„Sazou“ ist die Gewinnerin!

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„Ist die süß!“ Mila ist begeistert. Sie hält das Bild in die Höhe, auf dem die Hündin „Sazou“ zu sehen ist – im Kinder-Lebens-Lauf-Shirt. Sazou war dabei, als der Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverbands Kinderhospiz im August München erreichte. Die Kampagne für Kinderhospizarbeit umfasste eine über 7000 Kilometer lange Strecke, die ähnlich einer Pilgerreise zu Fuß, mit Fahrrädern, in Rollstühlen, in Pferdekutschen, Flugzeugen oder mit Schiffen zurückgelegt wurde. Hunderte Unterstützer der Kinderhospizarbeit trugen das Wahrzeichen des Kinder-Lebens-Laufs, die engelsförmige Fackel des Bundesverbands Kinderhospiz, durch ganz Deutschland. Am 4. Juni startete der Lauf in Berlin, wo er am 13. Oktober auch wieder endete. Der Bundesverband Kinderhospiz hat nun das beste Bild der Kampagne ausgezeichnet.

„Der Mila Fotopreis trägt den Namen unseres kleinen Starterkinds“, berichtet Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Mila ist sechs Jahre alt und durfte in ihrem Rollstuhl die allerersten Meter des Kinder-Lebens-Laufs zurücklegen.“ Mila leidet an einer unheilbaren Krankheit. Und strahlt eine ganz besondere Lebensfreude und Zuversicht aus, mit der sie auch Schirmherrin Elke Büdenbender zutiefst beeindruckte. Die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte Mila beim Startevent im Berliner Tempelhof die Fackel des Kinder-Lebens-Laufs, auf einer Bühne, über der auf einer riesigen Leinwand Milas Porträt zu sehen war.

„Der Mila Fotopreis sollte dazu anregen, die vielen Gesichter und Geschichten einzufangen, die den Kinder-Lebens-Lauf ausgemacht haben“, erklärt Sabine Kraft. „Uns hat sehr berührt, wie viele Bilder uns erreicht haben. So viele schöne Momente gab es mit dem Kinder-Lebens-Lauf, so viele Menschen haben in diesem Sommer Solidarität mit betroffenen Familien bewiesen!“

Die Auswahl des stärksten Bildes war dennoch leicht. Mila selbst ist Jurorin, mit ihr beugt sich Daniel Böcking über die eingereichten Bilder. Böcking ist als stellvertretender Chefredakteur bei der BILD-Zeitung Profi, was aussagekräftige Fotos angeht. Als Botschafter engagiert er sich für die Kinderhospizarbeit und hat für den Mila-Fotopreis ein Preisgeld von 500 Euro ausgelobt. In den Redaktionsräumen der BILD diskutieren die beiden Juroren über die Motive. Viele Schnappschüsse mit strahlenden kleinen und großen Fackelträgern sind zu sehen. Aber Sazous Hundeporträt verzaubert die kleine Preisrichterin sofort.

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Die braune Hündin mit dem süßen Stirnrunzeln wurde von Lena Bronner in München abgelichtet. Die Fotografin ist bei der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München als Leitung für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zuständig und war deshalb natürlich mit ihrer Kamera unterwegs, als die Fackel am 24. August die Kinderhospizeinrichtung erreichte, die Mitglied im Bundesverband Kinderhospiz ist. „Wir hatten hier ein wunderschönes Kinder-Lebens-Lauf-Fest, mit toller Musik, vielen Gästen und betroffenen Familien“, erinnert sich Bronner. Von München aus musste die Fackel weiter nach Augsburg transportiert werden, die Strecke von rund 70 Kilometern über mehrere Zwischenstationen bewältigten verschiedene Läufergruppen – samt Sazou und ihrer Besitzerin Anna! „Ich fand die Hündin sehr süß, weil sie das Shirt so gelassen trug“, lacht Bronner.

Das Preisgeld von 500 Euro möchte Lena Bronner für den Ausbau des Krisendienstes Ruf24 verwenden. Fotografin und Bild werden im nächsten Jahresmagazin „365 Tage Fürs Leben“ des Bundesverbands Kinderhospiz ausführlich vorgestellt, das Ende April 2019 erscheinen wird.

„Ich finde es toll, mit welcher Bestimmtheit Mila gerade dieses Bild ausgesucht hat“, berichtet Sabine Kraft über die Auswahl des Gewinnerbilds. „Das Foto von Sazou ist ein schönes Beispiel dafür, wie vielfältig die Unterstützung war, die der Kinder-Lebens-Lauf den ganzen Sommer über erfahren durfte. Vielen Dank an alle, die dies möglich gemacht haben – Zweibeiner und Vierbeiner!“

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Die Grüne Bande voll in Fahrt

Jugendprojekt des Bundesverband Kinderhospiz feiert Geburtstag – Film gibt Einblicke in die Zusammenarbeit

Auf der Hohenzollernbrücke In Köln steht eine Gruppe junger Touristen, lacht und kettet zu den Tausenden von Schlössern, die die Brücke zieren, noch eine Handvoll weitere dazu. Was in Köln vermutlich jeden Tag passiert, ist für diese Gruppe dennoch etwas ganz Besonderes: Hier ist die „Grüne Bande“ unterwegs, das Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz. Seit genau einem Jahr gibt es den Club für schwerstkranke Jugendliche, ihre Geschwister und Freunde.

An einem Wochenende im November treffen sich die Bandenmitglieder auf Einladung des Bundesverbands Kinderhospiz und Kooperationspartner Aktion Kindertraum in Köln. Dort wird gefeiert, gelacht, gearbeitet: „Ich bin so froh, dass es die Grüne Bande gibt“, sagt Bandenchefin Sina Wolf, „So etwas gab es bis jetzt noch nicht für uns“. Die 17-Jährige ist Mitbegründerin des Jugendclubs und seit einem Jahr „Bandenchefin“. Sina sitzt selbst aufgrund ihrer Krankheit SMA (spinale Muskelatrophie) im Rollstuhl. Sie hat das Konzept mitentwickelt, das den Jugendlichen den Spielraum und die Möglichkeiten verschaffen soll, sich zu eigenen Themen Gehör zu verschaffen. „Wir haben was zu sagen“ ist das Motto der Grünen Bande, und in Köln wird eifrig an dem „was“ gearbeitet. Mehr Anerkennung, weniger Ausgrenzung, und vor allem nicht immer und überall dieses nervige Mitleid – Sina und die Bandenmitglieder entwickeln Statements, die sie in einer Fotokampagne einbinden möchten und die außerdem direkt in einen eigenen Songtext einfließen. Sängerin und Songwriterin Ela Querfeld und Sänger Robin Eichinger sind in Köln dabei und komponieren mit der Grünen Bande einen eigenen Song.

Mit dabei ist auch der junge Filmemacher Noah Bach, der die Jugendlichen mit seinen Kameras begleitet. Zum ersten Geburtstag schenkte er der Grünen Bande seine Zeit und einen Film über das erste Bandentreffen. In aussagekräftigen Bildern fängt er darin ein, wie kreativ, lebhaft und lustig die Bande tagte – allen Einschränkungen zum Trotz. Der Film ist ab heute auf www.gruene-bande.de und auf YouTube zu sehen: https://youtu.be/RhrUrxW3wgA

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„Ich bin begeistert, welche Ergebnisse die Bandenmitglieder gemeinsam erarbeiten konnten“, freut sich Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Es ist toll zu sehen, wie gut die Jugendlichen die Plattform nutzen, die wir ihnen mit der Grünen Bande anbieten“. Auch Ute Friese, Geschäftsführerin von Aktion Kindertraum und Sponsorin des Jugendprojekts ist vom Schaffensdrang der Bande beeindruckt. „Hier in Köln konnte ich hautnah erleben, welche Energien es freisetzt, wenn schwerstkranke Jugendliche oder ihre Geschwister endlich einmal selbst zu Wort kommen!“ Der bandeneigene Song soll Anfang des Jahres in einem Tonstudio aufgenommen werden, die Umsetzung der Fotokampagne ist ebenfalls für 2019 geplant. „In unserem Song lautet eine Zeile: ‚Wir sind nicht normal und dabei völlig normal!‘“, sagt Sina: „Und genau das zeigen wir der Öffentlichkeit auch!“ Bleibende Zeichen setzen – das haben die Jugendlichen in Köln nicht nur auf der Hohenzollernbrücke geschafft, wo die nagelneuen Vorhängeschlösser mit den Namen der Bandenmitglieder funkeln.

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French Toast und seine Folgen

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YouTuberin Paola Maria und das Kölner Café Buur unterstützen die Kinderhospizarbeit mit einer Spende von 2150 Euro

Einsatz für den guten Zweck kann extrem lecker sein, das beweist die Spendenaktion, die das Kölner Szene-Café Buur gemeinsam mit YouTuberin Paola Maria ins Leben gerufen hat. Für zwei Wochen stand im angesagten Café Buur ein Frühstück auf der Speisekarte, das Paolas Namen trug. Wer den leckeren French Toast bestellte und genoss, spendete automatisch zwei Euro für die Kinderhospizarbeit. Das Ergebnis der Aktion kann sich sehen lassen: 2150 Euro kamen zusammen und wurden jetzt vom Café Buur an den Bundesverband Kinderhospiz übergeben!

„Wir freuen uns riesig über diese ungewöhnliche Spendenaktion“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Den Einsatz von YouTuberin Paola Maria schätzt sie besonders, denn die Botschafterin für Kinderhospizarbeit wird in wenigen Tagen ihr erstes Kind zur Welt bringen. „Es ist wunderbar, dass sich Paola einem so sensiblen Thema wie der Kinderhospizarbeit so engagiert widmet!“, sagt sie. Paola freut sich über die Summe, die unter ihrem Namen im Café Buur gesammelt werden konnte: „Wie schön, dass der Betrag den Bundesverband sozusagen als Weihnachtsgeschenk erreicht! Es macht mich sehr stolz, dass ich dazu beitragen kann Familien zu helfen, die ein schwerstkrankes Kind haben!“

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Geschenke einfach weiter schenken

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„Schenks weiter“: Die Weihnachtsgeschenk-Aktion des Bundesverband Kinderhospiz für Familien mit unheilbar kranken Kindern

Wir kennen das alle. Unter den Christbäumen Deutschlands werden an Heiligabend Dinge liegen, die lieb gemeint sind, aber nicht so recht zum Beschenkten passen. Eine Vase, die zwar schön, aber nicht schön in unserer Wohnung ist. Ein Kleidungsstück, dessen Farbe nicht überzeugt. Ein Buch, das man leider schon gelesen hat. Nicht immer kann und möchte umgetauscht werden, was wir an unpassenden Geschenken bekommen.
Der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) hat für diese Momente die Aktion „Schenks weiter“ ins Leben gerufen und freut sich, wenn solche Weihnachtsgeschenke einfach weiter verschenkt werden – an Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Über 40.000 Betroffene gibt es in Deutschland, die meist neben allen Sorgen und Ängsten um ihr Kind auch noch mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. „Wenn Eltern eine so furchtbare Diagnose für ihr Kind bekommen, gerät ihre ganze Welt ins Wanken“, weiß Sabine Kraft, Geschäftsführerin des BVKH. Oft fällt in diesen Familien in der Folge ein Verdiener aus, weil das erkrankte Kind sehr viel Pflege und Aufmerksamkeit braucht. Und längst nicht alle Kosten, die durch eine Erkrankung anfallen, werden auch von den Krankenkassen übernommen.
„Wir freuen uns riesig, wenn wir Familien mit ehemaligen Weihnachtsgeschenken eine Freude machen können“, so Kraft. Der Bundesverband betreut Betroffene und unterstützt sie schnell und unkompliziert, auch mit Sachspenden. „Es ist wunderschön zu erleben, welch große Freude wir zum Beispiel an Geburtstagen auch mit vermeintlich kleinen Geschenken machen können, die sich die Familien selbst eben nicht geleistet hätten“, berichtet Kraft. „Die Dankbarkeit der Betroffenen ist immer sehr berührend“.

Infokasten:
Aktion „Schenks weiter!“
Geschenkespenden können jederzeit an diese Adresse geschickt werden:
Bundesverband Kinderhospiz
Schloß-Urach-Str.4
79853 Lenzkirch
Vielen Dank.

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Musik für den guten Zweck

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19. Benefizkonzert im Europa-Park Hotel Resort: Musikkapelle Rust musiziert für den Bundesverband Kinderhospiz

Am zweiten Adventswochenende stimmte der traditionelle Auftritt der Ruster Musikkapelle sowohl die Gäste als auch externe Musikliebhaber im Erlebnishotel „El Andaluz“ im Europa-Park auf die Weihnachtszeit ein. Bereits zum 19. Mal spielte das große Ensemble aus der Ortenau in der Lobby des 4-Sterne Hotels von Deutschlands größtem Freizeitpark für die gute Sache und begeisterte das Publikum. Dabei sammelten die engagierten Musiker im Rahmen ihres stimmungsvollen Benefizkonzerts am Sonntagabend fleißig Spenden und überreichten dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. (BVKH) anschließend mit großer Freude 1761 Euro.

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Der gemeinnützige Verein setzt sich für die weit über 40.000 lebensverkürzend erkrankten Kinder und ihre Angehörigen in Deutschland ein. Zusammen nahmen die Geschäftsführerin des BVKH Sabine Kraft sowie die langjährige Botschafterin Mauritia Mack den Erlös dankbar entgegen.

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