Weihnachtsgeschenke, für die man selbst keine Verwendung hat, bereiten schwerstkranken Kindern eine große Freude / Neue Aktion des Bundesverbands Kinderhospiz 

Berlin/ Lenzkirch, 27.12.2016
„Schenk's weiter!“: Unter diesem Motto startet der Bundesverband Kinderhospiz (BVKH) mit Sitz in Berlin dieses Jahr eine Aktion zugunsten schwerstkranker Kinder, die absehbar sterben werden: Wer ein Weihnachtsgeschenk bekommen hat, mit dem er selbst nichts anfangen kann, kann es  an betroffene Kindern und ihre Familien weiterverschenken. „Es ist ganz einfach: Man muss das Geschenk nur an die Geschäftsstelle des Bundesverbands Kinderhospiz schicken – und wir leiten es dann an Menschen weiter, denen es sicher eine Freude bereitet“, erläutert BVKHGeschäftsführerin Sabine Kraft die neue Aktion. „Fast jedem ist das vermutlich schon mal passiert: Da sitzt man unterm Weihnachtsbaum, packt ein  Päckchen aus – und dann hat man genau dieses Buch oder genau jenes Gesellschaftsspiel schon. Oder man bekommt einen neuen Schal, der einem selbst überhaupt nicht steht – obwohl er eigentlich sehr schön ist. Genau darum geht es bei unserer Aktion 'Schenk's weiter!': um Dinge, für die man selbst keine Verwendung hat, die für jemand anderen aber eine tolle Überraschung sind.“

Das ganze Jahr über haben die Mitarbeiter des BKVH regelmäßig Kontakt zu vielen Familien aus ganz Deutschland mit einem Kind, das so schwer krank ist, dass es wohl nicht erwachsen wird. Sie helfen den Betroffenen immer wieder mit Sachspenden oder organisieren Ausflüge für sie wie etwa kürzlich in den Europapark. „Viele Familien kennen wir daher seit Jahren persönlich und wir wissen genau, wem wir womit eine große Freude machen können“, sagt Sabine Kraft. Dabei kommt es auf den Sachwert eines Geschenkes gar nicht an: Schon vermeintlich kleine Geschenke können  viel bewirken. „Zum einen fühlen sich viele Familien oft ausgegrenzt, weil ihrer schwierigen Lebenssituation meist zu wenig Verständnis und Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Und dann ist es auch oft so, dass die Betroffenen jeden Cent umdrehen müssen“, sagt Sabine Kraft. „Einfach deshalb, weil die Krankheit des Kindes häufig hohe Therapiekosten verursacht und ein Elternteil den Beruf aufgeben muss, um den Sohn oder die Tochter zu Hause zu pflegen. Da ist ein nachträgliches ExtraWeihnachtsgeschenk von einem großherzigen Spender dann etwas ganz Besonderes – und eine Geste, die den Betroffenen einfach gut tut.“ Die Aktion „Schenk's weiter“ läuft übrigens nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über: Wer also in den kommenden Monaten beispielsweise zum Geburtstag Geschenke bekommt, die er gerne weitergeben möchte, kann auch diese Dinge an den BKVH schicken. 

Infobox: Wer bei der Aktion mitmachen mag, schickt seine Geschenk-Spende versehen mit der Notiz „Schenk's weiter!“ an folgende Adresse: Bundesverband Kinderhospiz, Schloss-Urach-Str. 4, 79853 Lenzkirch

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