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Die 15-Jährige Sina aus Heidelberg ist ein ganz normaler Teenager mit Vorbildern und Idolen und doch ist ihr Leben ganz anders als das ihrer Freunde. Sina leidet an spinaler Muskelatrophie (SMA) – einer neuro-muskulären Erkrankung, die durch einen Gen-Defekt entsteht und sowohl unheilbar als auch fortschreitend ist und Sina dazu zwingt, ihren Alltag im Rollstuhl zu bestreiten. Einst wurde Sinas Eltern Joachim und Claudia prognostiziert, dass Sina ihren 3. Geburtstag nicht überleben wird – heute ist sie 15. und hat die Krankheit bislang im Griff. Dennoch sind viele „normale“ Dinge für Sina nicht möglich, denn durch den klobigen Rollstuhl, der elektrisch gesteuert werden kann, ist der Teenie eingeschränkt, so dass Konzertbesuche oder auch einfach nur shoppen  alleine gar nicht möglich sind. Umso größer war Sinas Freude, als es diese Woche klingelte und ihr großes Idol, Grace Capristo, strahlend vor der Türe stand.

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„Ich dachte ich besuche dich mal“, begrüßte Grace die sprachlose Sina. Natürlich waren Sinas Eltern im Vorfeld eingeweiht worden, denn initiiert wurde die Aktion durch Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz, die gemeinsam mit Grace nach Heidelberg gekommen war.  Seit dem Jahr 2008 engagiert sich Grace als Botschafterin für den Bundesverband Kinderhospiz und findet besonderen Gefallen an den Begegnungen mit den Kindern – so auch mit Sina. Denn schnell schon sind die „Mädels“ in Sinas Zimmer verschwunden und tauschen sich über ihre Leidenschaft – DTM-Rennen aus. Hund Don Capone inspiziert zwischenzeitlich die Wohnung und findet besonderen Gefallen an Sinas Häschen.

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Mit großem Gelächter berichtet Sina von ihren Erfahrungen am Nürburgring und schnell schon stellt sich raus, dass Grace und Sina gemeinsame Bekannte haben. „Lass uns doch mal zusammen zum Rennen gehen“, schlägt Grace vor und erntet leuchtende Augen. Im Rahmen des lockeren Gespräches informiert sich Grace Capristo vorsichtig und einfühlsam über Sinas Krankheit und erfährt, dass diese erst vor kurzem eine schwere Operation über sich hat ergehen lassen. „Du bist so unglaublich tapfer“, staunt die Sängerin und streicht Sina über den Arm.

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Sabine Kraft lässt sich derweil den am Haus angebrachten Aufzug erklären, der es Sina ermöglicht, auch eigenständig das Haus zu verlassen. „Es ist toll zu sehen, was aus unserer finanziellen Unterstützung für Sina gemacht worden ist“, betont Kraft und bietet weitere Hilfestellungen an.  Kaffee und Kuchen kommen jetzt wie gelegen, denn inzwischen sind mehr als zwei Stunden verstrichen und die Gesprächsthemen gehen nicht aus. Grace berichtet aus ihrem Leben, erzählt lustige Anekdoten über ihren Hund Don Capone und imitiert ihre kleine Nichte – es ist ein Tag unter Freunden. Inzwischen ist auch Amelie, Sinas kleine Schwester, heimgekehrt und staunt nicht schlecht, wer da in ihrem Wohnzimmer sitzt. Noch größer werden die Augen, als Sina ihr Mitbringsel auspackt – ein wunderschönes Schmuckkästchen mit integrierter Spieluhr und Grace erklärt, dass sie so immer bei Sina sein könne, wenn diese die Spieluhr anmacht: „Du bist eine tolle junge Frau, Kämpferin und eine Inspiration für viele Menschen da draußen.“ Auch im Gespräch mit Sinas Eltern zeigt sich Grace einfühlsam – informiert sich ausgiebig über Sinas Geschichte und scherzt mit Pfiffikus Amelie. Nach über vier Stunden heißt es Abschied, Emailadressen werden ausgetauscht, letzte Selfies geschossen und Termine ausgemacht. „Das war Wahnsinn“, betont Sina glücklich und winkt Grace hinterher.

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