Spenden fĂŒr die Kinder- und Jugendhospizarbeit als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar

Jeder freut sich über Tricks und Kniffe, mit denen sich in Deutschland Steuern sparen lassen. Eine Möglichkeit ist, Geld an eine gemeinnützige Organisation wie den Bundesverband Kinderhospiz zu spenden. „Der Staat fördert spendenwillige Steuerzahler: Sie können ihre Spenden direkt als Sonderausgaben von der Steuer absetzen“, weiß Sabine Kraft, die Geschäftsführerin des Bundesverbands. Dieser finanziert sich als Dachverband der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland fast ausschließlich über Spenden – ebenso sein weltweit einzigartiges Sorgen- und Infotelefon „OSKAR“, das im Juni an den Start gegangen ist.

Jede Spendenquittung macht sich am Ende im Portmonee des Steuerzahlers bemerkbar, denn Sonderausgaben mindern das zu versteuernde Einkommen. Für Spenden bis zu 200 Euro gelten vereinfachte Nachweispflichten.

„Eine gute Gelegenheit, vor dem Jahreswechsel noch etwas für den eigenen Geldbeutel zu tun und gleichzeitig Familien mit unheilbar kranken Kindern zu helfen“, sagt Sabine Kraft. Denn der Bundesverband Kinderhospiz unterstützt die Kinder- und Jugendhospizarbeit deutschlandweit.

Spendenkonto:
IBAN DE03 4625 0049 0000 0290 33
BIC WELADED1OPE

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OSKAR-Sorgentelefon ist auch zum Jahreswechsel rund um die Uhr erreichbar

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Wenn die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr in Stress und Streit ausartet: OSKAR-Sorgentelefon ist auch zum Jahreswechsel rund um die Uhr erreichbar

Es sind die Tage rund um den Jahreswechsel und Neujahr, an die viele Menschen ähnlich wie zu Weihnachten oder Ostern hohe und vielleicht sogar zu hohe Erwartungen haben. Für einen gemütlichen oder krachenden Silvesterabend und den besten Start in ein neues Jahr soll und muss alles perfekt sein: das Festmenü gut vorbereitet, die Wohnung geputzt, der Schreibtisch aufgeräumt, der Wäscheberg verschwunden. Und dann passiert es: Der Zwang zum Perfektionismus bricht der Besinnlichkeit direkt am Esstisch das Genick. Wenn es in der Familie noch nicht zu Weihnachten gekracht hat, dann häufig zum lang herbeigesehnten Jahreswechsel.

Besonders schwer haben es Familien, deren Alltag nicht nur zu den Feierlichkeiten Ende Dezember, sondern an 365 Tagen im Jahr auf die Probe gestellt wird: Weil sie ein schwerkrankes Kind zu Hause haben, das sie pflegen, betreuen und rund um die Uhr medizinisch versorgen müssen. Auch bei ihnen sollen die Tage zwischen Weihnachten und Silvester besinnlich und ruhig verlaufen – und vielleicht mal für ein paar Stunden schwerwiegende Themen wie Sorgen, Frust, Fassungslosigkeit und Trauer vollkommen ausblenden. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Mit „OSKAR“ hat der Bundesverband Kinderhospiz vor sechs Monaten ein weltweit erstes und einzigartiges Sorgen- und Infotelefon eingerichtet, das Familien mit unheilbar kranken Kindern 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung steht und ihnen bei allen Fragen und Anliegen schnelle Hilfe garantiert. Die „OSKAR“-Hotline ist unter der Telefonnummer 0800/88 88 47 11 erreichbar: Anrufe aus dem deutschen Festnetz sind kostenlos.
„Das Sorgen- und Infotelefon ist ein Meilenstein in der Kinderpalliativversorgung weltweit“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, stolz, verweist aber zugleich darauf, dass sich das Sorgen- und Infotelefon bislang ausschließlich über Spenden finanzieren muss.

„Bei OSKAR finden betroffene Familien genau das, was sie brauchen“, wissen Cordula Harberding und Heike Steinich aus ihrer nunmehr sechsmonatigen „OSKAR“-Erfahrung; sie sind zwei der ehrenamtlichen Projekt-Mitarbeiterinnen, die das Sorgentelefon des Bundesverbands betreuen und koordinieren.

Besonders schwer sind Feste wie Silvester und der Jahreswechsel für Familien, die ihr Kind verloren haben. Sie sind bewegt von Trauer und vielen Momenten der Erinnerung. OSKAR richtet sich seit seinem Start vor sechs Monaten auch an sie sowie an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Kinderhospizarbeit. 

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Europa-Park schenkt LĂ€cheln

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Vorweihnachtliche Freude wurde acht Familien sowie deren Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen im Europa-Park ermöglicht.

Lenzkirch/Rust: Es war ein Tag der Freude, der acht Familien sowie deren Kindern mit lebensverkürzenden Erkrankungen am vergangenen Samstag im Europa-Park ermöglicht wurde. Initiiert durch den Bundesverband Kinderhospiz und eingeladen durch Mauritia Mack, erlebten die Familien einen sorglosen Tag im weihnachtlichen Glanz des Freizeitparkes. „Es ist uns ein Anliegen, dass wir betroffene Familien so oft wie möglich zusammenführen, damit so ein Austausch erfolgen kann“, betonte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz und führte aus, dass man sich besonders glücklich schätze, dass der Europa-Park solche Tage ermöglicht. Bereits im Oktober hatte die Familie Mack zum Weltkinderhospiztag in Deutschlands größtem Freizeitpark eingeladen und somit 500 kleinen und großen Gäste viel Freude geschenkt.

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Derweil sich die Familien am Vormittag entspannt durch den Park treiben ließen, liefen im Schloss Balthasar bereits die Vorbereitungen für das gemeinsame Mittagessen. Pünktlich um 12 Uhr trafen die Familien auf Mauritia Mack, die als Überraschung auch Ed Euromaus samt zahlreicher Geschenke mitgebracht hatte. Lachende Gesichter krönten diese schöne Bescherung. Das gemeinsame Essen bot im Anschluss Gelegenheit für Gespräche und Mauritia Mack betonte, dass man sich seitens des Europa Parks freue, dass die Familien der Einladung gefolgt seien: „Wir machen das sehr gerne, denn wir freuen uns, wenn wir Stunden schenken, in denen sie vergessen können.“ Dank der heiteren Showeinlagen von Zauberer Tanjano Herbert Hassio wurde den Familien eine weitere Freude zuteil, die mit großem Gelächter und staunenden Augen quittiert wurde. Gemeinsame Stunden im Park und ein abschließender Besuch der Zirkus-Revue auf Logenplätzen komplementierten diesen einzigartigen Tag, der den Familien wohl lange noch in Erinnerung bleiben wird.

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Packen fĂŒr den Weihnachtsmann

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Fünfzig ehrenamtliche Helfer packen 300 Weihnachtspakete für den Bundesverband Kinderhospiz e.V. in Lenzkirch

Es raschelt und knistert, leises Gemurmel erfüllt den Raum und immer wieder hört man den Satz: „Das Paket ist fertig!“ Für einen Tag war das Kurhaus in Lenzkirch die Zentrale des Weihnachtsmannes im Schwarzwald. Tausende Spiele, Teddys, Puzzles, Autos, Puppen und Süßigkeiten stapelten sich unter dem Dach zu hohen Türmen. Ein wahres Paradies, was sich da für Kinderaugen auftat, wenn sie es hätten sehen können. So müssen die Empfänger der dreihundert Pakete aber noch warten, bis die Geschenkpakete bei ihnen eintreffen und sie diese dann auspacken dürfen. Alle Jahre wieder verschickt der Bundesverband Kinderhospiz e.V. an die Kinderhospize und an betroffene Familien die liebevoll zusammengestellten Geschenkpakete.

Helfende Hände

Möglich gemacht wird diese Weihnachtsüberraschung aber erst durch viele großzügige Spender und zahlreiche ehrenamtliche Wichtelfrauen und Wichtelmänner. Corinna Fürste, die Organisatorin der Aktion, hatte ihren gesamten Bekannten- und Freundeskreis dafür rekrutiert. „Bei meinen Anfragen bin ich aber durchweg auf eine große Bereitschaft zur freiwilligen Hilfe gestoßen“, erklärt die Mitarbeiterin des Bundesverbandes. Sie war es auch, die die zahlreichen Unterstützer und Sponsoren mobilisierte. Aus der näheren Umgebung waren das zum Beispiel die Privatbrauerei Rogg, die Gemeinde Lenzkirch, Atmos MedizinTechnik, Cafe Roters, Metzgerei Wehrle, Connys Mode-Eck, Wittmer GmbH, Steinhart Transporte, Dirk Ummenhofer Sanitärtechnik, Füreinander-Miteinander e.V. Lenzkirch und die Tanzkapelle „Old Rabbits“. Palettenweise kamen die gesponserten Geschenke per 40-Tonner ins Kurhaus. So schickte allein der KOSMOS Verlag 25 Paletten hochwertige Spiele. „Weitere Sponsoren waren die Firma Goldmännchen-Tee, der Kinderbuchverlag dikrotec, Blume 2000 new media ag, Konfitürenmanufaktur Alfred Faller GmbH, Verlag Friedrich Oetinger GmbH, GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG sowie die Pierre Fabre Dermo Kosmetik GmbH“, gibt Corinna Fürste zu Protokoll. „Den Versand sponserte der Paketdienst GLS und die Kartons kamen kostenlos von Karton.eu.“
Auch Sabine Kraft, die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz, freut sich über die fleißigen Hände der ehrenamtlichen Helfer und die generöse Spendenbereitschaft der Unternehmen. „Wir haben in den letzten Jahren durchweg positive Rückmeldungen der Empfänger bekommen und sind deshalb sehr dankbar, dass wir auch in diesem Jahr wieder so viele Unterstützer und Sponsoren gewinnen konnten“, erläutert sie.

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Unser herzlicher Dank geht an die beteiligten Firmen und die ehrenamtlichen Helfer für die tolle Unterstützung

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„Historischer Durchbruch“: Bundesverband Kinderhospiz bewirkt Änderungen im neuen Hospiz- und Palliativversorgungsgesetz

 151112 BVKH Stellungnahme neues Gesetz 02 Betroffene

Der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) hat auf politischer Ebene ein ganz wichtiges Etappenziel erreicht: Der Deutsche Bundestag hat im neuen Hospiz- und Palliativversorgungsgesetz Forderungen der Kinder- und Jugendhospizarbeit berücksichtigt und dazu passend endlich eigenständige Rahmenvereinbarungen für stationäre Kinder- und Jugendhospize im Gesetz verankert: Der BVKH hatte zehn Jahre lang dafür gekämpft. „Ein historischer Durchbruch“, freuten sich der BVKH-Vorstand und Geschäftsführerin Sabine Kraft unisono. „Wir konnten einige Veränderungen bewirken: Das Gesetz öffnet endlich die Türen zu einer gerechteren und vor allem angemesseneren Finanzierung der Kinder- und Jugendhospizarbeit. Kinder, die eine Krankheit haben, die ihr Leben absehbar verkürzen wird, und ihre Familien erhalten so endlich die ihnen zustehende Wertschätzung – auch in gesetzlichen Regelungen. Eine Chance, die sich nun in den anstehenden Verhandlungen zwischen dem GKV-Spitzenverband (Interessenvertretung aller gesetzlichen Krankenkassen), den Wohlfahrtsverbänden und den Spitzenverbänden der Hospizarbeit niederschlagen soll“, blickt Sabine Kraft zuversichtlich in die Zukunft.

Von besonderer Bedeutung für die ambulant und stationär tätigen Kinder- und Jugendhospiz-Organisationen in Deutschland ist die Möglichkeit, sich zukünftig an adäquaten Leistungs- und Qualitätsstandards zu orientieren, die der Bundesverband Kinderhospiz mit den Kinderhospiz-Organisationen entwickelt hat. Zudem erhält jede Einrichtung und Organisation die Möglichkeit, sich zertifizieren zu lassen und ein TÜV-zertifiziertes Siegel zu erhalten. Familien können sich also noch mehr als bisher darauf verlassen, dass sie in den Kinder- und Jugendhospizen vom Grundsatz her ähnliche Strukturen und Angebote vorfinden. „Kinder sind nun mal keine kleinen Erwachsenen und brauchen deshalb auch eigens für sie vorgesehene Regelungen“, macht Sabine Kraft deutlich, warum sich der Bundesverband zehn Jahre lang vehement und engagiert für eigene Rahmenbedingungen im Gesetz engagiert hatte.

151112 BVKH Stellungnahme neues Gesetz 01 Sabine KraftUmso unverständlicher für die BVKH-Geschäftsführerin, dass die Forderung für eigene Rahmenbedingungen für ambulante Kinderhospizdienste im neuen Gesetz nicht aufgegriffen wurde. „Immerhin freuen wir uns über die Zusage, dass ambulante Hospizdienste in Zukunft mehr finanzielle Zuschüsse erhalten und neue Kinderhospizdienste es leichter haben sollen, überhaupt an den Start zu gehen.“

Der Bundesverband Kinderhospiz freut sich sehr über die vielen Chancen, die mit dem neuen Gesetz verbunden sind. Sabine Kraft: „Wir können zwar die schlimmen Erkrankungen nicht heilen, mit denen in Deutschland viele Kinder und Jugendliche leben müssen; wir können den Familien auch nicht mehr Zeit schenken, die ihnen bis zum Tod eines geliebten Menschen bleibt; aber wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Tage, die diese Familien gemeinsam haben, Lebenstage sind, die sie am Ende nicht mehr missen möchten.“

Das neue Hospiz- und Palliativversorgungsgesetz soll 2016 in Kraft treten.

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