Silber und Bronze: Bundesverband Kinderhospiz gewinnt mit „Dead Air“-Spot zwei Radio Advertising Awards

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Ein großer Abend für den Bundesverband Kinderhospiz (BVKH): Für seinen von der Agentur Serviceplan Health & Life produzierten Radio-Spot unter dem Titel „Dead Air“ („Tote Luft“) hat der Bundesverband am Donnerstag in Düsseldorf gleich zwei Radio Advertising Awards gewonnen – einen silbernen und einen bronzenen. Den silbernen Award erhielten der Bundesverband und die Agentur Serviceplan in der Kategorie „Best Creative Activation“, den bronzenen in der Kategorie „Best Innovative Idea“.

Der Radio Advertising Award ist der Kreativpreis der Gattung Radio im deutschsprachigen Raum – oder, wie Jury-Präsident Fabian Frese betonte, die „Deutsche Meisterschaft der Radiowerbung“. Der Award wurde am Donnerstag zum zweiten Mal verliehen. Veranstalter ist die Radiozentrale.

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Im Spot „Dead Air“ nimmt die Moderatorin einer Radiosendung im Studio den nächsten Anrufer entgegen. Am Telefon ist der neunjährige Sebastian. Er erzählt, dass er im Rollstuhl sitzt, weil er spinale Muskelatrophie (SMA) hat – eine unheilbare degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Im Laufe des Gesprächs fragt der Junge die Moderatorin: „Warum lässt Gott zu, dass ich so eine schwere Krankheit habe und dass ich daran sterbe?“ Schweigen. Die Moderatorin weiß keine Antwort. Das Gespräch ist zu Ende.

Zu dem Radio-Spot produzierte Serviceplan den Kurzfilm „Dead Air“, der im vergangenen Jahr zum Start des Sorgentelefons „OSKAR“ veröffentlicht wurde. „OSKAR“ ist das weltweit erste Kinderhospiz-Sorgen- und Infotelefon, das rund um die Uhr kostenlos erreichbar ist.

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Sabine Kraft, Geschäftsführerin des BVKH, freute sich riesig über gleich zwei Awards und machte im Gespräch mit Moderator Alexander Bommes vor versammeltem Fachpublikum – Experten aus den Bereichen Werbung, Medien, Kreation und Produktion – auf Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten und auf das Engagement des Bundesverbands aufmerksam. Zudem bedankte sie sich bei Christoph Bohlender, dem Creative Director der Agentur Serviceplan, für dessen Engagement. Bohlender ist seit 2014 ehrenamtlicher Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz. Auch er freute sich über den silbernen und bronzenen Radio Advertising Award ganz besonders: „Eine tolle und besondere Auszeichnung! Gerade weil die Kampagne so mutig ist und das Thema oft tabuisiert wird. Ich würde mich freuen, wenn der Trophäenglanz zu noch mehr Spenden führen würde, die der Bundesverband Kinderhospiz so dringend benötigt.“

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Unmittelbar nach der Award-Verleihung beschlossen Sabine Kraft und Christoph Bohlender, den silbernen Preis demjenigen zu widmen – und ihm tatsächlich auch eine der hochwertigen und schweren Trophäen zu schenken –, dem sie den Erfolg zu verdanken haben: Sebastian und seiner Familie.

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Mauritia Mack ist neue Botschafterin des Bundesverband Kinderhospiz

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Helfen, wo Hilfe von Nöten ist

Als neue Botschafterin des Bundesverbandes Kinderhospiz will sich Mauritia Mack für ein sorgenfreies Leben von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten einsetzen.

Kinder bedeuten für die diplomierte Architektin Mauritia Mack das Glück dieser Welt. Die Ehefrau von Jürgen Mack, Inhaber Europa-Park, und Mutter zweier Kinder setzt sich seit vielen Jahren für das Wohl der Jüngsten und sozial Benachteiligten ein. Ein sorgenfreies Leben ist für sie nicht selbstverständlich. Deswegen sieht Mauritia Mack den Auftrag, ihren Teil dazu beizutragen, dass anderen Freude widerfährt. Seit jeher engagiert sich die umtriebige Geschäftsfrau daher im sozialen Bereich und hat sich nun einer großen Aufgabe verschrieben: Als Botschafterin des Bundesverband Kinderhospiz will Mack künftig Sorge dafür mittragen, dass Menschen auf die Belange von Kindern mit lebensverkürzenden Krankheiten aufmerksam gemacht werden.

 

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Zur formellen Ernennung besichtigte Mauritia Mack gemeinsam mit Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz, daher jüngst das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen bei Speyer und zeigte sich angetan ob der friedvollen Atmosphäre und der liebevollen Gestaltung. „Es ist mir persönlich wichtig, dass jedes Kind das Recht hat, eine unbeschwerte Zeit zu genießen und mit viel Fürsorge und Liebe in der Mitte unserer Gesellschaft aufwachsen zu können“, so Mack, anlässlich ihrer Ernennung. Bereits im vergangenen Jahr hatte Mauritia Mack am Welthospiztag im Oktober betroffene Familien in den Europa Park eingeladen und diesen einen zauberhaften Tag voller Momenten des puren Lebens beschert. Das „Leben“ ist dabei eines der zentralen Stichwörter des Bundesverbandes Kinderhospiz. Denn entgegen der vorherrschenden öffentlichen Wahrnehmung sind Kinderhospize kein Ort des Sterbens und der Trauer. Betroffene Familien können hier Kraft tanken, sich eine Auszeit aus dem Alltag nehmen und dabei darauf vertrauen, dass ihre Kinder in gesicherter Atmosphäre professionell versorgt werden.

Als Dachverband der Deutschen Kinderhospize unterstützt der Bundesverband nicht nur die Kinderhospize an sich, sondern auch betroffene Familien deutschlandweit. „Wir sind da, wenn wir gebraucht werden“, so Sabine Kraft und führt aus, dass es oft bereits kleine Dinge sind, die Lebensqualität schenken. „Abwechslung vom Alltag, Auszeiten für Eltern und Geschwisterkinder und offene Ohren sorgen maßgeblich dafür, dass Familien nicht an ihrem Schicksal zerbrechen.“ Umso glücklicher schätzt sich Kraft nun, mit Mauritia Mack eine gleichermaßen engagierte wie verständnisvolle Botschafterin ernennen zu dürfen. „Wir haben bereits im Vorfeld immer wieder große Unterstützung durch den Europa-Park in Rust erhalten. Umso mehr freut es mich, dass wir nun gezielt zusammenarbeiten“, so Kraft. Zusammenarbeit ist dabei ein wesentliches Stichwort, denn bis heute finanziert sich die Kinderhospizarbeit nahezu ausschließlich über Spenden und ist angewiesen auf all jene, die darauf aufmerksam machen, dass es Kinder gibt, deren Weg wesentlich kürzer ist als geplant und die darauf vertrauen, dass dieser Weg auch durch unterstützende Hände liebevoll begleitet wird - helfende Hände wie die von Mauritia Mack.

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Bundesverband Kinderhospiz erinnert zum Weltgesundheitstag an das GlĂŒck, ein gesundes Kind zu haben

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„Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine gesunde Tochter zur Welt gebracht!“ Für Eltern ist es das größte Glück, unmittelbar nach der Geburt zu hören, dass ihr Kind offenbar keine Krankheit in sich trägt. Bei vielen Kindern macht sich eine schwere Krankheit aber erst später bemerkbar und bedeutet für Eltern eine Schockdiagnose. Allein in Deutschland leben etwa 40.000 Kinder mit einer Krankheit, die ihr Leben absehbar verkürzen wird. Auf sie und ihre Familien macht der Bundesverband Kinderhospiz anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April aufmerksam.

„Eltern eines schwerkranken Kindes sind nahezu täglich mit vielen Unsicherheiten, Sorgen, Ängsten und Anstrengungen konfrontiert. Und nicht selten werden sie ins soziale Abseits gedrängt, weil viele Menschen immer noch nicht wissen, wie sie mit dem Thema ,Kinder und Tod‘ umgehen sollen. Anlässlich des Weltgesundheitstages versucht der Bundesverband Kinderhospiz deshalb einmal mehr, dieses sensible Thema weiter aus der Tabuzone zu holen“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz.

Unter anderem macht sie zum Weltgesundheitstag auf das „OSKAR“-Telefon aufmerksam. „OSKAR“ ist die weltweit erste Sorgen- und Info-Hotline zum Thema Kinder- und Jugendhospiz, die kostenlos rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. „Eltern, die ein Kind mit einer lebensverkürzenden Erkrankung haben, können sich bei OSKAR in Sicherheit wiegen, für all ihre Fragen einen kompetenten Ansprechpartner zu finden – sei es, weil sie auf die Schnelle einen neuen Pflegedienst brauchen oder weil sie dringende Fragen zu einer palliativen Therapie haben.“

Beim Weltgesundheitstag am 7. April steht in diesem Jahr das Thema „Diabetes“ im Fokus der weltweiten Aktivitäten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass Diabetes bis zum Jahr 2030 zu den sieben weltweit führenden Todesursachen zählt. Auch viele Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden an Diabetes, häufig erblich bedingt.

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ScheckĂŒbergabe nach dem Benefizkonzert „Stadtmusik Lenzkirch meets Musicalstar“

160316 Scheckuebergabe Stadtmusik Lenzkirch


Wenn das Leben sich schlagartig verändert und man sich als Eltern damit konfrontiert sieht, dass man das eigene Kind überleben wird, dann wird aus Licht Schatten und Hilfe ist von Nöten.

Rund 40 000 Kinder und Jugendliche sind deutschlandweit lebensverkürzend erkrankt - hinter ihnen stehen Eltern und Geschwister, die ihre Ängste und Sorgen auffangen und damit oft selbst an ihre Grenzen geraten. Für all diese Familien lebt und arbeitet der Bundesverband Kinderhospiz e.V., mit seiner Geschäftsstelle in Lenzkirch. Da sich der Bundesverband Kinderhospiz ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert ist er auf all jene angewiesen, die sich für erkrankte Kinder einsetzen möchten. Großer Dank gilt daher der Stadtmusik Lenzkirch, die anlässlich des Benefizkonzertes „Stadtmusik Lenzkirch meets Musicalstar“ am vergangenen Samstag dem Bundesverband Kinderhospiz einen Scheck mit folgenden Worten des ersten Vorsitzenden Hartwig Frank überreichte: „Nach einem erfolgreichen und musikalisch sehr hochwertigem Konzert bedanken wir uns bei allen Besuchern, die uns beim Benefizkonzert unterstützt und dafür gesorgt haben, dass wir die stolze Summe von 900 Euro als Erlös an den Bundesverband Kinderhospiz e.V. übergeben können.“ Dieses Geld kommt nun unter anderem auch einer Hochschwarzwälder Familie zu Gute, wie Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz, mitteilte. „Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende“, so Kraft. Zur Checkübergabe war auch Musicalstar Renée Knapp angereist, die der Stadtmusik ihren Dank mit den Worten: „Ich fühlte mich von Euch getragen“ aussprach.

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Bundesverband Kinderhospiz startet heute großes Gewinnspiel

160311 BVKH Gewinnspiel Zeichnung Peter Gaymann

 

Kinder und Jugendliche, die so schwer krank sind, dass sie möglicherweise nie erwachsen werden, stehen bei allen Aktionen des Bundesverbands Kinderhospiz im Fokus – auch bei einem neuen Gewinnspiel, das der Bundesverband am heutigen Freitag, 11. März, startet. Wer unter www.bundesverband-kinderhospiz.de die Internetseite des Bundesverbands durchstöbert oder dessen neuen Pocket-Flyer liest, kann mühelos die folgenden drei Fragen beantworten: Wie viele lebensverkürzt erkrankte Kinder und Jugendliche gibt es derzeit in Deutschland? Wo ist der Sitz der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Kinderhospiz? Und: Wie heißt das Sorgentelefon des Bundesverbandes Kinderhospiz?
Wer die richtigen Antworten weiß, hat die Chance, als Hauptpreis zwei Übernachtungen für zwei Erwachsene und zwei Kinder (bis 15 Jahre) in einem Family-Appartement mit All-inclusive-Verpflegung im Hotel „Feldberger Hof“ in Feldberg im Schwarzwald zu gewinnen; als zweiten Preis vergibt der Bundesverband zwei Eintrittskarten für das Badeparadies Schwarzwald inklusive Eintritt zur Wellness-Oase – als dritten Preis einen Druck von Peter Gaymann, den der Freiburger Zeichner und Cartoonist extra zum Weltcup-Skispringen auf der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt, das am kommenden Wochenende (11. bis 13. März 2016) stattfindet, erstellt und persönlich signiert hat. Peter Gaymann ist seit vielen Jahren Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz und unterstützt diesen.

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