Schwer kranke Kinder sind auf Spenden angewiesen - Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. kÀmpft um mehr Aufmerksamkeit

Die aktuelle Hochwasserkatastrophe hat wieder einmal gezeigt, dass die Deutschen in der Not mit Spenden nicht geizen. Sie ist aber auch ein Beispiel dafĂŒr, wie sehr das Spendenaufkommen an MedienprĂ€senz und an dramatische Bilder geknĂŒpft ist. Überflutete HĂ€user, Familien in den TrĂŒmmern ihrer Existenz – das sind Szenen die sich, in jeder Nachrichtensendung wiederholt, einprĂ€gen.

Dauerhafte Not und kontinuierlicher Bedarf an Hilfe sind ĂŒber die Medien weitaus schwerer zu transportieren. So etwa das Schicksal lebensbegrenzend erkrankter Kinder. In Deutschland leben etwa 23.000 Kinder und Jugendliche mit derartigen Erkrankungen, jĂ€hrlich sterben rund 5000 von ihnen. Die Situation dieser Kinder und ihrer Familien ist nicht weniger dramatisch und mitunter existenzbedrohend und deshalb verdienen auch sie Menschen, die fĂŒr Aufmerksamkeit und finanzielle UnterstĂŒtzung sorgen. Das tut etwa der Bundesverband Kinderhospiz e.V., der im Jahr 2002 auf Initiative von ambulanten und stationĂ€ren Kinderhospizen gegrĂŒndet wurde. Der anerkannte gemeinnĂŒtzige Verein agiert als Dachverband der Kinderhospize in Deutschland, er ist Ansprechpartner fĂŒr Politik, Wissenschaft, Ärzte, Kliniken, KostentrĂ€ger, Spender und Förderer. Der Verband informiert und berĂ€t Betroffene, Interessierte, FachkrĂ€fte, Initiativen und Einrichtungen, damit sterbenskranken Kindern ein Leben mit fröhlichen Momenten, mit Spaß und mit WĂŒrde ermöglicht wird ‐ auch wenn es viel zu kurz ist.

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