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Drei Fragen an Sabine Kraft vom Bundesverband Kinderhospiz.

Der Bundesverband Kinderhospiz hat einen Charity-Shop in Lenzkirch eröffnet. Um was es dabei geht, hat Ursula Harder die Geschäftsführerin Sabine Kraft gefragt.

BZ: Was kann man sich unter einem Charity-Shop vorstellen ?

Kraft: Es handelt sich um ein kleines Lädchen, in dem viele wunderbare Dinge landen, die wir geschenkt bekommen, aber nicht an betroffene Familien weitergeben können, wie gut erhaltene Spielsachen, Handarbeiten und vieles mehr. Ebenso Drucke, signiert von Peter Gaymann, oder selbst aufgelegte Kochbücher. Also ein Laden mit Herz, in dem es vieles zu entdecken gibt.

BZ: Was geschieht mit den Einnahmen ?

Kraft: Unsere Arbeit, wie auch die gesamte Kinderhospizarbeit, lebt weit über 90 Prozent von Spenden. Wir tun alles, damit Familien deutschlandweit Unterstützung bekommen. So erfüllen wir Herzenswünsche von betroffenen Familien bis hin zur Übernahme von Bestattungskosten. Unser Sorgen- und Infotelefon "Frag Oskar" wird zu 100 Prozent aus Spenden finanziert.

BZ: Wer ist verantwortlich für den Charity-Shop und wie sind die Öffnungszeiten?

Kraft: Annemarie Bürklin als Leiterin sowie acht ehrenamtliche Frauen decken die Öffnungszeiten ab. Diese sind dienstags von 10 bis 13 Uhr, mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr. Er befindet sich in Lenzkirch in der Kolumban-Kayser-Str. 1.