Jetzt kann geradelt werden

180724 Sedus Stoll

Firma Sedus Stoll unterstützt Familie mit unheilbar krankem Kind und spendet 10.000 Euro an den Bundesverband Kinderhospiz

Mit einer großzügigen Spende von 10.000 Euro hat die Firma Sedus Stoll aus Waldshut/Dogern den Bundesverband Kinderhospiz bedacht. Das Geld fließt direkt an betroffene Familien weiter, die ein unheilbar krankes Kind haben und die vom Bundesverband betreut werden. Eine Familie wünscht sich seit langem ein Spezialfahrrad, auf das man einen Rollstuhl aufladen kann. Sedus Stoll macht die Erfüllung dieses Traums möglich: Jetzt kann geradelt werden! Eine andere Familie braucht dringend Hilfe bei der Betreuung ihres schwerkranken Kindes, weil die Mama während der Schwangerschaft bettlägrig ist. Sedus Stoll hat mit seiner Spende dafür gesorgt, dass ein gesundes Baby die Familie ergänzt und dennoch das kranke Mädchen zuhause versorgt werden konnte.

„Für betroffene Familien ist es unglaublich wertvoll, so normale Dinge wie einen Fahrradausflug unternehmen zu können“, weiß Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Wir möchten, dass die Familien viele gemeinsame Glücksmomente erleben können. Um ihnen das zu ermöglichen, sind wir auf Spenden angewiesen. Deshalb freut es mich riesig, mit Sedus Stoll einen so verlässlichen und großzügigen Unterstützer zu haben!“, bedankte sie sich bei der Scheckübergabe bei Sedus Stoll Vorstand Holger Jahnke.

Sedus Stoll ist in Deutschland führender Hersteller hochwertiger Büromöbel und blickt auf eine über einhundertjährige Firmengeschichte zurück. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Waldshut.

Zur vollständigen Pressemitteilung
Download Pressefoto

 

Kilometerweise besondere Momente

180723 KLL unterwegs

Kilometerweise besondere Momente

Mehr als 2500 Kilometer hat die Angel-Fackel, das engelsförmige Wahrzeichen des Kinder-Lebens-Laufs, inzwischen hinter sich. Sie war in den Händen von Fußgängern, Radfahrern, auf Kutschen, Treckern und in historischen Fahrzeugen unterwegs. Ihr Weg führt sie durch ganz Deutschland, von Kinderhospiz zu Kinderhospiz, über 6000 Kilometer weit. Stationen des Kinder-Lebens-Laufs sind die über 100 Mitgliedseinrichtungen des Bundesverbands Kinderhospiz, ambulante oder stationäre Kinderhospize, die in dem Kinder-Lebens-Lauf eine große Chance sehen. „Viele unserer Mitglieder veranstalten wunderbare Aktionen, wenn die Fackel bei ihnen eintrifft“, berichtet Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands ist selbst oft mit dabei, wenn die Fackel weitergegeben wird. Im Wechsel begleiten die Mitarbeiter den Kinder-Lebens-Lauf mit einem eigenen Tourbus.
„Wir erleben hier kilometerweise besondere Momente“, erklärt Kraft. „Vom Kindergartenkind bis zum Bürgermeister, oft steht eine ganze Gemeinde oder Stadt hinter der Aktion zugunsten ihres Kinderhospizdienstes vor Ort!“ Damit wird eines der Ziele erreicht, die mit dem Kinder-Lebens-Lauf verwirklicht werden sollten: Aufmerksamkeit für die Menschen, die sich in Deutschland so verlässlich für die weit über 40.000 Familien einsetzen, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. „Ein Kinderhospiz ist kein Ort, den man sucht, wenn man ihn nicht braucht“, weiß Sabine Kraft. „Deshalb ist es auch so schwierig, Unterstützer zu finden, die dem Tabuthema ‚Kinder und Tod‘ offen begegnen.“ Der Kinder-Lebens-Lauf jedoch macht unbeschwerte Begegnungen möglich und zeigt, wie erfüllend es ist, sich für Familien mit unheilbar kranken Kinder einzusetzen. „In der Kinderhospizarbeit geht es nicht ums Sterben. Es geht darum, noch so viel Glück wie möglich erlebbar zu machen! Wer unsere Fackel ein kleines Stück weit trägt, setzt damit ein großes Zeichen der Solidarität“, so Kraft. „Es ist sehr bewegend zu sehen, welche Emotionen das auf beiden Seiten freisetzt.“
Für betroffene Familien ist es im Alltag oft schwer, nicht ins gesellschaftliche Abseits zu geraten – die Krankheit des Kindes beansprucht oft ihre ganze Energie, alle zeitlichen Kapazitäten, bringt neben all den Ängsten auch noch finanzielle Sorgen mit sich. Außenstehende wenden sich oft ab, weil sie das Schicksal nicht mitansehen können oder schlicht zu unsicher sind, wie man in einer solchen Situation reagiert. „Die schönsten Momente im Kinder-Lebens-Lauf sind die, bei denen sich Kranke und Gesunde gemeinsam auf den Weg machen“, erzählt Sabine Kraft.
Derzeit ist der Kinder-Lebens-Lauf in Nordrhein-Westfalen unterwegs, danach wird er weiter durch die südlichen und östlichen Bundesländer wieder zurück nach Berlin führen. Am 13. Oktober, dem Welthospiztag, endet die Kampagne in Deutschland.
Nachwirken wird der Kinder-Lebens-Lauf jedoch weit länger. Sogar weltweit, denn als Vorsitzende des internationalen Kinder-Palliativnetzwerkes ICPCN hat Sabine Kraft den Anstoß für Kinder-Lebens-Läufer auf allen Kontinenten gegeben. Bei einem internationalen Kongress im Mai verteilte sie Angel-Fackeln an alle teilnehmenden Staaten; bis zum nächsten Treffen 2020 planen die Mitglieder eigene Kinder-Lebens- Läufe nach deutschem Vorbild. Der Kinder-Lebens-Lauf: Eine Idee, die bewegt, im Großen wie im Kleinen.

Zur vollständigen Pressemitteilung
Download Pressefoto

 

Ein Fest für die Fackel

180717 KLL meets Lenzkirch

Der Kinder-Lebens-Lauf erreicht Lenzkirch und den Bundesverband Kinderhospiz - Großes Familienfest im Kurpark

Noch vier Wochen dauert es, dann erreicht der Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverbands Kinderhospiz sozusagen seinen Geburtsort. In der Geschäftsstelle in Lenzkirch hat Geschäftsführerin Sabine Kraft mit ihrem Team die Idee entwickelt, eine Pilgerreise durch ganz Deutschland zu veranstalten, als Zeichen der Solidarität mit den über 40.000 Familien in Deutschland, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Seit dem 4. Juni ist der Kinder-Lebens- Lauf unterwegs. Von Berlin einmal rund um Deutschland führt die über 6000 Kilometer lange Strecke, von Kinderhospiz zu Kinderhospiz. „Wir wollen damit auf das starke und verlässliche Netzwerk der Kinderpalliativversorgung in Deutschland aufmerksam machen, und auf alle Menschen, die darin so wunderbare Hilfe für Betroffene leisten“, erklärt Sabine Kraft. Denn Kinderhospizarbeit ist kein populäres Thema, viele Menschen schauen lieber weg, wenn es um Kinder geht, die bald sterben müssen. „Dabei haben diese Kinder und ihre Familien wirklich jede Hilfe und jeden kleinen Glücksmoment verdient“, so Kraft. Deshalb hat der Bundesverband auch eine eigene Betroffenenförderung, mit der er Familien schnell und unkompliziert unterstützt.
Seit Anfang Juni geht das Wahrzeichen des Kinder-Lebens-Laufs, eine engelsförmige Fackel, in Deutschland von Hand zu Hand. Sie wurde bereits zu Fuß, per Fahrrad, im Rollstuhl, mit einer Kutsche oder auf einem Trecker transportiert, von historischen Fahrzeugen chauffiert, von Schnullerkindern und Politikern getragen. Am 17. August wird Sabine Kraft sie überreicht bekommen – von den Vertretern des Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienstes Malteser e.V. aus dem Landkreis Lörrach/Hochrhein. Mit einem großen Familienfest wird die Ankunft des Kinder-Lebens-Laufs in Lenzkirch gefeiert. Ab 11 Uhr gibt es im Kurpark zahlreiche Stände, an denen nicht nur Getränke und leckere Speisen angeboten werden, sondern auch Kunsthandwerk, eine Tombola und Spiele für Groß und Klein. Damit die Fackel nicht nur durch Lenzkirch hindurch getragen wird – das Team des Bundesverbands wird sie nach Rottweil zum Verein „Unter dem Regenbogen – Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche“ bringen – hat sich Sabine Kraft etwas Besonderes einfallen lassen: „Im Kurpark in Lenzkirch wird es eine kleine Laufrunde geben, auf der die Fackel den ganzen Nachmittag lang unterwegs sein wird“, verrät sie. Wer also etwas Gutes tun möchte, kann gegen ein freiwilliges Startgeld von einem Euro die Kinder-Lebens-Lauf-Fackel selbst ein kleines Stück weit tragen und damit ein großes Zeichen der Solidarität setzen. Die Laufstrecke ist auch Bestandteil des Spieleparcours für Kinder, die auf einer Stempelkarte Punkte sammeln können, um an einer Verlosung teilzunehmen: als Gewinn winkt ein Familieneintritt in den Europa-Park. Die Schwarzwald-Brass-Band um Lenzkirchs scheidenden Bürgermeister Reinhard Feser wird beim Kinder-Lebens-Lauf-Fest ein Konzert geben genau wie Sängerin Ela Querfeldt, die auch Botschafterin für den Bundesverband ist. Martin Wangler alias Fidelius Waldvogel wird auf der Bühne stehen, ebenso Sänger Cristobal Galvez Moreno, der mit dem offiziellen Kinder-Lebens-Lauf-Song „Loca“ für Sommerlaune sorgt.
„Wir sind sehr dankbar, dass uns schon einige regionale Unternehmen und Vereine ihre Hilfe zugesagt haben“, so Sabine Kraft. Das Team des Bundesverbands Kinderhospiz freut sich über Sachspenden und Unterstützung aller Art. (Kontakt: projekte@bundesverband-kinderhospiz.de, Telefon 07653/826 40 82)

Zur vollständigen Pressemitteilung
Download Pressefoto

 

Die Möglichmacher

180712 Streck die Moeglichmacher

Wie die Firma Streck Engel auf Reisen schickte – große Unterstützung für den Kinder-Lebens-Lauf

Es war wie so oft bei guten Ideen: Als der Bundesverband Kinderhospiz das Konzept für den Kinder-Lebens-Lauf entwickelte, der als internationale Kampagne in Südafrika beginnen und mit einer bundesweiten Pilgerreise durch Deutschland weitergehen sollte, ahnte noch keiner, welche Hindernisse sich auf dem Weg zur Umsetzung auftun würden. Von der engelsförmigen Fackel waren alle begeistert, und schnell war klar, dass sämtliche Staaten, die beim Kongress des internationalen Netzwerkes für die Palliativversorgung von Kindern ICPCN dabei sein würden, eine eigene Fackel bekommen sollten. So weit, so einfach.
Mit welchen Ausfuhr-, Zoll- und Transportbestimmungen man sich aber auskennen muss, um metallene und beleuchtbare Fackeln nach Südafrika zu befördern, nahm ungeahnte Ausmaße an. „Wir haben Hilfe von Profis gebraucht“, berichtet Sabine Kraft, die als Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz und Vorsitzende von ICPCN die Ideengeberin der Kinder-Lebens- Lauf-Kampagne war, „und dabei hatten wir riesiges Glück: Es bedurfte nur eines einzigen Anrufs beim Transportunternehmen Streck in Freiburg, und wir hatten die beruhigende Aussage: ‚Das machen wir für Euch‘!“, erinnert sich Kraft. „Ich kann immer noch kaum glauben, welchen Aufwand und welche Kosten die Firma Streck ohne zu Zögern für die Kinderhospizarbeit gespendet hat, damit die Fackeln rechtzeitig von mir übergeben werden konnten.“
Zwei Paletten der von der Firma Kopp metall aus Emmendingen gefertigten Fackeln traten Ende Mai die Reise an – per Lastwagen und Flugzeug, bis direkt zum Tagungsort. „Ich kann mich gar nicht genug für diese Leistung bedanken“, sagt Sabine Kraft. Zuletzt machte es der südafrikanische Zoll noch etwas spannend, aber schließlich nahmen Vertreter von Kinderhospizeinrichtungen aus allen Kontinenten strahlend ihr eigenes Wahrzeichen für weltweite Kinder- Lebens-Läufe entgegen. „Das war für mich ein unglaublich bewegender Moment“, berichtet Kraft, „der nur durch diese tolle Hilfe möglich wurde! Ich freue mich riesig, nun verfolgen zu können, wie die Idee des Kinder-Lebens-Laufs international umgesetzt wird, bis sich ICPCN 2020 wieder trifft!“
Die Experten bei Streck halten ihren Einsatz für selbstverständlich. „Wir machen so etwas jeden Tag, und eine so wichtige Sache wie Kinderhospizarbeit unterstützen wir gerne“, sagt Alex Witzigmann, der den Bereich Luftfracht der Niederlassung Freiburg leitet und seit über 30 Jahren für Streck Transporte tätig ist. Gemeinsam mit Sigrid Mamouni und Thomas Werbelow nahm er das Projekt „Angel-Fackel“ in die Hand. Streck ist seit den 60er Jahren als internationale Spedition tätig und kümmert sich um Logistik und Transporte zu weltweiten Destinationen. Am Standort Freiburg sind 600 Mitarbeiter beschäftigt, rund 60 kümmern sich darum, südbadische Industrieprodukte per Schiff und Flugzeug zu sämtlichen Kontinenten der Erde zu schicken. „Von Kleinstteilen mit wenigen Gramm bis zu mehreren Hundert Tonnen schweren Lieferungen, wir bringen alles auf den Weg“, lacht Witzigmann, „aber das war das erste Mal, das wir Engel fliegen ließen!“
Weltweit sind seit dem 4. Juni mehr als hundert Fackeln unterwegs. In Deutschland wird das Wahrzeichen des Kinder-Lebens-Laufs über 6000 Kilometer weit von Kinderhospiz zu Kinderhospiz getragen.

Zur vollständigen Pressemitteilung
Download Pressefoto

 

So klingt der Sommer

180710 PM Sommer Open Air GG 06

Ein voller Erfolg: Das Sommer Open Air im Helvetia Parc zugunsten der Kinderhospizarbeit

Sonne pur und beste Stimmung herrschten am vergangenen Samstag, 7. Juli, in Groß-Gerau. Beim großen Sommer Open Air jubelten Tausende von Besuchern den Top-Acts wie Kay One, Überraschungsgast Pietro Lombardi, Vanessa Mai oder Mike Singer zu und feierten bis spät in die Nacht im Helvetia Parc. Das Charity-Konzert findet jedes Jahr zugunsten des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. statt.
„Diesmal war die Atmosphäre beim Sommer Open Air besonders schön“, sagt Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz freut sich sehr, dass in Groß-Gerau jedes Jahr Träume wahr und Herzenswünsche erfüllt werden. So konnte sie diesmal den Kontakt zwischen Kay One und einer betroffenen Familie vermitteln, die den Star-Rapper unbedingt einmal persönlich kennenlernen wollte. „Bei den Konzerten im Helvetia Parc werden die Betroffenen so selbstverständlich integriert, das ist sehr schön zu erleben“, so Kraft. So durften sich Kinder und Jugendliche im Rollstuhl wieder über die ganz besonders gute Sicht auf die Showbühne freuen – aus der ersten Reihe. Im VIPBereich und für alle Fans auch bei Autogrammstunden waren die Idole aus nächster Nähe zu erleben.
Neben dem großen Staraufgebot und dem spektakulären Bühnenprogramm konnten sich die kleinen und großen Gäste mit Hüpfburgen, Torwand schießen, Tombola und an den vielen Ständen im Helvetia Parc vergnügen. Am Abend feierten rund 3.000 Zuschauer die Auftritte von Vanessa Mai und Kay One. „Wir sind allen Unterstützern so dankbar“, so Sabine Kraft. „Das Sommer Open Air ist weit mehr als ein gelungenes Konzert. Es ist eine Feier der Lebensfreude und eine wunderbare Hilfe für unsere Arbeit!“

Zur vollständigen Pressemitteilung
Download Pressefoto 1
Download Pressefoto 2
Download Pressefoto 3
Download Pressefoto 4
Download Pressefoto 5
Download Pressefoto 6
Download Pressefoto 7
Download Pressefoto 8