Mauritia Mack ist neue Botschafterin des Bundesverband Kinderhospiz

160410 BVKH ernennt Mauritia Mack zur Botschafterin

Helfen, wo Hilfe von Nöten ist

Als neue Botschafterin des Bundesverbandes Kinderhospiz will sich Mauritia Mack für ein sorgenfreies Leben von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten einsetzen.

Kinder bedeuten für die diplomierte Architektin Mauritia Mack das Glück dieser Welt. Die Ehefrau von Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park, und Mutter zweier Kinder setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl der Jüngsten und sozial Benachteiligten ein. Ein sorgenfreies Leben ist für sie nicht selbstverständlich. Deswegen sieht Mauritia Mack den Auftrag, ihren Teil dazu beizutragen, dass anderen Freude widerfährt. Seit jeher engagiert sich die umtriebige Geschäftsfrau daher im sozialen Bereich und hat sich nun einer großen Aufgabe verschrieben: Als Botschafterin des Bundesverband Kinderhospiz will Mack künftig Sorge dafür mittragen, dass Menschen auf die Belange von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten aufmerksam gemacht werden.

 

160410 Mauritia Mack im Kinderhospiz

Zur formellen Ernennung besichtigte Mauritia Mack gemeinsam mit Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz, daher jüngst das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen bei Speyer und zeigte sich angetan ob der friedvollen Atmosphäre und der liebevollen Gestaltung. „Es ist mir persönlich wichtig, dass jedes Kind das Recht hat, eine unbeschwerte Zeit zu genießen und mit viel Fürsorge und Liebe in der Mitte unserer Gesellschaft aufwachsen zu können“, so Mack, anlässlich ihrer Ernennung. Bereits im vergangenen Jahr hatte Mauritia Mack am Welthospiztag im Oktober betroffene Familien in den Europa Park eingeladen und diesen einen zauberhaften Tag voller Momenten des puren Lebens beschert. Das „Leben“ ist dabei eines der zentralen Stichwörter des Bundesverbandes Kinderhospiz. Denn entgegen der vorherrschenden öffentlichen Wahrnehmung sind Kinderhospize kein Ort des Sterbens und der Trauer. Betroffene Familien können hier Kraft tanken, sich eine Auszeit aus dem Alltag nehmen und dabei darauf vertrauen, dass ihre Kinder in gesicherter Atmosphäre professionell versorgt werden.

Als Dachverband der Deutschen Kinderhospize unterstützt der Bundesverband nicht nur die Kinderhospize an sich, sondern auch betroffene Familien deutschlandweit. „Wir sind da, wenn wir gebraucht werden“, so Sabine Kraft und führt aus, dass es oft bereits kleine Dinge sind, die Lebensqualität schenken. „Abwechslung vom Alltag, Auszeiten für Eltern und Geschwisterkinder und offene Ohren sorgen maßgeblich dafür, dass Familien nicht an ihrem Schicksal zerbrechen.“ Umso glücklicher schätzt sich Kraft nun, mit Mauritia Mack eine gleichermaßen engagierte wie verständnisvolle Botschafterin ernennen zu dürfen. „Wir haben bereits im Vorfeld immer wieder große Unterstützung durch den Europa-Park in Rust erhalten. Umso mehr freut es mich, dass wir nun gezielt zusammenarbeiten“, so Kraft. Zusammenarbeit ist dabei ein wesentliches Stichwort, denn bis heute finanziert sich die Kinderhospizarbeit nahezu ausschließlich über Spenden und ist angewiesen auf all jene, die darauf aufmerksam machen, dass es Kinder gibt, deren Weg wesentlich kürzer ist als geplant und die darauf vertrauen, dass dieser Weg auch durch unterstützende Hände liebevoll begleitet wird - helfende Hände wie die von Mauritia Mack.

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Bundesverband Kinderhospiz erinnert zum Weltgesundheitstag an das GlĂŒck, ein gesundes Kind zu haben

160405 BVKH erinnert an Weltgesundheitstag

„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine gesunde Tochter zur Welt gebracht!“ Für Eltern ist es das größte Glück, unmittelbar nach der Geburt zu hören, dass ihr Kind offenbar keine Krankheit in sich trägt. Bei vielen Kindern macht sich eine schwere Krankheit aber erst später bemerkbar und bedeutet für Eltern eine Schockdiagnose. Allein in Deutschland leben etwa 40.000 Kinder mit einer Krankheit, die ihr Leben absehbar verkürzen wird. Auf sie und ihre Familien macht der Bundesverband Kinderhospiz anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April aufmerksam.

„Eltern eines schwerkranken Kindes sind nahezu täglich mit vielen Unsicherheiten, Sorgen, Ängsten und Anstrengungen konfrontiert. Und nicht selten werden sie ins soziale Abseits gedrängt, weil viele Menschen immer noch nicht wissen, wie sie mit dem Thema ,Kinder und Tod‘ umgehen sollen. Anlässlich des Weltgesundheitstages versucht der Bundesverband Kinderhospiz deshalb einmal mehr, dieses sensible Thema weiter aus der Tabuzone zu holen“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz.

Unter anderem macht sie zum Weltgesundheitstag auf das „OSKAR“-Telefon aufmerksam. „OSKAR“ ist die weltweit erste Sorgen- und Info-Hotline zum Thema Kinder- und Jugendhospiz, die kostenlos rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. „Eltern, die ein Kind mit einer lebensverkürzenden Erkrankung haben, können sich bei OSKAR in Sicherheit wiegen, für all ihre Fragen einen kompetenten Ansprechpartner zu finden – sei es, weil sie auf die Schnelle einen neuen Pflegedienst brauchen oder weil sie dringende Fragen zu einer palliativen Therapie haben.“

Beim Weltgesundheitstag am 7. April steht in diesem Jahr das Thema „Diabetes“ im Fokus der weltweiten Aktivitäten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Diabetes bis zum Jahr 2030 zu den sieben weltweit führenden Todesursachen zählt. Auch viele Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden an Diabetes, häufig erblich bedingt.

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ScheckĂŒbergabe nach dem Benefizkonzert „Stadtmusik Lenzkirch meets Musicalstar“

160316 Scheckuebergabe Stadtmusik Lenzkirch


Wenn das Leben sich schlagartig verändert und man sich als Eltern damit konfrontiert sieht, dass man das eigene Kind überleben wird, dann wird aus Licht Schatten und Hilfe ist von Nöten.

Rund 40 000 Kinder und Jugendliche sind deutschlandweit lebensverkürzend erkrankt - hinter ihnen stehen Eltern und Geschwister, die ihre Ängste und Sorgen auffangen und damit oft selbst an ihre Grenzen geraten. Für all diese Familien lebt und arbeitet der Bundesverband Kinderhospiz e.V., mit seiner Geschäftsstelle in Lenzkirch. Da sich der Bundesverband Kinderhospiz ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert ist er auf all jene angewiesen, die sich für erkrankte Kinder einsetzen möchten. Großer Dank gilt daher der Stadtmusik Lenzkirch, die anlässlich des Benefizkonzertes „Stadtmusik Lenzkirch meets Musicalstar“ am vergangenen Samstag dem Bundesverband Kinderhospiz einen Scheck mit folgenden Worten des ersten Vorsitzenden Hartwig Frank überreichte: „Nach einem erfolgreichen und musikalisch sehr hochwertigem Konzert bedanken wir uns bei allen Besuchern, die uns beim Benefizkonzert unterstützt und dafür gesorgt haben, dass wir die stolze Summe von 900 Euro als Erlös an den Bundesverband Kinderhospiz e.V. übergeben können.“ Dieses Geld kommt nun unter anderem auch einer Hochschwarzwälder Familie zu Gute, wie Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz, mitteilte. „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende“, so Kraft. Zur Checkübergabe war auch Musicalstar Renée Knapp angereist, die der Stadtmusik ihren Dank mit den Worten: „Ich fühlte mich von Euch getragen“ aussprach.

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Bundesverband Kinderhospiz startet heute großes Gewinnspiel

160311 BVKH Gewinnspiel Zeichnung Peter Gaymann

 

Kinder und Jugendliche, die so schwer krank sind, dass sie möglicherweise nie erwachsen werden, stehen bei allen Aktionen des Bundesverbands Kinderhospiz im Fokus – auch bei einem neuen Gewinnspiel, das der Bundesverband am heutigen Freitag, 11. März, startet. Wer unter www.bundesverband-kinderhospiz.de die Internetseite des Bundesverbands durchstöbert oder dessen neuen Pocket-Flyer liest, kann mühelos die folgenden drei Fragen beantworten: Wie viele lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche gibt es derzeit in Deutschland? Wo ist der Sitz der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Kinderhospiz? Und: Wie heißt das Sorgentelefon des Bundesverbandes Kinderhospiz?
Wer die richtigen Antworten weiß, hat die Chance, als Hauptpreis zwei Übernachtungen für zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis 15 Jahre) in einem Family-Appartement mit All-inclusive-Verpflegung im Hotel „Feldberger Hof“ in Feldberg im Schwarzwald zu gewinnen; als zweiten Preis vergibt der Bundesverband zwei Eintrittskarten für das Badeparadies Schwarzwald inklusive Eintritt zur Wellness-Oase – als dritten Preis einen Druck von Peter Gaymann, den der Freiburger Zeichner und Cartoonist extra zum Weltcup-Skispringen auf der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt, das am kommenden Wochenende (11. bis 13. März 2016) stattfindet, erstellt und persönlich signiert hat. Peter Gaymann ist seit vielen Jahren Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz und unterstützt diesen.

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Eine hochaufgelöste Version der Grafik für Ihren Pressebericht erhalten Sie auf Anfrage an: redaktion@bundesverband-kinderhospiz.de

 

 

Mehr als 100 Interessierte informieren sich im Schloss Wurzen ĂŒber verschiedene Aspekte zum Thema „Kinder und Tod“

160301 BVKH Info Veranstaltung 01

Petra Hohn hat ihren Sohn verloren, als er ein Teenager war. Heute ist sie Vorsitzende des Bundesverbands „Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland“. Jedes Jahr an Weihnachten fährt sie an die Ostsee, schreibt ihrem verstorbenen Sohn eine Flaschenpost und wirft diese ins offene Meer. Von diesem für sie und ihre Familie wichtigen Ritual erzählte sie den mehr als 100 Interessierten, die unter dem Titel „Aus der Trauer wächst die Kraft“ an der Info-Veranstaltung im Schloss Wurzen bei Leipzig teilnahmen, zu der der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) und die Griesheimer FriedWald GmbH eingeladen hatten.
In mehreren Vorträgen wurde das Publikum über die verschiedenen Aspekte zum Thema „Kinder und Tod“ informiert. Die Kasseler Ethnologin Dr. Bettina Volk-Kopplin beispielsweise referierte darüber, wie die Gesellschaft mit der Trauer um Kinder umgeht. Petra Hohn erzählte von den Aufgaben eines Trauerbegleiters: Sie machte deutlich, dass nur derjenige eine um ein frühzeitig verstorbenes Kind trauernde Familie betreuen und begleiten kann, der selbst frei von Problemen ist. „Trauer braucht Raum und Zeit“, erklärte sie.
Sylvia Heumann als Leiterin des Kinderhospiz Bärenherz in Markkleeberg erzählte, welche Möglichkeiten Familien mit einem unheilbar kranken Kind mit einem stationären Aufenthalt in einem Kinder- und Jugendhospiz haben.
„Ein solches Hospiz ist ein Ort, den man nicht sucht, aber finden möchte, wenn man ihn braucht“, machte Horst Döring den Teilnehmern deutlich. Mit seinem Vortrag und mit dem Vortrag von Bernd Seitz wurde die Veranstaltung sehr persönlich. Denn beide Männer erzählten als betroffene Väter. Bernd Seitz‘ Sohn Jean-Paul ist noch sehr jung und unheilbar krank und wird wie möglicherweise viele andere der rund 40.000 schwerstkranken Kinder in Deutschland nie erwachsen werden. Auch Horst Dörings Tochter war schwerkrank: Angelina starb vor zwei Jahren.

160301 BVKH Info Veranstaltung 03 Horst Doering

 

Die Geschichten der beiden Väter bewegten das Publikum: „Sie haben das widergespiegelt, was die gesamte Veranstaltung ausgemacht hat: Es geht um ein Thema, das in jeder Hinsicht sehr viel Mitgefühl erzeugt und zu Tränen rührt – weil es sowohl viele schöne, fröhliche Momente gibt als auch sehr viele ernsthafte und traurige Momente“, resümierte BVKH-Geschäftsführerin Sabine Kraft, die die Teilnehmer über das weltweit erste Kinderhospiz-Sorgen- und Infotelefon „OSKAR“ informierte, das der Bundesverband im Sommer 2015 an den Start gebracht hatte.

160301 BVKH Info Veranstaltung 02 Sabine Kraft


Nicola Lüke von der FriedWald GmbH sagte, dass sich das Unternehmen und der Bundesverband miteinander verbunden fühlten: „So wie FriedWald ein Pionier in der Naturbestattung ist, so ist der Bundesverband Kinderhospiz ein Pionier dafür, das oftmals tabuisierte Thema ,Kinder und Tod‘ in die Mitte der Gesellschaft zu bringen und konkrete Hilfe anzubieten.“ Um Interessierten Einblick in das Konzept der FriedWald-Beisetzungen zu geben, wurden im Anschluss an die Vorträge Führungen im nahegelegenen FriedWald Planitzwald angeboten.
„Aus der Trauer wächst die Kraft“: Im Publikum zu dieser Info-Veranstaltung saßen betroffene ebenso wie verwaiste Eltern und diejenigen, die eine Fachausbildung haben und schwerkranke kleine Patienten betreuen oder mit ihnen arbeiten – darüber hinaus aber auch Bestatter und eine Friedwald-Försterin.
Eva Luise Köhler, die Frau des ehemaligen Bundespräsidenten, hatte dem Bundesverband vorab ein Grußwort für die Veranstaltung geschickt: Darin machte sie deutlich, wie wichtig die Hospizarbeit und damit auch die Trauerarbeit ist. Sie freue sich, dass der Bundesverband dazu beitrage, das Bewusstsein für das Thema in der Bevölkerung hochzuhalten und betroffenen Eltern zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.
Der Bundesverband Kinderhospiz und die Friedwald GmbH werden auch in Zukunft weitere Veranstaltungen zu den Themen „Kinder, Tod und Trauer“ anbieten – an wechselnden Standorten in Deutschland. „Es ist wichtig, das Thema an die Öffentlichkeit zu bringen“, sind Sabine Kraft und Nicola Lüke überzeugt. Weitere Veranstaltungen werden der Bundesverband und die FriedWald GmbH rechtzeitig auf ihren Internetseiten und über die Medien bekanntgeben.


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2016 Umschlag Koehler 

Unmittelbar vor der Veranstaltung erreichte uns dieser Brief von Eva Luise Köhler, Gattin des Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler, mit den folgenden Grußworten:

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