Hilfsangebot für Familien mit schwerstkranken Kindern und Trauernde wird in der Gewinnzahlenbekanntgabe der Deutschen Fernsehlotterie in der ARD vorgestellt

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Das Projekt "OSKAR Sorgenmail“ vom Bundesverband Kinderhospiz wird von der Soziallotterie mit 106.000 Euro gefördert

Hamburg, 2.12.2020. Die Deutsche Fernsehlotterie macht am kommenden Sonntag, den 06. Dezember, um 17:59 Uhr und 19:59 Uhr in ihrer Gewinnzahlenbekanntgabe im Ersten auf das Hilfsangebot für Familien mit schwerstkranken Kindern und Trauernde, „Oskar Sorgenmail“ aufmerksam. Das Projekt vom Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) hilft niedrigschwellig allen Menschen, die mit dem Thema „Kind und Sterben“ konfrontiert sind. Der Aufbau des deutschlandweiten digitalen Kompetenznetzwerks, dass rund um die Uhr zur Verfügung steht, konnte durch den Losverkauf der Soziallotterie mit 106.000 Euro gefördert werden. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Fernsehlotterie rund 47,5 Millionen Euro an 368 soziale Projekte gemeinnütziger Organisationen bereitgestellt.

„Bei uns können Familien, die ein unheilbar erkranktes Kind haben, Online-Beratung bei OSKAR Sorgenmail bekommen. Über die OSKAR Live-Chats sind wir auch regelmäßig erreichbar“, so Pia Heinreich, Projektleitung von „OSKAR Sorgenmail“. Das Angebot ist eine Ergänzung des bereits bestehenden „OSKAR Sorgentelefon“, das sich ebenso an unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche und deren Familien sowie vom Tod eines Geschwisters oder eines Eltern- oder Großelternteils betroffene Kinder und Jugendliche wendet. Das Gefühl, zu wissen, da ist jemand, den ich jederzeit erreichen kann, ist toll“, so beschreibt Jordis Schwerzel, Mutter einer schwer kranken Tochter die Bedeutung von „OSKAR Sorgenmail“ für sie als pflegende Mutter. OSKAR Sorgenmail wendet sich insbesondere an die Menschen, für die der direkte Telefonkontakt eine große Hürde darstellt. Laut Bundesverband Kinderhospiz fällt es vielen Menschen schwer, die schweren, oft traumatisierenden Themen auszusprechen und damit ein Stück real werden zu lassen. Mit „OSKAR Sorgenmail“ wird ein zeitgemäßes Online-Portal geschaffen, an das sich Betroffene rund um die Uhr mit Fragen zur Erkrankung und Anliegen rund um die Situation der betroffenen Familie wenden können. Das Programm ist bundesweit nutzbar und über https://www.frag-oskar.de/ zu erreichen.

Am Wochenende präsentieren Jordis Schwerzel und Pia Heinreich die Gewinnzahlen der Deutschen Fernsehlotterie in der ARD. „Indem wir unsere Gewinnzahlen von Menschen aus den von uns geförderten Einrichtungen präsentieren lassen, rücken wir diejenigen in den Vordergrund, die sich für andere engagieren. Darüber hinaus zeigen wir, was unsere Mitspielerinnen und Mitspieler durch ihren Einsatz bewirken. Jeder, der sich für ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft stark macht, ist ein Gewinn“, betont Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie.

Dank ihrer Mitspielerinnen und Mitspieler erzielte die Deutsche Fernsehlotterie von 1956 bis heute einen karitativen Zweckertrag von über 2 Milliarden Euro. Damit konnte die traditionsreichste Soziallotterie Deutschlands über ihre zugehörige Stiftung, das Deutsche Hilfswerk, mehr als 9.300 Projekte fördern. Im Jahr 2019 wurden insgesamt rund 47,5 Millionen Euro an 368 soziale Projekte vergeben. Mindestens 30 Prozent der Loseinnahmen fließen jedes Jahr über die Stiftung Deutsches Hilfswerk in den guten Zweck. Kindern, Jugendlichen, Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung wird so ein besseres Leben ermöglicht. Die geförderten Projekte sollen dabei das solidarische Miteinander stärken und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen begegnen.

Pressekontakt:
Daniel Kroll
Deutsche Fernsehlotterie/Stiftung Deutsches Hilfswerk
Axel-Springer-Platz 3
20355 Hamburg
Tel.: 040/414104-38
d.kroll@fernsehlotterie.de

Zum Download der Pressemitteilung

 

Familien-Chat am 26. November 2020 von 19:00 bis 21:00 Uhr

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Ich bin auch noch da!
Um ein ganz wichtiges Thema geht es am kommenden Donnerstag in unserem OSKAR-Familien-Chat: Was brauchen gesunde Geschwister und werde ich dem gerecht? Das sind ganz alltägliche Fragen, die einen immer wieder einholen. Wir freuen uns eine Expertin zum Thema „Geschwister von Kindern mit lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Erkrankung“ bei uns im Chat zu haben:

Anke Konermann, Koordinatorin Geschwister- und Trauerangebote beantwortet ihre Fragen.
Gehen sie gemeinsam mit anderen Eltern in die Diskussion.

Hier gelangen Sie direkt zum OSKAR-Chat!

 

Charity-Shop in Lenzkirch eröffnet

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Bundesverband Kinderhospiz sammelt (Sach)spenden für Familien mit schwerstkranken Kindern

Der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) ist der Dachverband der deutschen Kinderhospize und setzt sich von seiner Geschäftsstelle in Lenzkirch aus für Familien in ganz Deutschland ein, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Dazu gehört auch, diese Familien finanziell und materiell zu unterstützen. Jetzt eröffnet der gemeinnützige Verein in seinen neuen Lagerräumlichkeiten in der Kolumban-Kayser-Str. 1 in Lenzkirch einen Charity-Shop, in dem er Bücher, Postkarten, Geschenkartikel und vieles mehr anbietet.

Der Charity-Shop wird am Samstag, 21. November 2020, um 10 Uhr eröffnet, die Öffnungszeiten sind donnerstags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr.
„Wir haben viele wunderschöne Artikel, die uns für den Verkauf zum guten Zweck zukommen“, berichtet BVKH-Geschäftsführerin Sabine Kraft. „Zum Beispiel hat unsere Botschafterin Sally ein Kochbuch für uns herausgebracht, und unser Botschafter Peter Gaymann hat tolle Postkarten gestaltet. Bislang gab es diese ‚Schätze‘ nur über unseren Online-Shop. Jetzt freuen wir uns auf viele Besucher im Charity-Shop, die mit ihrem Einkauf zu 100% die Kinderhospizarbeit unterstützen!“

Wir würden uns riesig freuen, wenn sich weitere Ehrenamtliche melden, die den Charity-Shop noch an einem anderen Tag öffnen möchten. Wer Interesse hat, kann sich gern bei Ulrike Hozik unter der Email-Adresse, koordination@bundesverband-kinderhospiz.de, oder unter Telefonnummer 07653-82640-43 melden.

 

16.000 Euro für den Bundesverband Kinderhospiz

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Im vergangenen Jahr konnten erfolgreich 16.000 Euro mit der Charity-Schmuckkollektion „Mauritia Mack by Leonardo“ für den Bundesverband Kinderhospiz e.V. (BVKH) eingenommen werden. Als Botschafterin des gemeinnützigen Vereins sowie Schirmherrin des Welthospiztages im Europa-Park engagiert sich Mauritia Mack seit vielen Jahren für den BVKH und setzt sich für die Belange von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten ein. Deshalb war es ihr eine besondere Freude, der Geschäftsführerin Sabine Kraft die großzügige Spende gemeinsam mit den Inhabern von Leonardo Bianca und Oliver Kleine sowie ihrem Ehemann Jürgen Mack am 04. Oktober persönlich zu überreichen. Bereits seit 2010 arbeitet die Dipl.-Ing. Architektin mit dem europaweit führenden Glasanbieter zusammen. Gemeinsam wählen sie jährlich ein soziales Projekt aus, welchem der Erlös gespendet wird. Mit der Schmuckkollektion 2020 werden Mauritia Mack und Bianca Kleine die Organisation L.U.C.Y. Hilfswerk – Bildung für Kinder e.V. unterstützen.

Allein in Deutschland leben rund 50.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Um auf die Betroffenen und ihre Familien aufmerksam zu machen und sie zurück in die Mitte der Gesellschaft zu holen, wurde 2002 der Bundesverband Kinderhospiz e.V. gegründet. Oftmals begleiten Kinderhospize die erkrankten Kinder sowie ihre Eltern und Geschwister von der Diagnose bis über den Tod hinaus. Der BVKH steht ihnen sowohl finanziell als auch menschlich vertrauensvoll zur Seite. Rund um die Uhr ist das Sorgentelefon „Oskar“ kostenlos erreichbar und nimmt sich den kleinen und großen Anrufern mit großem Einfühlungsvermögen an.
Seit vielen Jahren unterstützt Mauritia Mack die beeindruckende Arbeit des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. als Botschafterin. Auch als Schirmherrin des jährlichen Welthospiztages im Europa-Park trägt sie in besonderem Maße dafür Sorge, die Gesellschaft auf die Belange von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten aufmerksam zu machen. Sowohl im Rahmen dieser farbenfrohen Veranstaltung als auch anderer gemeinsamer Aktionen, begegnet Mauritia Mack betroffenen Kindern und ihren Familien regelmäßig. „Den BVKH zu unterstützen, ist für mich eine Herzensangelegenheit. Auch bei den Events in Deutschlands größtem Freizeitpark ist immer wieder bewegend, zu sehen, wie dankbar die Betroffenen für Hilfe sind. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Inhaber von Leonardo Bianca und Oliver Kleine sowie mein Mann und ich der Geschäftsführerin Sabine Kraft diesen Scheck in Höhe von 16.000 Euro im kleinen Kreis überreichen konnten. Die Spende ist hier bestens aufgehoben und wird gewiss dazu beitragen, die Situation der Kinder sowie ihrer Geschwister und Eltern zu verbessern.“ Sabine Kraft bedankte sich am Sonntag herzlich für die großzügige Unterstützung. „Damit können wir viel bewirken. Gerade in der aktuellen Situation ist diese Spende für den Bundesverband Kinderhospiz e.V. ganz besonders wichtig“, so die Geschäftsführerin.

Bianca Kleine, Inhaberin und Geschäftsführerin von Leonardo, zum jüngsten Förderprojekt: „Mauritia Mack und ich sind beide Mütter von zwei gesunden Kindern. Wir sind sehr dankbar dafür, denn wir wissen, dass nicht alle Familien dieses Glück teilen. Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir mit dem Erlös der Mauritia Mack by Leonardo Schmuckkollektion 2019 erneut dazu beitragen können, zumindest die finanziellen Sorgen der Betroffenen etwas zu lindern.“

2020 geht die Zusammenarbeit bereits ins elfte Jahr. Einen festen Anteil des Erlöses jedes verkauften Schmuckstücks der Charity-Schmuckkollektion spendet Leonardo an ein ausgewähltes Hilfsprojekt von Mauritia Mack. Die diesjährige Kollektion wird dem L.U.C.Y. Hilfswerk – Bildung für Kinder e.V. zugutekommen.

Leonardo, Regine Sixt und ihre Kinderhilfe-Stiftung „Tränchen trocknen“ sowie dem Europa-Park liegen das Wohl und die Zukunft der Kinder sehr am Herzen. Die Familienunternehmen setzen sich seit Jahren für sozial benachteiligte und kranke Menschen ein und ergänzen sich in ihrer Verantwortung. Mauritia Mack: „Zusammen möchten wir Gutes tun für Kinder in der Region sowie in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Dank unseres gemeinsamen sozialen Engagements konnten wir bereits über 230.000 Euro an zehn wertvolle Kinderhilfsprojekte weitergeben. Der bisherige Erfolg gibt uns Kraft und Energie, diesen Weg weiter zu beschreiten.“

Folgende Kinderhilfsprojekte wurden in den vergangenen Jahren mithilfe der Charity-Schmuckkollektion bereits unterstützt:
- 2011: Elternhaus der Universitätskinderklinik in Freiburg
- 2012: Europäische Haus der Begegnung für sozial benachteiligte Jugendliche am Jakobsweg in Nordspanien
- 2013: Mütterhaus der Kinderklinik Santa Ana in El Salvador
- 2014: Kinder- und Jugendhospizdienst „KiJu“ in der Ortenau
- 2015: Mädchenhaus der Don Bosco Mission in Bangalore in Indien
- 2016: Farmschule Baumgartsbrunn in Namibia
- 2017: Schule „Mon Devoir“ nördlich von Lomé in Togo
- 2018: Kinderklinik Ortenau in Offenburg
- 2019: Bundesverband Kinderhospiz e.V. mit Sitz in Lenzkirch

 

Krankheit im Comic – Mutmacher der besonderen Art

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Panini Verlag spendet 500 Exemplare von „Glatzköpfchen“ an den Bundesverband Kinderhospiz

„Wer braucht schon Haare?“ ist der freche Titel eines neuen Comics, der zum Thema schwerstkranke Kinder und Jugendliche erschienen ist. Der Bundesverband Kinderhospiz freut sich über eine Spende von 500 Exemplaren der ersten deutschen Ausgabe von „Glatzköpfchen“, mit der der Panini-Verlag die Arbeit des Dachverbands der deutschen Kinderhospize unterstützt. Die Comics erfreuen sich in der Schweiz und in Frankreich bereits großer Beliebtheit und werden in Krankenhäusern und Arztpraxen eingesetzt. Der Bundesverband Kinderhospiz wird die ungewöhnliche Literatur an Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und an Kinderhospizeinrichtungen weitergeben.

Die Geschichte der 13jährigen Zita im Comic können in Deutschland rund 50.000 Kinder und Jugendliche aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen: Zita ist lebensverkürzend erkrankt, in ihrem Fall kämpft ihr Körper gegen Leukämie. Trotzdem will sie so normal wie möglich leben und plant vom Krankenhaus aus eifrig ihre Geburtstagparty. „Die Geschichte ist ein toller Mutmacher für Betroffene“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, „und gesunden Lesern nimmt die ehrliche und trotzdem unterhaltsame Darstellung die Hemmung, sich auf das Tabuthema ‚Kinder und Sterben‘ einzulassen. Wir freuen uns sehr, dass das Thema Kinderhospizarbeit somit auch im Comic-Genre angekommen ist!“.