SGBDD spendet an Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH hat uns mit einer wunderbaren Spende unterstützt und dazu folgende Pressemitteilung veröffentlicht:

190227 ST.Gobain

SGBDD ENGAGIERT SICH IN DIESEM JAHR MIT EINER SPENDE IN HÖHE VON 25.000 EURO AN DEN BUNDESVERBAND KINDERHOSPIZ E. V. ERNEUT FÜR LEBENSBEGRENZEND ERKRANKTE KINDER UND IHRE FAMILIEN


Am 25. Februar 2019 überreichte die Geschäftsführung der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD) eine Spende in Höhe von 25.000 Euro an den Bundesverband Kinderhospiz e. V. „Unseren wirtschaftlichen Erfolg mit bedürftigen Kindern zu teilen, ist der SGBDD und mir persönlich ein sehr großes Anliegen. Unser Engagement schafft nicht nur in unserem Unternehmen, sondern auch über die Unternehmensgrenzen hinaus wichtige Werte“, so Katja Steinweg, Geschäftsführerin Personal/Kommunikation des in Offenbach ansässigen Unternehmens, welches als Deutschlands führender Baufachhändler unter anderem die Marke Raab Karcher betreibt.

Der Bundesverband Kinderhospiz e. V. unterstützt die gesamte Familie von lebensbegrenzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Kinderhospizarbeit umfasst die Begleitung und Förderung der betroffenen Familien von der Diagnose bis zur Trauerarbeit. SGBDD unterstützt den Bundesverband Kinderhospiz e. V. bereits seit 2012.

Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz e. V., nahm die Spende persönlich in der Zentrale des Baufachhändlers auf der Offenbacher Hafeninsel entgegen und freute sich über das langjährige Bestehen der Partnerschaft mit der SGBDD: „Wir sind äußerst dankbar darüber, dass die SGBDD uns erneut mit einer Spende hilft. Ich bin überwältigt von diesem Engagement. Es erfüllt uns mit großer Freude, die finanziellen Mittel dort einsetzen zu können, wo akuter Bedarf besteht.“

Die Hälfte des Spendenbetrags wird zur Hälfte direkt an das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen gehen. Die andere Hälfte unterstützt das vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. betriebene OSKAR-Sorgentelefon, bei dem betroffene Familien rund um die Uhr Beratung und Unterstützung erhalten können. In Deutschland leben etwa 40.000 Kinder und Jugendliche mit lebensbegrenzenden Erkrankungen. Jährlich sterben ca. 5.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an einer solchen Erkrankung.

Über SGBDD
Als führender Baufachhändler in Deutschland erwirtschaftete die Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH (SGBDD), Offenbach am Main, 2018 mit rund 5.000 Mitarbeitern in bundesweit 217 Niederlassungen einen Umsatz von rund 1,9 Milliarden Euro. Der Baufachhändler bietet in den Bereichen Bauen und Modernisieren innovative Produkte, Systeme und Dienstleistungen. Die Angebotspalette reicht vom Keller bis zum Dach.
Das Fundament des Unternehmens bilden 11 Marken aus den Geschäftsfeldern Fliese, Hochbau und Tiefbau, die SGBDD unter einem Dach vereinigt. Zur Unternehmensgruppe der Saint-Gobain Building Distribution Deutschland GmbH gehören folgende Marken:
Balzer Gruppe
Dämmisol Baustoffe GmbH
Dr. Sporkenbach GmbH
Fliesen Discount GmbH
Muffenrohr Tiefbauhandel GmbH
Platten-Peter Fliesenzentrum Nord GmbH
SGBD Deutschland GmbH / KERAMUNDO – Welt der Fliesen
SGBD Deutschland GmbH / KLUWE – Ihr Baufachhändler
SGBD Deutschland GmbH / PLATTFORM Handwerker-Fachmarkt
SGBD Deutschland GmbH / Raab Karcher
Saxonia Baustoffe GmbH
Weitere Informationen unter: www.sgbd-deutschland.com

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Wenn Eltern Experten werden müssen

190227 Tag der seltenen Erkrankung

Zum Tag der seltenen Erkrankungen: Das OSKAR Sorgentelefon des Bundesverbands Kinderhospiz berät rund um die Uhr

Für 5000 Eltern in Deutschland wird jedes Jahr ein Alptraum wahr. „Ihr Kind hat eine lebensverkürzende Krankheit“. Was auf eine solch niederschmetternde Diagnose folgt, ist oft ein Kampf um ein bisschen Normalität, darum, die verbleibende gemeinsame Zeit möglichst gut zu nutzen. „Die ganze Familie muss sich darauf einstellen, dass sie – manchmal über Jahre hinweg – mit der ständigen Angst leben muss, es könnte soweit sein“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Eine solche Erkrankung hat stets Auswirkungen auf die gesamte Familie, Eltern werden oft zu medizinischen Experten für ihr Kind. Die steigenden pflegerischen Anforderungen schränken auch den Radius ein, in dem man sich überhaupt noch bewegen kann – in Freizeit, Urlaub, sogar beim eigenen Wohnort. „Einige der von uns betreuten Familien sind aufgrund der Krankheit ihrer Kinder in Städte gezogen, in denen eine Klinik mit Spezialisten in erreichbarer Nähe ist“, so Kraft.

Hilfe und Unterstützung rund um die Uhr bietet das OSKAR Sorgentelefon, das der Bundesverband Kinderhospiz 2015 ins Leben gerufen hat. Unter der Nummer 0800/8888 4711 ist die einzigartige Hotline rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, kostenfrei und anonym zu erreichen. 40 speziell ausgebildete Telefonberater sind für das Sorgentelefon im Einsatz und hören zu, beraten, geben wichtige Kontaktadressen und Informationen. „Gerade im Falle seltener Erkrankungen ist unsere OSKAR-Datenbank eine unschätzbare Hilfe für Betroffene, die ihnen viel Recherchezeit erspart“, sagt Sabine Kraft. Auch Fachkräfte, die Fragen haben zu lebensverkürzenden Krankheiten bei Kindern können sich an OSKAR wenden, außerdem Familien, die bereits ein Kind verloren haben.

„Vom Facharzt bis zur Selbsthilfegruppe, vom Therapieangebot bis zum nächstgelegenen Kinderhospizdienst, OSKAR vermittelt wertvolle Hilfsangebote“, so Sabine Kraft. Seit das Sorgentelefon besteht, konnte schon Tausenden Anrufern geholfen werden – oft auch, indem jemand einfach zuhört und da ist, wenn Ängste und Sorgen mal wieder übermächtig sind.

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Eine für alle, alle mit einer

190223 Fackel

Beim Grüne-Bande-Lauf bringen schwerstkranke Jugendliche eine Fackel auf den Weg

Deliyah und Antonia lachen in die Kamera. Zwischen sich halten die beiden Mädchen eine Fackel aus Metall, die wie ein stilisierter Engel geformt ist. Die „Angel-Fackel“ wurde vergangenen Sommer vom Bundesverband Kinderhospiz auf die Reise geschickt: Während der bundesweiten Kampagne „Kinder-Lebens-Lauf“ wurde eine solche Fackel durch ganz Deutschland getragen, über 7200 Kilometer weit und von Kinderhospiz zu Kinderhospiz. Doch die „Grüne Bande“, das Jugendprojekt des Bundesverbands, sollte ihren eigenen Lauf bekommen. „Anders als beim Kinder-Lebens-Lauf soll der Lauf der Grünen Bande über längere Zeit stattfinden und Begegnungen zwischen den einzelnen Bandenmitgliedern ermöglichen“, erklärt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz.

Mitglieder der „Grünen Bande“ sind schwerstkranke Jugendliche, ihre Geschwister und Freunde. Seit der Gründung des Clubs im Dezember 2017 haben die Jugendlichen ein Netzwerk aufgebaut, informieren auf ihrer eigenen Homepage und auf Facebook über ihre Arbeit und haben sich Aktionen und Kampagnen überlegt, mit denen sie auf ihre eigenen Themen aufmerksam machen wollen. „Wir haben was zu sagen!“ lautet das Motto der Bande, und den Mitgliedern ist wichtig, sich für ihre eigene Belange einzusetzen. „Schwerstkranke Jugendliche leben meist sehr fremdbestimmt, sie sind oft permanent auf Pflege angewiesen und können sich nur schlecht vom Elternhaus abgrenzen“, so Sabine Kraft. „Mit der Grünen Bande bieten wir ihnen eine Plattform, über die sie ihre Themen öffentlich machen können“. Zum Beispiel arbeiten die Jugendlichen gemeinsam an Kampagnen gegen Ausgrenzung oder Mobbing.

Die heutige Begegnung beim Grüne-Bande-Lauf wird auch gleich genutzt, um fachmännisch PR-Tipps auszutauschen. „Du kannst die Fackel ja mit in die Schule nehmen“, rät die 12-jährige Antonia der ein Jahr jüngeren Deliyah, der sie das Symbol des Laufs heute überreicht. Die beiden überlegen gemeinsam, wie man ein Schulprojekt für die Grüne Bande starten könnte. Sie treffen sich heute in Karlsruhe, wo die Grüne Bande gemeinsam mit Musikerin Ela Querfeld und dem Sänger Robin Eichinger, die sich beide als Botschafter für die Kinderhospizarbeit engagieren, einen eigenen Song aufnimmt. „Der Bundesverband Kinderhospiz bietet viele Veranstaltungen für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, einige davon sogar wie heute exklusiv für die Grüne Bande“, so Sabine Kraft. „Bei jeder dieser Veranstaltungen wird die Fackel weitergegeben und es entsteht für die Betroffenen die wichtige Möglichkeit, sich persönlich kennen zu lernen und auszutauschen“. Die Mitglieder der Grünen Bande wohnen in ganz Deutschland, und so wird die Fackel mit ihren Trägern auch von Stadt zu Stadt reisen, in vielen Schulen oder Städten präsentiert werden. „Wir sind sehr stolz darauf, wie die Jugendlichen die Möglichkeiten nutzen, die wir ihnen mit der Grünen Bande bieten, und zu welcher Gemeinschaft sie schon herangewachsen sind“, sagt Sabine Kraft. Der Grüne-Bande-Lauf wird durch „Herzenssache“, die Kinderhilfsaktion von SWR, SR und der Sparda-Bank gefördert. Kooperationspartner des Bundesverbands Kinderhospiz ist für das Jugendprojekt „Grüne Bande“ außerdem Aktion Kindertraum.

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Gesundheitsprofis helfen unheilbar kranken Kindern

190222 Orthomol

„Orthomol mit Herz“ spendet 20.000 Euro
an den Bundesverband Kinderhospiz

Gesundheit ist das Kernthema des Familienunternehmens Orthomol aus Langenfeld, und soziales Engagement erst recht: Unter dem Motto „Orthomol mit Herz“ unterstützt das Unternehmen für orthomolekulare Ernährungsmedizin soziale Projekte; nun den Bundesverband Kinderhospiz. Mit einer Spende von 20.000 Euro überraschte das „Orthomol mit Herz“-Team Per Toussaint vom Bundesverband Kinderhospiz, der in Langenfeld die Arbeit des Dachverbands der deutschen Kinderhospize vorstellte.
Weit über 40.000 Familien in Deutschland haben ein Kind, das an einer lebensverkürzenden Krankheit leidet. Für diese Familien macht sich der Bundesverband mit einer eigenen Betroffenenförderung stark, er setzt sich auf politischer Ebene für strukturelle Verbesserungen in der Kinderhospizarbeit ein, ist Ansprechpartner für Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kostenträger. Mit dem OSKAR Sorgentelefon hat der Bundesverband Kinderhospiz eine ganz besondere Hotline ins Leben gerufen, die für alle da ist, die Fragen haben zu lebensverkürzenden Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen und auch für Familien, die bereits ein Kind verloren haben. „OSKAR“ ist rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr unter der Nummer 0800 8888 4711 erreichbar.

„Unsere Arbeit finanziert sich fast ausschließlich über Spenden“, berichtet Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, die sich mit einer Videobotschaft an das Orthomol-Team wandte: „Für Ihre tolle Unterstützung sind wir unendlich dankbar!“

Orthomol wurde 1991 gegründet und ist Marktführer beim Vertrieb von Mikronährstoff-Kombinationen, die zur Nahrungsergänzung in besonderen Lebenssituationen oder im Rahmen der ernährungsmedinizischen Behandlung verschiedener Erkrankungen eingesetzt werden. Das Langenfelder Unternehmen legt dabei höchsten Wert auf Qualität und erreichte als erstes in seinem Segment die Zertifizierung ISO 22000, der umfassenden Norm für Lebensmittelsicherheit. Die 33 verschiedenen Orthomol-Produkte für verschiedene Anwendungsbiete sind in Apotheken erhältlich.

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Hilfe für Kinder wie Lena

190215 Lena

Am 15. Februar ist Internationaler Kinderkrebstag – Bundesverband Kinderhospiz macht auf Hilfsangebote für betroffene Familien aufmerksam

Es fing alles so harmlos an. Ein komisches Gefühl im kleinen Finger, der sich plötzlich nicht mehr richtig strecken ließ. Ein Zittern in der Hand, über das die 14-jährige Lena und ihre Geschwister zunächst lachten. Und nach einigen Untersuchungen dann ein Anruf: „Bitte kommen Sie zum Gespräch in die Klinik“. Der Film „Lenas Reise“ des Bundesverbands Kinderhospiz geht unter die Haut, er lässt die Zuschauer miterleben, wie eine Krebsdiagnose die Welt einer ganzen Familie zusammenbrechen lässt. Lena wurde nur 16 Jahre alt, weil der Tumor in ihrem Kopf sich nicht besiegen ließ.

„Kinderhospizeinrichtungen bieten sehr wertvolle Hilfe für Familien in dieser Lage“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Zum Internationalen Kinderkrebstag am 15. Februar macht der Dachverband der deutschen Kinderhospizeinrichtungen darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche mit ihren Angehörigen bereits ab der Diagnose diese Hilfe in Anspruch nehmen können. „Leider ist das selbst unter Betroffenen noch viel zu unbekannt“, so Kraft, „und oft schreckt auch das Wort ‚Hospiz‘ erst einmal ab.“ Dabei unterscheiden sich Kinder- und Jugendhospize entscheidend von Einrichtungen für erwachsene Patienten. „In Kinderhospizen werden Familien nicht nur in der allerletzten Lebensphase, sondern langfristig betreut“, so Kraft. „In den stationären Einrichtungen können Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern Kraft tanken, die ganze Familie wird dort aufgefangen und umsorgt. Und dann kehren alle zusammen zurück in ihren Alltag. Das können Familien immer wieder in Anspruch nehmen, nicht nur, wenn ihr Kind dann tatsächlich im Sterben liegt“. Auch ambulante Kinderhospizdienste stehen den Familien ab der Diagnose zur Seite, kümmern sich zuhause nicht nur um das kranke Kind, sondern betreuen auch die Geschwisterkinder und Eltern, auch in der Trauer, und das 365 Tage im Jahr.

Mit Filmprojekten wie „Lenas Reise“ möchte der Bundesverband Kinderhospiz mehr Verständnis für betroffene Familien schaffen um diese aus dem sozialen Abseits zurück in die Mitte der Gesellschaft zu holen. „Natürlich erschreckt der Gedanke an Kinder, die in absehbarer Zeit sterben müssen“, sagt Sabine Kraft. „Doch für die Familien ist es zusätzlich furchtbar, wenn Freunde oder Bekannte sich abwenden.“ Für alle, die Fragen haben zu lebensverkürzenden Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen hat der Bundesverband das „OSKAR Sorgentelefon“ ins Leben gerufen. Diese einzigartige Hotline ist unter der Nummer 0800 8888 4711 rund um die Uhr, anonym und kostenfrei erreichbar. OSKAR wendet sich an Betroffene genauso wie an Fachleute. Auch Menschen aus dem sozialen Umfeld von schwerstkranken Kindern können sich mit allen Fragen und Unsicherheiten an das Sorgentelefon wenden – ebenso Familien, die bereits ein Kind verloren haben, auch während der Schwangerschaft.

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