2017 02 08 Centspende OSKAR artikel

Lenzkirch, 15.2.2017
Mit einer beispielhaften Aktion unterstützen die Mitarbeiter von Edeka Südwest das Sorgentelefon OSKAR des Bundesverbands Kinderhospiz (BVKH) : Im Rahmen einer Mitarbeiter-Initiative können sie auf die Centbeträge nach dem Komma bei ihren monatlichen Lohnabrechnungen verzichten und gemeinsam über die Verteilung des gesammelten Geldes entscheiden.  Am Dienstag, 7. Februar, übergab Michaela Meyer, Geschäftsbereichsleiterin Nachhaltigkeit bei Edeka Südwest, den Scheck in Höhe von 2000 Euro an BVKH-Geschäftsführerin Sabine Kraft.
Nach dem Motto „Mit kleinen Beträgen Großes erreichen und sich für die Gesellschaft stark machen“ haben sich die Mitarbeiter von Edeka Südwest für das Sorgentelefon OSKAR als Empfänger ihrer „Cent-Spende“ entschieden. OSKAR ist eine Telefonhotline für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern und für Familien, die um ein Kind trauern. OSKAR ist von ehrenamtlichen Mitarbeitern besetzt und wird vom BVKH betrieben.  Dessen Geschäftsführerin Sabine Kraft freut sich sehr über die Spende der Edeka Südwest-Mitarbeiter und bedankte sich herzlich: „Die Summe hilft uns, für Betroffene  rund um die Uhr da sein zu können. Für viele Familien ist es ein großer Trost und eine große Hilfe, dass sie sich jederzeit mit allen Fragen und Sorgen an uns wenden können.“
„Wer sich mit dem Tod seines eigenen Kindes auseinandersetzen muss, muss sicher Unerträgliches aushalten. Mit OSKAR schafft es der Bundesverband Kinderhospiz, schnell und unkompliziert Unterstützung zu bieten und Trost zu spenden“, sagte Michaela Meyer bei der Scheckübergabe.

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Das Sorgen- und  Infotelefon OSKAR wurde 2016 vom BVKH ins Leben gerufen und mit dem Bundespreis „Deutschland - Land der Ideen“ ausgezeichnet. Unter der Telefonnummer 0800 8888 47 11 stehen täglich 24 Stunden lang, auch an Sonn- und Feiertagen, Berater zur Verfügung, die betroffene Familien  informieren, Fragen beantworten oder Ansprechpartner vor Ort vermitteln. Die Mitarbeiter haben dabei Zugriff auf eine eigens aufgebaute Datenbank mit Tausenden Adressen  etwa von ambulanten und stationären Kinderhospizen, spezialisierten Ärzten und Trauerbegleitern.
In Deutschland gibt es rund 40 000 Kinder, die an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden. Der Bundesverband  Kinderhospiz unterstützt betroffene Familien auf vielfältigste Art – und ist dabei praktisch ausschließlich auf Spendengelder angewiesen.

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