Handlungsempfehlung kurz      

Das Vorwort aus der Handlungsempfehlung

Gro├čen Worten Taten folgen lassen

Seit Jahrzenten ist die prek├Ąre Situation von Familien bekannt, die ein Kind mit Behinderung oder chronischer Krankheit pflegen und daf├╝r k├Ąmpfen, es in allen Entwicklungsphasen in eine gesellschaftliche
Teilhabe einzubeziehen.

Die vielschichtigen famili├Ąren Belastungen, H├╝rden, Defizite und sp├Ątere Altersarmut, die mit der oft lebenslangen Pflege einhergehen, sind aus Betroffenenberichten, Pflegereports, Familien- und Armutsstatistiken
eingehend belegt. Auch detaillierte Handlungsempfehlungen von Betroffenenverb├Ąnden und Forschungsinstituten liegen Bund, L├Ąndern und Kommunen seit ├╝ber einem Jahrzehnt vor.

Die Regierungskoalition beginnt ihren Auftrag mit den Worten: ÔÇ×Kinder verdienen beste Bildung. Jedes Kind soll die gleichen Chancen haben.ÔÇť Sie verspricht ÔÇ×ÔÇŽ die h├Ąusliche Pflege zu st├Ąrken und auch Familien von Kindern mit  behinderung einzubeziehen.ÔÇť Hubertus Heil, Bundesminister f├╝r Arbeit und Soziales, versichert ÔÇ×Mehr tun f├╝r die, die viel f├╝r uns tun.ÔÇť

Diese Versprechen m├╝ssen bedeuten, auch mehr mit pflegenden Eltern zu tun, diese endlich in den Blick zu nehmen und ihre Interessenvertretungen als gleichberechtigte Partner in der Pflege einzubinden. Mit den Handlungsempfehlungen dieses Positionspapiers appellieren pflegende Familien und ihre Verb├Ąnde f├╝r einen Paradigmenwechsel in der Unterst├╝tzung pflegender Eltern und empfehlen sich als wichtige Akteure im Pflegedialog.

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