GrĂŒne Bande Chefin Nina bekommt die „Goldene Bild der Frau“!

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Sie ist 15 Jahre alt, seit vergangenem Sommer das Oberhaupt unseres Jugendprojekts „GrĂŒne Bande“ – und nun eine der fĂŒnf PreistrĂ€gerinnen der renommierten Ehrenamt-Auszeichnung „Goldene Bild der Frau“! Nina Lindtner wurde von der Redaktion des Magazins aufgrund ihres außergewöhnlichen Engagements fĂŒr schwerstkranke Jugendliche entdeckt – Nina ist selbst gesund, doch kennt sich mit dem Thema aufgrund der schweren Erkrankung ihres Bruders aus und setzt sich mit aller Kraft dafĂŒr ein, Integration und Chancengleichheit fĂŒr schwerstkranke Jugendliche voranzutreiben. 
„Wir beim Bundesverband Kinderhospiz wussten natĂŒrlich schon immer, wie toll unsere junge Bandenchefin ist“, freut sich GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Sabine Kraft, „Es macht unglaublich stolz, dass Ninas Engagement nun mit dieser Auszeichnung die Möglichkeit bekommt, ihr Herzensprojekt noch mehr in die Öffentlichkeit zu tragen!“ Die „Goldene Bild der Frau“ ist mit 10.000 Euro dotiert, die Nina gemeinsam mit der „GrĂŒnen Bande“ fĂŒr gemeinsame Projekte nutzen möchte.

Herzlichen GlĂŒckwunsch, liebe Nina!!

Übrigens: Ab sofort bis zum Vorabend der Gala, die am 24. Februar 2021 stattfinden soll, können Sie fĂŒr Nina abstimmen. Wenn sie genug Stimmen sammelt, erhĂ€lt Nina den Leserinnen- und Leserpreis der GOLDENEN BILD der FRAU bekommt und damit zusĂ€tzliche 30.000 Euro ProjektunterstĂŒtzung!

Hier gehts zur Abstimmung: https://goldenebildderfrau.de/

 

Verantwortung leben

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FĂŒhrender Baustoff-FachhĂ€ndler Deutschlands engagiert sich fĂŒr deutschlandweit aktiven Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Diese Pressemitteilung veröffentlichte unser UnterstĂŒtzer Stark Deutschland GmbH:

Offenbach/Main, im Juli 2020. Der deutschlandweit fĂŒhrende Baustoff-FachhĂ€ndler STARK Deutschland GmbH, der seit Oktober 2019 zur dĂ€nischen STARK GROUP gehört, unterstĂŒtzt auch in diesem Jahr den Bundesverband Kinderhospiz e.V. . Das Engagement umfasst eine Spende in Höhe von 25.000 Euro. „Als Teil der STARK GROUP eröffnen sich nicht nur Synergien fĂŒr unsere Kunden und Lieferanten – wir können auch im Bereich Nachhaltigkeit stĂ€rkere Akzente setzen. Verantwortung leben heißt fĂŒr uns, dass wir im Dreiklang von „ESG“-Aspekten sowohl Umwelt, als auch Soziales und unsere gesamte UnternehmensfĂŒhrung im Blick behalten. Im Jahr der Corona-Pandemie ist unser soziales Engagement fĂŒr die Kinder im Hospiz, eine der Hochrisikogruppen, umso mehr Ehrensache“, unterstreicht KĂ„re O. Malo, CEO STARK Deutschland GmbH. ESG, engl., steht fĂŒr Environment, Social und Governance, einen ganzheitlichen Blick auf das Thema Nachhaltigkeit.

Am 30. Juni 2020 ĂŒberreichte die GeschĂ€ftsfĂŒhrung von STARK Deutschland eine Spende in Höhe von 25.000 Euro an den Bundesverband Kinderhospiz e. V. . „Über unser Netzwerk von 220 Niederlassungen und unsere VertriebstĂ€tigkeiten bieten wir deutschlandweit nicht nur unsere Produkte und Services rund um das Bauen an. Unsere Filialen sind oft auch ein Raum, wo Leben geteilt wird und Verbindungen von Mensch zu Mensch ĂŒber Jahre wachsen. Unsere Kolleginnen und Kollegen nehmen so Anteil an persönlichen Schicksalen untereinander, als auch unserer Kunden und Lieferanten. Gut, dass wir hier ganz konkret in vier Kinderhospizen direkt vor Ort helfen können, wo es nötig ist“, hebt Timo Kirstein, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Vertrieb STARK Deutschland, hervor.

Der Bundesverband Kinderhospiz e. V. unterstĂŒtzt die gesamte Familie von lebensbegrenzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Kinderhospizarbeit umfasst die Begleitung und Förderung der betroffenen Familien von der Diagnose bis zur Trauerarbeit. STARK Deutschland unterstĂŒtzt den Bundesverband Kinderhospiz e. V. bereits seit 2012.

Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbandes Kinderhospiz e. V., nahm die Spende persönlich in der Zentrale des BaufachhĂ€ndlers auf der Offenbacher Hafeninsel entgegen und freute sich ĂŒber das langjĂ€hrige Bestehen der Partnerschaft mit der STARK: „Wir sind Ă€ußerst dankbar darĂŒber, dass STARK Deutschland uns erneut mit einer Spende hilft. Gerade im Jahr der Corona-Pandemie erfĂŒllt uns mit großer Freude, die finanziellen Mittel dort einsetzen zu können, wo akuter Bedarf besteht. Alle stationĂ€ren Kinderhospize waren geschlossen und die betroffenen Familien befanden sich in einer Ausnahmesituation. Wir waren froh, dass wir unsere Beratung aufrechterhalten konnten“.

Der Spendenbetrag wird anteilig an vier Kinderhospize gehen: Kinder in den HĂ€usern „Sterntaler“ in Dudenhofen, „Burgholz“ in Wuppertal, „BĂ€renherz“ in Leipzig, sowie „BĂ€renherz“ in Wiesbaden, die auf die Hilfe angewiesen sind, werden so direkt gefördert. Zudem wird das vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. betriebene OSKAR Sorgentelefon anteilig unterstĂŒtzt, wo betroffene Familien rund um die Uhr Beratung
und UnterstĂŒtzung erhalten können.

„Wir wollen ein soziales Miteinander im Unternehmen fördern, wo Vielfalt, Offenheit und Respekt ein vertrauensvolles Klima schaffen. Die Achtung gegenĂŒber unterschiedlichen Lebensphasen und Ausnahmesituation gehört klar dazu. Jeden Menschen kann ein Schicksalsschlag treffen. Unseren wirtschaftlichen Erfolg mit bedĂŒrftigen Kindern und deren Familien zu teilen, ist fĂŒr STARK Deutschland und mich persönlich in diesem Zusammenhang ein sehr großes Anliegen“, so Katja Steinweg, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Personal des in Offenbach ansĂ€ssigen Unternehmens, welches als Deutschlands fĂŒhrender Baustoff-FachhĂ€ndler unter anderem die Marke Raab Karcher betreibt.

In Deutschland leben etwa 40.000 Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzenden Erkrankungen. JĂ€hrlich sterben ca. 5.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an einer solchen Erkrankung. „Familien mit schwerstkranken Kindern mĂŒssen stĂ€ndig abwĂ€gen, was fĂŒr sie ertrĂ€gliche Risiken sind. In Zeiten der Corona-Pandemie bedĂŒrfen ihre Kinder als absolute Hochrisikopatienten tagtĂ€glich einer noch stĂ€rkeren Betreuung. Wir sind hier fĂŒr jede UnterstĂŒtzung dankbar“, sagt Sabine Kraft, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des
Bundesverbands Kinderhospiz. „Angesichts teilweise drohender Kurzarbeit und Angst um den eigenen Arbeitsplatz ist es umso beindruckender, wie bedacht viele Familien mit der aktuellen Situation umgehen“, so Kraft. „Allerdings haben wir an der verstĂ€rkten Nutzung unseres OSKAR Sorgentelefons auch gemerkt, wie wichtig es gerade jetzt ist, immer einen Ansprechpartner zu haben. Unsere 30 Telefonberater haben eine spezielle anwaltliche Beratung erhalten, die den belastenden Rahmenbedingungen entsprach. Wir freuen uns umso mehr, dass STARK Deutschland uns auch in diesem Jahr wieder unterstĂŒtzt hat“.

Das OSKAR Sorgentelefon ist unter der Rufnummer 0800 8888 4711 rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr kostenlos und anonym zu erreichen und fĂŒr alle da, die Fragen, Ängste oder Sorgen haben aufgrund lebensverkĂŒrzender Erkrankungen von Kindern. Auch fĂŒr Fachleute und Familien in Trauer stehen die professionell geschulten Berater zur VerfĂŒgung und vermitteln auf Wunsch auch hilfreiche Kontakte in der Region des Anrufenden. „Wir sind sehr froh, dass die Kinderhospizdienste nun nach und nach ihre
Arbeit wiederaufnehmen konnten“, so Kraft. „Denn gerade, wer AusnahmezustĂ€nde gewohnt ist, sehnt sich erst recht nach ein bisschen NormalitĂ€t! Gut, dass hier verlĂ€ssliche Partner wie STARK Deutschland an unserer Seite stehen.“ 

 

 

Hilfe fĂŒr Helfer: UnterstĂŒtzung fĂŒr den Bundesverband Kinderhospiz

200630 Pauli

Die DFB-Egidius Braun Stiftung fördert Familien, die in sozialrechtlichen Fragen die Hilfe des Bundesverbands Kinderhospiz in Anspruch nehmen wollen. Diesen Artikel hat die Stiftung dazu veröffentlicht:

Der Bundesverband Kinderhospiz engagiert sich fĂŒr Familien, in denen Kinder oder Jugendliche mit lebensverkĂŒrzenden Erkrankungen zu Hause sind. Die Corona-Pandemie hat diese Arbeit erschwert. Da kommt die UnterstĂŒtzung seitens der DFB-Stiftung Egidius Braun und der Nationalmannschaft gerade recht. Im Rahmen der Initiative „KindertrĂ€ume“ unterstĂŒtzen die beiden Partner den Bundesverband beim Aufbau einer speziellen Sprechstunde.

Überall in der Republik mĂŒssen sich die Menschen angesichts der Corona-Pandemie mit neuen LebensumstĂ€nden arrangieren. Das fĂ€llt nicht immer leicht. Erst recht nicht, wenn schon der gewohnte Alltag mit gewaltigen Herausforderungen einherging. Dann birgt die neue RealitĂ€t zusĂ€tzliche HĂŒrden, die ohne UnterstĂŒtzung kaum zu nehmen sind. In besonderem Maße gilt dies fĂŒr Familien, in deren Mitte Kinder oder Jugendliche mit lebensverkĂŒrzenden Erkrankungen zu Hause sind. „Die Menschen, um die wir uns kĂŒmmern, haben ohnehin ein wirklich hartes Schicksal. Die Pandemie hat vieles noch schwieriger gemacht“, sagt Sabine Kraft. Seit 2005 ist die SozialpĂ€dagogin und Betriebswirtin als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Bundesverbands Kinderhospiz tĂ€tig. Ihr Engagement gilt damit Kindern und Jugendlichen mit Schwerst- oder Mehrfachbehinderungen, Stoffwechsel-, Muskel- und schweren Krebserkrankungen sowie deren Angehörigen. In Deutschland sind weit mehr als 40.000 junge Menschen mit diesem Schicksal konfrontiert. „Jahr fĂŒr Jahr sterben rund 5.000 Kinder und Jugendliche mit solch einer Diagnose an ihrer Erkrankung“, verdeutlicht Kraft die Dimension des Leids.

Die im 2002 gegrĂŒndeten Bundesverband und den darin organisierten rund 150 stationĂ€ren und ambulanten Einrichtungen tĂ€tigen Mitarbeitenden bemĂŒhen sich darum, die Erkrankten sowie deren Eltern und Geschwister bestmöglich zu betreuen, zu begleiten und palliativpflegerisch zu beraten – oftmals ĂŒber viele Jahre. Insbesondere letzteres Anliegen ist durch die Ausbreitung des Virus arg erschwert worden. Dabei ist der Bedarf angesichts der finanziellen Auswirkungen der Krise und zusĂ€tzlicher psychischer Belastungen eher gewachsen denn gesunken. „Zu persönlichen BeratungsgesprĂ€chen zu kommen, ist fĂŒr die meisten Betroffenen in dieser Situation nicht ratsam“, erklĂ€rt Kraft. Denn jeder Kontakt mit Außenstehenden birgt das Risiko, das Virus in die Familie zu holen. FĂŒr Menschen mit einem ohnehin geschwĂ€chten Immunsystem könnte dies bittere Folgen haben. „Die Kinder und Jugendlichen, mit denen wir zu tun haben, sind alle Hochrisiko-Patienten“, bringt es Kraft auf den Punkt.

Sozialrechtliche Sprechstunde als neues Angebot

Doch die Fragen der Familien dulden keinen Aufschub. Immer wieder gilt es diffizile GesprĂ€che mit Pflegekasse und Krankenkassen zu fĂŒhren oder sich im Dickicht der sich stĂ€ndig Ă€ndernden sozialrechtlichen Bedingungen zurechtzufinden. „Manchmal sind es auch ganz banale Nöte. Da dauert beispielsweise die Reparatur des dringend benötigten Rollstuhls viel zu lange“, so Kraft. Daher haben ihre Mitstreitenden und sie neue Wege eingeschlagen. Der Bundesverband Kinderhospiz stellte neben dem rund um die Uhr erreichbaren Sorgentelefon „Oskar“ eine wöchentliche sozialrechtliche Sprechstunde auf die Beine. An Freitagnachmittagen steht nun eine Juristin den betroffenen Eltern am Telefon und per E-Mail Rede und Antwort.

Einige Fragen sind leicht beantwortet. Manchmal geht es auch nur darum, zuzuhören oder Kontakte zu anderen Betroffenen zu vermitteln. Nicht selten ist aber eine eingehende Rechtsberatung erforderlich. „Diese kostenfreie UnterstĂŒtzung können wir aufgrund unserer Vereinssatzung jedoch nur Mitgliedern anbieten“, beschreibt Kraft. Die Kosten fĂŒr die nötige Fördermitgliedschaft sind mit 60 Euro jĂ€hrlich eigentlich ĂŒberschaubar. Doch in vielen betroffenen Familien ist auch diese Summe nicht so leicht zu entbehren, betont die GeschĂ€ftsfĂŒhrerin. Viele Eltern könnten nicht mehr arbeiten, weil die Betreuung der erkrankten Kinder viel Zeit und Kraft koste. Hinzu kĂ€men die hohen Ausgaben fĂŒr die palliative Versorgung.

Die UnterstĂŒtzung seitens der DFB-Stiftung Egidius Braun setzt bei der psychosozialen Versorgung an. Im Rahmen der Initiative KindertrĂ€ume, die die :Stiftung gemeinsam mit der Nationalmannschaft realisiert, wird 20 Familien eine Fördermitgliedschaft ermöglicht. „Sabine Kraft und ihr Team des Bundesverbands stellen sich in bewundernswerter Weise einer großen Herausforderung und stehen Familien mit einem schweren Schicksal bei. Wir haben großen Respekt vor dieser Leistung und unterstĂŒtzen gerade auch in dieser besonderen Zeit das so wichtige Engagement sehr gerne“, erklĂ€rt Tobias Wrzesinski, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der DFB-Stiftung Egidius Braun. Hilfe fĂŒr Helfer – eine gute und lange Tradition in der Stiftung, die bestĂ€tigt: Fußball ist eben tatsĂ€chlich mehr als ein 1:0.

Zur vollstÀndigen Pressemitteilung

 

Die Corona-Warn-App ist da!

200617 Corona App

Seit dem 16.06.2020 kann in Deutschland die Corona-Warn-App auf Smartphones geladen werden. So kann die Corona-Pandemie effektiver bekÀmpft werden, weil Infektionsketten erkannt und unterbrochen werden können. In dieser Pressekonferenz wurde die neue App vorgestellt: https://youtu.be/GDnaNMGbXnw

 

Noch keine Entwarnung

220520 Focusonline

Dieses Interview mit BVKH-GeschaftsfĂŒhrerin Sabine Kraft hat Focus online zur aktuellen Situation der Kinderhospize gefĂŒhrt.

Hier gehts zum Interview