wir keinen geeigneten Empfänger unter unseren Familien finden, bewirken garantiert etwas Gutes“, freut sich Sabine Kraft. „Diese können wir in unserem Charity-Shop zugunsten der Kinderhospizarbeit verkaufen!“

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Drei Jahre Zusammenhalt

201220 Grüne Bande Geburtstag

Tag der Solidarität: Die Grüne Bande, das Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz, feiert Geburtstag!

Seit drei Jahren gehen sie gemeinsam durch Dick und Dünn. Die Mitglieder der „Grünen Bande“, Deutschlands einzigem Jugendclub für lebensverkürzend erkrankte junge Erwachsene, ihre Geschwister und Freunde sowie Jugendliche, deren Eltern schwerstkrank sind, feiern Bandengeburtstag. Am 20. Dezember 2017 hob Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, das Projekt gemeinsam mit der damals 16-Jährigen Sina aus der Taufe. „Unser Ziel war und ist es, schwerstkranken Jugendlichen eine Plattform zu bieten, damit sie sich untereinander austauschen und in einer starken Gruppe Unterstützung und Halt erfahren können“, sagt Kraft. „Für den ‚Startschuss‘ haben wir uns den Internationalen Tag der menschlichen Solidarität ausgesucht, denn Solidarität für diese jungen Menschen ist es, was wir mit und für unsere Grüne Bande erreichen wollen!“

Das Projekt nahm schnell Fahrt auf. Mittlerweile hat die Grüne Bande über 50 Mitglieder aus ganz Deutschland. Sie sind miteinander über die sozialen Netzwerke verbunden, schreiben sich täglich Nachrichten per Chat. Weil im dritten Jahr des Bandenbestehens wegen Corona keine persönlichen Treffen möglich sind – normalerweise wird einmal im Jahr ein großes Bandentreffen für alle organisiert – sehen sich die Bandenmitglieder nun häufiger digital. Gemeinsam wird geredet, gelacht, gespielt oder, wie jetzt zur Weihnachtszeit, gebastelt. „Mal sind wir nur fünf, mal sind wir zwanzig. Jeder kann sich zuschalten, wie es passt, und es ist echt schön zu wissen, dass man da immer jemanden zum Zuhören findet“, sagt die 15-jährige Nina.

Nina ist die amtierende Bandenchefin, organisiert die Videotreffen und kümmert sich um gemeinsam entwickelte Kampagnen und Aktionen. „Wir machen zum Beispiel eine Plakatkampagne, mit der wir darauf aufmerksam machen wollen, dass auch behinderte oder kranke Menschen einfach nur ganz normal behandelt werden wollen!“, sagt Nina. Sie selbst ist in der Grünen Bande aktiv, weil ihr großer Bruder Felix einen Hirntumor hat. Nicht nur für ihn, sondern für die gesamte Familie hat die Diagnose vor einigen Jahren das ganze Leben verändert. Wie viele andere Mitglieder der Grünen Bande will auch Nina aktiv sein, um dazu beizutragen, dass „anders“ sein normaler wird in der Gesellschaft. Für ihr Engagement ist der 15-Jährigen in diesem Jahr sogar der Ehrenamtspreis „Die Goldene Bild der Frau“ verliehen worden, und Nina ist ein gefragter Gast in Talkshows und Redaktionen. „Wir freuen uns alle riesig, dass das Thema unseres Jugendprojekts immer mehr Aufmerksamkeit bekommt“, sagt Sabine Kraft, „unglaublich, welche Energie der tolle Zusammenhalt in den Mitgliedern mobilisiert!“

Die Bandenmitglieder teilen Freud und Leid miteinander. Inzwischen finden auch Videomeetings statt, zu denen Gäste eingeladen sind, die sich über das Projekt informieren und mit den Jugendlichen austauschen möchten. Und den Geburtstag feiert die Grüne Bande natürlich auch gemeinsam – mit einer Foto-Collage auf Social Media und dem gemeinsamen Basteln von kleinen Weihnachtsgeschenken. Sogar ein selbst geschriebenes Gedicht will ein Mitglied am Bandengeburtstag verlesen. „Für das nächste Jahr wünschen wir uns am meisten, dass wir uns mal wieder richtig sehen können“, sagt Nina. „Zusammen kommen wir einfach auf die besten Ideen!“

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Lasst Lichter leuchten

201213 Candle Lighting

Bundesverband Kinderhospiz ruft zur Teilnahme am „Worldwide Candle Lighting“ auf

Sonntag, der 13. Dezember 2020, ist nicht nur Anlass, die dritte Adventskerze zu entzünden und sich auf Weihnachten zu freuen. Es ist auch ein besonderer Tag, weil jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember das internationale „Worldwide Candle Lighting“ begangen wird. Damit wird an verstorbene Kinder erinnert, deren Familien und Angehörige, aber auch alle, die mit ihnen mitfühlen, an diesem Tag ein Zeichen setzen.

„In jedem Land zünden Menschen um 19 Uhr ihrer Ortszeit eine Kerze an und stellen sie in ein Fenster“, erklärt Sabine Kraft. „Durch die verschiedenen Zeitzonen geht so eine Lichterwelle einmal um die ganze Welt!“ Kraft setzt sich als Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz dafür ein, das Thema „Kinder und Tod“ zu enttabuisieren, und ruft deshalb zum Mitmachen bei der Aktion auf. „Ein Kind zu verlieren ist sicher das Schrecklichste, was einer Familie geschehen kann. Der Schmerz bleibt ein ganzes Leben, aber Rituale wie das Candle Lighting helfen, damit umzugehen. Erinnerungen schmerzen, aber mit anderen geteilte Erinnerungsmomente können auch helfen, auszuhalten!“

Entsprechend wird an der Geschäftsstelle des Bundesverbands Kinderhospiz am 13. Dezember jedes Fenster mit einer Kerze erleuchtet. „Es ist so ein leicht umzusetzendes Ritual“, sagt Kraft, „aber es bedeutet Betroffenen unendlich viel!“
Auch in den sozialen Netzwerken ruft der Dachverband der deutschen Kinderhospize dazu auf, bei der weltweiten Aktion mitzumachen und erinnert daran, wie viele Kinder jährlich sterben müssen. „In Deutschland sterben jeden Tag 14 Kinder an einer unheilbaren Krankheit“, berichtet Sabine Kraft. „Im Durchschnitt stirbt alle 105 Minuten ein unheilbar krankes Kind. 5000 sind das im Jahr, und jedes Jahr kommen 5000 neue dieser niederschmetternden Diagnosen dazu. Rund 50.000 Kinder und Jugendliche sind betroffen! Das sind Zahlen, die man kaum aushält, die wir den Menschen zu diesem Anlass aber bewusst zumuten. Für diese vielen Kinder und ihre Familien müssen wir da sein, sie brauchen Hilfe, zum Beispiel durch das starke Netzwerk der Kinder- und Jugendhospizeinrichtungen, die wir unter unserem Verbandsdach bündeln.“

Mitmachen ist ganz einfach: Am Sonntag um 19 Uhr eine entzündete Kerze in ein Fenster stellen und so seine Solidarität zum Leuchten bringen. Wer darüber hinaus die Kinder- und Jugendhospizarbeit und Unterstützung von Betroffenen fördern möchte, findet auf der Seite des Bundesverbands Kinderhospiz weitere Informationen:
www.bundesverband-kinderhospiz.de/helfen

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Kurz vor knapp das richtige Geschenk

201208 last minute Geschenke

Mit einer Fördermitgliedschaft des Bundesverbands Kinderhospiz macht man unter dem Tannenbaum alles richtig

Für diese Geschenkidee muss nicht einmal das Haus verlassen werden, und nicht nur dem Beschenkten tut sie Gutes: Der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) bietet mit dem Verschenken einer Fördermitgliedschaft die Möglichkeit für sinn- und wertvolle Präsente bis zur letzten Minute.

„Wie oft fällt uns kurz vor knapp ein, dass wir noch ein Geschenk brauchen“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Dachverbands der deutschen Kinder- und Jugendhospize, „und manchmal ist es sogar richtig stressig, alles zu besorgen. Dann ist vielleicht eine Fördermitgliedschaft genau das Richtige. Heutzutage haben die Geschwister, Eltern, Tanten und Großeltern oft schon alles, was man sich vorstellen kann. Oder aber man hat das Gefühl, nichts passt so richtig. Mit der Fördermitgliedschaft verschenkt man das gute Gefühl, etwas von Herzen für die zu tun, die Hilfe nötig haben. Die Beschenkten bekommen mit aktuellen Informationen aus der Kinderhospizarbeit einen Überblick, was wir auch in ihrem Namen bewirken.“

Eine Fördermitgliedschaft, auch befristet für verschiedene Laufzeiten wählbar, ist bereits ab 5 Euro im Monat erhältlich. Die Abwicklung erfolgt unkompliziert per Bankeinzug oder Überweisung. Der Schenkende erhält umgehend eine Mitgliedschaftsurkunde zum Download, die auch noch in allerletzter Minute unter den Weihnachtsbaum gelegt werden kann und die Fördermitgliedschaft ist als Spende absetzbar.

„Das vergangene Jahr war für die ganze Welt besonders belastend“, sagt Sabine Kraft. „Familien, deren Kind zur Hochrisikogruppe gehört, stehen besonders viele Ängste aus. Viele von ihnen leben in finanziell sehr schwierigen Verhältnissen, und wir sind froh, dass wir in solchen Fällen schnell und unkompliziert helfen können. Die Einnahmen aus den Fördermitgliedschaften kommen zu 100% der Kinderhospizarbeit zugute!“
Alle Informationen zum Verschenken der Fördermitgliedschaft gibt es auf der Homepage des BVKH www.bundesverband-kinderhospiz.de/last-minute

Die Fördermitgliedschaft ist auch über den Shop des BVKH bestellbar: https://shop.bundesverband-kinderhospiz.de/produkt/foerdermitgliedschaft/

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