Ab sofort am Kiosk: Der farbenfrohe Bulli

In der Ausgabe "Gute Fahrt" 7/11 auf Seite 32 berichtet die Journalistin Magdalena Weinle über den farbenfrohen Bulli der Bundesstiftung Kinderhospiz. Das Magazin gehört zu den allerersten Autotiteln und zugleich zu den allerersten special-Interest-Zeitschriften auf dem deutschen Markt überhaupt. Auflage: 100.000 Exemplare. Kompetenz und Glaubwürdigkeit sind in über 50 Jahren zum Markenzeichen von GUTE FAHRT geworden.

Im Dezember 2010 übergab Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt in Wolfsburg, einen von Volkswagen Nutzfahrzeuge gesponserten Transporter des Typ T2b, Baujahr 1978, an die Bundesstiftung. Seitdem ist er auf Deutschlands Straßen unterwegs und demnächst auch erhältlich als Modell im Maßstab 1:87 für den Schreibtisch.

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Erfolgreicher Abschluss des Aufbaumoduls Palliative Care Pädiatrie

Vom 06.06.-10.06.2011 führte der Bundesverband Kinderhospiz in Kooperation mit dem Institut für Weiterbildung an der Evangelischen Hochschule e.V. und dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg das Aufbaumodul Palliative Care Pädiatrie durch. Die Weiterbildung fand im Margarete Ruckmich-Haus in Freiburg statt und wurde von 12 Teilnehmern besucht, welche der Veranstaltung ein durchweg positives Urteil ausstellten. Zustimmung gab es auch für die Referenten und den Veranstaltungsort.

Während der Gesamtstundenzahl von 50 Unterichtseinheiten wurden die folgenden Themenkomplexe behandelt:

  • Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen

  • Das Kind, der Jugendliche aus entwicklungspsychologischer Sicht

  • Psychosoziale und spirituelle Aspekte in der pädiatrischen Palliativversorgung

  • Das Bezugssystem (Familie, Peers)

  • Physische Aspekte der Erkrankung, Behandlung und Pflege

  • Das multiprofessionelle Team in der pädiatrischen Palliativversorgung

  • Der professionelle Helfer in der pädiatrischen Palliativversorgung

  • Ethische und rechtliche Grundlagen der pädiatrischen Palliativversorgung

  • Organisatorische Aspekte
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    Der Bundesverband Kinderhospiz plant für das kommende Jahr ein weiteres Aufbaumodul Palliative Care.

    Unterstützung von Bayer und DFB für Wiesbadener Kinderhospiz: Weltmeisterlicher Besuch im Bärenherz

    Wiesbaden, 28. Mai 2011 - Anlässlich eines Familienbrunchs hat U23-Nationalspielerin Svenja Huth das Wiesbadener Kinderhospiz Bärenherz besucht. Als guter Gast hatte die Stürmerin des 1. FFC Frankfurt gleich zwei Präsente im Gepäck: Im Namen des Deutschen Fußball-Bundes und der Bayer AG übergab sie dem Kinderhospiz eine "Kinderträume"-Torwand und 32 Eintrittskarten für das Männer-Länderspiel Deutschland-Uruguay am Folgetag in Sinsheim.

    An jedem letzten Samstag im Monat veranstaltet das Wiesbadener Kinderhospiz den großen Bärenherz-Familienbrunch. Rund 50 Kinder, Mütter, Väter und weitere Betreuungspersonen waren der aktuellen Einladung gefolgt - und wurden von weltmeisterlichem Besuch überrascht. Svenja Huth, U20-Weltmeisterin 2010, war nach Wiesbaden gekommen, um am Brunch teilzunehmen, sich mit betroffenen Familien auszutauschen und Geschenke zu überreichen, die sich das Kinderhospiz und seine Gäste gewünscht hatten.

    "In den Gesprächen mit den Familien und Mitarbeitern habe ich heute eine Menge über die wertvolle Arbeit eines Kinderhospizes erfahren. Besonders gefreut habe ich mich über die äußerst positive Grundstimmung im Haus - das würde man vielleicht gar nicht erwarten, wenn man an ein Kinderhospiz denkt", zeigte sich die junge Nationalspielerin beeindruckt.

    Gemeinsam mit Dr. Wilfried Schmieder, Standortleiter Produktion und Technik der Bayer CropScience AG in Frankfurt/Main, hatte Huth bei ihrem Besuch die "Kinderträume"-Fußballtorwand und die Eintrittskarten für das Männer-Länderspiel Deutschland - Uruguay an Claudia Langanki, Leiterin des Wiesbadener Hospizes, übergeben. "Eine tolle Einladung von DFB und Bayer, die es uns ermöglicht, einmal mit einer so großen Gruppe zu einem Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft zu gehen. Vor allem freue ich mich aber, dass Svenja Huth und Wilfried Schmieder sich sehr interessiert gezeigt haben, wie das Leben und der Alltag im Kinderhospiz aussehen. Vielen Dank auch für die Torwand. Sie wird unser sportliches Freizeitangebot deutlich bereichern", sagte Langanki.

    Die Fußball-Torwand trägt den bunten Schriftzug der DFB-Kampagne "Kinderträume". Im Rahmen dieser Initiative engagieren sich Bayer und DFB gemeinsam für deutsche Kinderhospize und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Oft mit einem Tabu belegt, wollen die Partner das Thema durch die große Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Dabei soll auch deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

    Das im Jahr 2002 eröffnete stationäre Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden kümmert sich um Kinder und Jugendliche im Alter von 0-18 Jahren, die lebensverkürzend erkrankt sind. Die ganze Familie des erkrankten Kindes findet im Bärenherz Entlastung, Unterstützung, Beratung und Begleitung zugleich. Für die einfühlsame, liebevolle und fachlich qualifizierte Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen sowie ihren Angehörigen wurde das Kinderhospiz 2008 mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet.

    Bayer und DFB unterstützen Memminger Kinderhospiz: Tag der offenen Tür im "Haus voller Leben"

    Die Bayer AG und der Deutsche Fußball-Bund erfüllten dem Kinderhospiz St. Nikolaus einen Wunsch. Sie überreichten kleinere und größere Spielzeuge für den Hospizalltag. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des traditionellen Gänseblümchenfestes am Samstag, 21. Mai 2011, in Bad Grönenbach (Gerberstraße 28, 87730 Bad Grönenbach), der stationären Einrichtung des Kinderhospizes.

    Dabei wurde den Besuchern von 10.00-17.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderschminken, Clownauftritten oder Motorrad(beiwagen)-Fahrten der Gruppe ToyRun4Kids geboten. Vor allem bestand aber die Möglichkeit, bei persönlichen Führungen mehr über die Arbeit des Kinderhospizes zu erfahren. "Wir wollen allen Unterstützern und Interessierten zeigen, wie das Leben im St. Nikolaus aussieht und warum wir uns als "Haus voller Leben" bezeichnen. Dies ist für die Öffentlichkeit nur am Tag der offenen Tür möglich, weil dann keine betroffenen Familien zu Gast sind", so Christoph Sedlmeier, Geschäftsführer des Kinderhospiz St. Nikolaus.

    Ein Höhepunkt des Festes war die Überreichung einiger Spielzeuge für den Hospizalltag – wie eine Motorikrolle, ein Spiegelkarussell oder große und kleine Wandaktivitätszentren – durch den DFB und Bayer. Teil nahmen daran auch Franz Schmid, Kreisspielleiter Allgäu des Bayerischen Fußball-Verbandes, und Rainer Rettinger vom Bundesverband Kinderhospiz e.V..

    "Dass der DFB und Bayer mit der Aktion Kinderträume Kinderhospizarbeit nachhaltig unterstützt und Träume erfüllt, verdient große Anerkennung", so Rainer Rettinger. Im Rahmen der DFB-Kampagne "Kinderträume" engagieren sich Bayer und DFB – in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kinderhospiz e. V. – gemeinsam für deutsche Kinderhospize und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Oft mit einem Tabu belegt, wollen die Partner das Thema durch die große Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Dabei soll auch deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

    "Als Bayer und DFB auf uns zukamen und nach einer Unterstützung für St. Nikolaus fragten, haben wir uns sehr gefreut. Ganz nach dem Motto "Kinderträume werden wahr" haben wir uns insgesamt elf kleine und größere Geschenke ausgesucht, die speziell die Ressourcen unserer erkrankten Kinder fördern. Sie werden unseren Hospizalltag bereichern. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung", so Anita Grimm, Leiterin des Kinderhospizes.

    Das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach im Allgäu – das einzige im süddeutschen Raum – ist eine Anlauf- und Erholungsstätte für Familien mit lebensbegrenzt und unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen. Das Haus begleitet die gesamte Familie im Leben, in der Sterbephase und über den Tod des erkrankten Kindes hinaus. Das Anliegen und die Aufgabe des Kinderhospizes ist es, die Familien auf diesem langen und oft schweren Weg zu begleiten und ihnen einen Ort zum Kraft tanken und Ausspannen zu bieten. Im St. Nikolaus können zeitgleich acht schwerkranke junge Menschen mit ihren Familien professionell betreut werden. Über 600 Familien wurden seit der Eröffnung des Hauses im Jahr 2007 begleitet.

    Messe -Leben und Tod- stieß auf großes Interesse

    3.155 Besucher zählte die Messe Bremen auf der zweiten Kongressmesse "Leben und Tod" vom 12. bis 13. Mai 2011.

    "Das sind etwa 1.100 mehr als im vergangenen Jahr" sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. Auch mehr Aussteller nutzen das ungewöhnliche Forum, um einem interessierten Publikum ihre Dienstleistungen zu präsentieren. Auch die Bundesstiftung Kinderhospiz beteiligte sich auf der Messe mit einem außergewöhnlichem Messestand – dem Bulli.

    Im vergangenen Jahr waren es 64, dieses Jahr 91. „Eine Veranstaltung, die sich mit dem Sterben und dem Tod beschäftigt, braucht Zeit, um sich zu etablieren. Die Menschen – seien es Besucher oder Aussteller - wollen Vertrauen entwickeln, ein hoher Grad an Sensibilität ist gefragt. Dass dies bei der „Leben und Tod“ gewährleistet ist, spricht sich nun herum“, erläutert Schneider den Grund für die steigenden Zahlen.

    Ein Programmpunkt, der besonders viel Interesse weckte, war der Vortrag von Frau Dr. Margot Käßmann über „Ethische Fragen am Lebensende“. Rund 650 Menschen lauschten allein diesen sehr einfühlsam vorgetragenen Gedanken der ehemaligen Landesbischöfin.

    Die "Leben und Tod" beschäftigt sich mit allen Themen um Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Die „Leben und Tod“ richtet sich sowohl an Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz und Pflege sowie an beruflich Interessierte aus den Bereichen Bestattungsdienstleistung, Seelsorge oder Trauerarbeit aber auch an interessierte Privatbesucher.

    Die nächste Leben und Tod wird stattfinden am 10. bis 11. Mai 2012.

    Bildnachweis: Carsten Seidel