Herzenssache: Benefizkonzert mit Renée Knapp in Lenzkirch

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Programm mit Welthits und Musical-Hits

Die international bekannte Star-Sopranistin und Musical-Sängerin Renée Knapp gibt am Samstag, 24. Oktober 2015, gemeinsam mit den Blasmusikern der Stadtmusik Lenzkirch und dem jungen Trompeter Marquardt Petersen ein Benefizkonzert zugunsten des Bundesverbandes Kinderhospiz. Das Konzert beginnt um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) in der Festhalle Lenzkirch. Unter dem Motto „Stadtmusik Lenzkirch meets Musicalstar“ wollen Renée Knapp und die Instrumentalisten den Zuschauern in der Festhalle Welthits aus Pop und Swing sowie weltbekannte Musical-Hits präsentieren.
Renée Knapp verspricht den Besuchern und Zuhörern ein „einzigartiges Konzert mit Blasmusik im Herzen des Hochschwarzwalds“ – dem Ort, in dem der Bundesverband Kinderhospiz seine Geschäftsstelle hat. Die in Virginia in den USA geborene Sängerin debütierte in Europa als Maria im Musical „West Side Story“, für das sie 1990 mit dem Aalto-Bühnenpreis ausgezeichnet wurde. 1991 sang sie die Lieder der Maria auf Einladung von Justus Frantz auch zu Ehren des verstorbenen Komponisten Leonard Bernstein beim „Schleswig-Holstein Musik Festival“. Von 1990 bis 1994 war sie in Hamburg die Hauptdarstellerin in Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical „Das Phantom der Oper“; einer ihrer berühmten Partner war dort unter anderem Peter Hofmann. Sie hatte viele weitere Engagements und Hauptrollen in Musicals wie „Cats“ oder Eric Woolfsons „Gaudi“. Als Show-Star tritt sie derzeit in Europa, in den USA und in Asien auf.

Die Sängerin engagiert sich seit einigen Jahren als ständige Botschafterin für den Bundesverband Kinderhospiz. „Es ist mir eine große Ehre und zugleich Herzensangelegenheit, mich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft einzusetzen, damit den betroffenen Kindern Mut, Hoffnung und ein Stück vom Glück zurückgeben werden kann, ob durch Not und Armut, Perspektivlosigkeit oder Krankheit getroffen.“ Deshalb sei ihr das Konzert in Lenzkirch eine Herzenssache. Der Pianist Laurenz Gemmer, der unter anderem Dozent an der Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau ist, wird Renée Knapp am Klavier begleiten. Einige Hits wird die Sängerin gemeinsam mit den Blasmusikern der Stadtmusik Lenzkirch unter der musikalischen Leitung von Dirigent Tobias Elsäßer präsentieren.

151024 Benefizkonzert Lenzkirch Marquardt Petersen


Unterstützung erhalten die Stadtmusiker beim Benefizkonzert von einem berühmten Trompeter: Marquardt Petersen. Der 19-Jährige ist wie Renée Knapp ständiger Botschafter des Bundesverbandes Kinderhospiz. Vor zwei Jahren begleitete das junge Talent, das mit seiner Familie in der Nähe von Flensburg lebt, mit seiner Trompete das neu gestaltete Weihnachtsdorflied „Trag ein Licht in alle Welt“. Der Text, der die Begleitung von unheilbar kranken Kindern beschreibt, ist mittlerweile ins Englische übersetzt worden und soll auch im Ausland darauf aufmerksam machen, dass es Kinder und Jugendliche gibt, die eine sogenannte lebensverkürzende Erkrankung haben, mit der sie möglicherweise nie erwachsen werden. Eine bekannte Tageszeitung beschrieb den jungen Trompeter mit den Worten: „Er sieht aus wie Harry Potter und hat einen Zauberton.“ 

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Der badische Schauspieler Roland Frey moderiert die Benefizveranstaltung – gemeinsam mit Sabine Kraft, der Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz. Roland Frey ist seit diesem Sommer ebenfalls ständiger Botschafter des Bundesverbandes. Er ist vielen Menschen als Darsteller des Anton „Toni“ Willmann in der SWR-Fernsehserie „Die Fallers“ bekannt.

Der Hauptteil der Einnahmen des Konzerts kommt dem Bundesverband Kinderhospiz zugute, der sich ausschließlich über Spenden finanziert. Unterstützung erhalten die Botschafter sowie Sabine Kraft und ihr Team am kommenden Samstag vom Sozialverband VdK Baden-Württemberg, dessen Kreisverband Donaueschingen beziehungsweise Bezirksverband Südbaden und vom Cafe Schnapshäusle in Feldberg-Bärental.

Das Konzert findet im Rahmen des „Rothaus Hochschwarzwälder Blosmusik Feschtival 2015“ statt.

Eintrittskarten kosten 20 Euro im Vorverkauf und 22 Euro an der Abendkasse (ermäßigt 18 Euro).

Sie sind im Vorverkauf wie folgt erhältlich:

 

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Weltkinderhospiztag im Europa-Park ein voller Erfolg

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Mauritia Mack Schirmherrin der Aktion des Bundesverbandes Kinderhospiz

Rust / Lenzkirch, 13.10.2015

Der Weltkinderhospiztag, den der Bundesverband Kinderhospiz am vergangenen Samstag mit dem Europa-Park Rust ausgerichtet hat, war ein voller Erfolg. Mehr als 500 Gäste sowie Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien waren der Einladung gefolgt und erlebten bei schönstem Spätsommerwetter einen aktionsreichen Tag. Passend zum Motto des Tages „Hut auf für kleine Helden“ bastelten viele Kinder gemeinsam mit ihren Eltern oder Betreuern am Stand des Bundesverbandes einen Hut aus Zeitungspapier. Wer keinen Hut basteln wollte, konnte auch eine Mütze kaufen, die die Mutter eines Kindes mit einer lebensverkürzenden Erkrankung extra für den Aktionstag gehäkelt hatte. Passend zum Motto des Weltkinderhospiztages versteigerte der Bundesverband Kinderhospiz einen Original-Hut von Udo Lindenberg. Geschäftsführerin Sabine Kraft freute sich über die Versteigerungs- und Spendengelder, vor allem aber über die vielen glücklichen Gesichter und leuchtenden Kinderaugen, die sie – und auch Mauritia Mack, die Schirmherrin der Aktion – an diesem Tag im Europa-Park gesehen hatten.

Gerührt zeigten sich die Besucher beim Weltkinderhospiztag im Europa-Park in vielerlei Hinsicht: als Zauberer Tanjano Herbert Hassio während seiner Show Kinder auf die Bühne holte und sie an seiner Zaubershow teilhaben ließ; oder nachdem sie sich den Animationsfilm zu „Oskar“ angeschaut hatten – dem weltweit einzigartigen Sorgentelefon des Bundesverbandes Kinderhospiz.

 

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Als Sängerin Evy – sie ist Botschafterin des Bundesverbandes – den Charity-Song „Light a Light“ sang, hatten viele Gäste Tränen in den Augen. „Man kann auf viele Arten weinen: vor Freude, vor Rührung oder aber auch aus Traurigkeit, in jedem Fall erleichtert weinen“, sagte Sabine Kraft, die viele Gäste an diesem Tag persönlich empfing und begrüßte. Mit Blick auf das Lied „Que Sera, Sera“ von Doris Day, das Bundesverband-Botschafterin Franca Morgano im Europa-Park präsentierte, meinte Sabine Kraft: „Dieses Lied spiegelt ganz besonders die Situation in den betroffenen Familien wider. Was in Zukunft kommen und passieren wird, wird kommen … so oder so.“

 

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Zum Hintergrund:

Der Aktionstag im Europa-Park geht zurück auf die Initiative „Put your hat on“ des Internationalen Netzwerks für Kinderpalliativversorgung ICPCN. Auch der Bundesverband Kinderhospiz gehört diesem Netzwerk an – und Geschäftsführerin Sabine Kraft ist Vice Chair, also stellvertretende Vorsitzende des ICPCN. Das Netzwerk hatte in diesem Jahr international dazu aufgerufen, am Aktionstag einen Hut zu tragen – und so symbolisch ein Zeichen der Unterstützung zu setzen für die rund 21 Millionen unheilbar kranken Kinder in aller Welt, die absehbar sterben werden. Die Kampagne soll die Belange dieser Kinder sowie die Kinderhospizarbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

 

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Zu den Impressionen des Tages

Die Fotos sind bei Nennung der Quelle (Copyright) „Foto/Bild: Europa-Park“ redaktionell und im Zusammenhang mit dem Weltkinderhospiztag am 10. Oktober 2015 im Europa-Park Rust frei verwendbar.

 

Neuer Botschafter: Schauspieler Roland Frey startet Spendenaktion zugunsten von OSKAR, dem Sorgentelefon Kinderhospiz

20150702 PM Botschafter OSKAR Roland Frey und Sabine Kraft

„Unheilbar kranke Kinder, die absehbar sterben werden, und ihre Familien verdienen jede denkbare Unterstützung, um besser mit ihrer unsagbar schwierigen Situation zurecht zu kommen“, sagt Roland Frey, Schauspieler und Darsteller des Anton „Toni“ Willmann in der SWR-Fernsehserie „Die Fallers“. „Dort, wo ich helfen kann, tue ich das sehr gerne.“ Frey unterstützt deshalb ab sofort das Sorgen- und Infotelefon OSKAR des Bundesverbands Kinderhospiz: Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz (BVKH), hat Roland Frey am Donnerstag am Rande eines „Fallers-Drehs“ in Breitnau offiziell in den Kreis der OSKAR-Botschafter aufgenommen.

Seines erstes Projekt zu Gunsten der kostenfreien 24-Stunden-Hotline (Tel. 0800/88 88 47 11) startet Roland Frey in diesen Tagen: eine Spendenaktion anlässlich seines 54. Geburtstags am 11.7.2015. „Es wäre mein Herzenswunsch, dass nicht nur meine Familie und Freunde mitmachen, sondern auch meine Fans“, sagt Roland Frey. „ Ich will dieses Jahr keine Geschenke. Jeder, der mir eine Freude bereiten will, darf das gerne tun – und zwar, indem er zu Gunsten von OSKAR spendet. Wenn jeder nur einen Euro gibt, erreichen wir gemeinsam schon einiges!“ Sagt's, grinst sein verschmitztes „Toni“-Grinsen – und zwinkert dann mit den Augen: „Es darf aber auch gerne mehr als der eine Euro sein.“ Den ersten großen Spender hat schon Roland Frey schon gefunden: Ein Unternehmer aus Rottweil, der gerne anonym bleiben möchte, hat mit einer 500 Euro-Spende schonmal den Anfang gemacht.

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OSKAR hilft: Weltweit einzigartiges Sorgentelefon fĂŒr Familien mit sterbenskranken Kindern hat seinen Dienst aufgenommen

 

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Berlin, 19.6.2015 OSKAR, das weltweit erste 24-Stunden-Sorgen- und Infotelefon für Familien mit unheilbar kranken Kindern, ist seit heute unter 0800/88 88 47 11 erreichbar. Die Hotline des Bundesverbands Kinderhospiz richtet sich an jene etwa 40 000 Familien in Deutschland, deren schwerstkranke Kinder nur noch eine begrenzte Zeit zu leben haben. "OSKAR schließt eine klaffende Versorgungslücke", sagte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, beim offiziellen "OSKAR"-Auftakt heute im Berliner Kabarett-Theater "Die Wühlmäuse". "Bislang waren Betroffene viel zu oft alleine mit ihren Sorgen, Nöten und Fragen."

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"OSKAR setzt international neue Standards: Eine Rund-um-die-Uhr-Hotline für Betroffene gibt es in keinem anderen Land der Welt", so Joan Marston, Geschäftsführerin des Internationalen Netzwerks für Kinderpalliativversorgung ICPCN, anlässlich des OSKAR-Starts. "Mit OSKAR hat jeder, der für ein lebensverkürzend erkranktes Kind sorgt, jederzeit qualifizierte Ansprechpartner. Das ist einfach großartig. Dieses Sorgen- und Infotelefon ist ein Meilenstein in der Kinderpalliativversorgung weltweit." OSKAR richtet sich auch an Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern, sowie an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Kinderhospizarbeit. Die Hotline ist rund um die Uhr erreichbar – auch an Sonn- und Feiertagen. Anrufe aus dem deutschen Festnetz kosten nichts. "Dass bei OSKAR immer jemand zur Verfügung steht, den die betroffenen Familien anrufen können und der ihnen sofort hilft, die Seele tröstet und Beistand gibt – das ist nicht nur aller Ehren wert. Sondern es war höchste Zeit, dass ein solches Angebot eingerichtet wird", sagte OSKAR-Schirmherr Dieter Hallervorden, Schauspieler und Gründer des "Wühlmäuse"-Theaters. "Und ich hoffe, dass die Politik klug genug wird, dieses Projekt energischer und ausführlicher zu unterstützen." Bislang muss sich OSKAR ausschließlich über Spenden finanzieren.

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Die speziell geschulten OSKAR-Berater können Anrufern nicht nur bei Sorgen und Nöten  zur Seite stehen, sondern sie auch an Fachleute in ihrer Nähe weiterleiten. Dazu greifen sie auf eine eigens angelegte Datenbank zu, in der Tausende Experten aus ganz Deutschland gespeichert sind – von Ärzten über spezialisierte Pflegedienste und Psychologen bis hin zu Trauerbegleitern. "Es ist klasse, dass es endlich ein solches Angebot für uns und andere Betroffene gibt", sagt Bernd Seitz aus dem saarländischen Ottweiler. Sein achtjähriger Sohn Jean-Paul leidet an einer sehr seltenen, lebensverkürzenden Erbkrankheit und benötigt rund um die Uhr Pflege. "Unsere Probleme sind so komplex, dass ich über jede Unterstützung froh bin. Denn immer wieder steht man völlig hilflos da."  Kompetente Ansprechpartner zu finden, sei auch mit viel Beharrungsvermögen und Hartnäckigkeit bisher oft schwierig, so Seitz. Und immer wieder sei er nur durch pure Zufälle an Informationen und Hilfe gelangt. "Die Diagnose von Jean Pauls Krankheit hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Da war niemand, den ich hätte um Rat fragen können ", erinnert er sich. "Es wäre wunderbar gewesen, wenn es OSKAR schon vor sieben Jahren gegeben hätte!"



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Neue OSKAR-Botschafterin Silke Bodenbender setzt sich fĂŒr schwerstkranke Kinder ein

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OSKAR, das neue Sorgen- und Infotelefon für schwerstkranke Kinder mit begrenzter Lebenserwartung und ihre Angehörigen, bekommt prominente Unterstützung: Die Film- und Theaterschauspielerin Silke Bodenbender engagiert sich ab sofort als neue Botschafterin für die Hotline des Bundesverbands Kinderhospiz, die am 19. Juni 2015 ihren Dienst aufnehmen wird.

«OSKAR ist ein tolles Projekt: eine zentrale Anlaufstelle, an die sich Betroffene rund um die Uhr mit all ihren Fragen und Sorgen wenden können – ein solches Angebot fehlt hierzulande bisher völlig ! OSKAR muss sich daher als neuer Leitstern zu einer festen Größe entwickeln; das liegt mir sehr am Herzen», sagt Bodenbender, selbst Mutter zweier Kinder. «Ich möchte mit meinem Engagement dazu beitragen, das Angebot bekannter zu machen – und auch, es auf eine sichere Finanzbasis zu stellen.»
Tatsächlich muss das Info- und Sorgentelefon vollständig aus Spenden finanziert werden. Herzstück der Hotline ist eine Datenbank mit Namen und Adressen von Experten in ganz Deutschland – von stationären und ambulanten Kinderhospizen genauso wie von spezialisierten Ärzten, Psychologen und Trauerbegleitern. An diese Fachleute vermitteln die OSKAR-Berater die Ratsuchenden bei Bedarf weiter. Silke Bodenbender: «Ich wünsche mir, dass sich genügend großherzige und großzügige Menschen finden, die einen Beitrag dazu leisten, dass OSKAR betroffene Familien auch mittel- und langfristig unterstützen kann. Man muss ja keine Unsummen spenden - auch viele kleine Beträge sind eine große Hilfe!»

«Wir verwenden die Spendengelder etwa, um die ehrenamtlichen OSKAR-Beraterinnen und Berater zu schulen», erläutert Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. «Außerdem fließt das Geld beispielsweise in Handys, Headsets und Laptops sowie in die Telefongebühren, die bei einem Angebot wie OSKAR natürlich auch bezahlt werden müssen.»

Silke Bodenbender, die sich als Charakterdarstellerin für schwierige Rollen etabliert hat und für ihre darstellerischen Leistungen bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde, hat sich schon früh mit der Hospizarbeit befasst: Ihr Vater, damals Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, habe sich bereits vor über 20 Jahren für eine angemessene Versorgung schwerst kranker Patienten in der Sterbephase stark gemacht, sagt die in Bonn geborene Schauspielerin. « Da habe ich mitbekommen, wie segensreich es ist, in einem stationären Hospiz unterkommen zu können. Das gilt nicht nur für Erwachsene, sondern aus meiner Sicht erst recht für unheilbar kranke Kinder. Und noch immer gibt es für sie in Deutschland zu wenige solcher Angebote.»

Nach aktuellen Schätzungen sind derzeit rund 40 000 Kinder und Jugendliche in Deutschland so schwer krank, dass sie wohl nicht erwachsen werden. Rund 5000 von ihnen sterben jedes Jahr. Für jede Familie bedeutet die Diagnose einer schweren Krankheit, die die Lebenszeit ihres Kindes begrenzt, einen schweren Schock – und anschließend ein Leben im permanenten Ausnahmezustand: Jetzt ist nichts mehr wie es einmal war – und wie viel Zukunft ihrem Kind bleibt, kann den Familien oft niemand sagen.
„Wir wollen erreichen, dass möglichst bald jeder deutsche Kinderarzt weiß, was OSKAR ist – damit er betroffene Familien an uns verweisen kann. Heute ist es oft so, dass Eltern lebensverkürzend erkrankter Kinder nach der Diagnose erstmal ins Nichts stürzen und viel zu viel Zeit verstreicht, bis sie kompetente Ansprechpartner gefunden haben, die sie begleiten“, erläutert Sabine Kraft. Genau das soll mit OSKAR künftig nicht mehr passieren: Vom 19. Juni 2015 an ist das Sorgen- und Infotelefon unter 0800 8888 4711 erreichbar – zu jeder Tages- und Nachtzeit und für die Ratsuchenden völlig kostenlos.

www.oskar-sorgentelefon.de

OSKAR-Spendenkonto:
IBAN DE39 6805 1004 0004 7744 44
BIC SOLADES1HSW

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