151228 PM OSKAR auch zwischen den Feiertagen erreichbar 01

Wenn die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr in Stress und Streit ausartet: OSKAR-Sorgentelefon ist auch zum Jahreswechsel rund um die Uhr erreichbar

Es sind die Tage rund um den Jahreswechsel und Neujahr, an die viele Menschen ähnlich wie zu Weihnachten oder Ostern hohe und vielleicht sogar zu hohe Erwartungen haben. Für einen gemütlichen oder krachenden Silvesterabend und den besten Start in ein neues Jahr soll und muss alles perfekt sein: das Festmenü gut vorbereitet, die Wohnung geputzt, der Schreibtisch aufgeräumt, der Wäscheberg verschwunden. Und dann passiert es: Der Zwang zum Perfektionismus bricht der Besinnlichkeit direkt am Esstisch das Genick. Wenn es in der Familie noch nicht zu Weihnachten gekracht hat, dann häufig zum lang herbeigesehnten Jahreswechsel.

Besonders schwer haben es Familien, deren Alltag nicht nur zu den Feierlichkeiten Ende Dezember, sondern an 365 Tagen im Jahr auf die Probe gestellt wird: Weil sie ein schwerkrankes Kind zu Hause haben, das sie pflegen, betreuen und rund um die Uhr medizinisch versorgen müssen. Auch bei ihnen sollen die Tage zwischen Weihnachten und Silvester besinnlich und ruhig verlaufen – und vielleicht mal für ein paar Stunden schwerwiegende Themen wie Sorgen, Frust, Fassungslosigkeit und Trauer vollkommen ausblenden. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Mit „OSKAR“ hat der Bundesverband Kinderhospiz vor sechs Monaten ein weltweit erstes und einzigartiges Sorgen- und Infotelefon eingerichtet, das Familien mit unheilbar kranken Kindern 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung steht und ihnen bei allen Fragen und Anliegen schnelle Hilfe garantiert. Die „OSKAR“-Hotline ist unter der Telefonnummer 0800/88 88 47 11 erreichbar: Anrufe aus dem deutschen Festnetz sind kostenlos.
„Das Sorgen- und Infotelefon ist ein Meilenstein in der Kinderpalliativversorgung weltweit“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, stolz, verweist aber zugleich darauf, dass sich das Sorgen- und Infotelefon bislang ausschließlich über Spenden finanzieren muss.

„Bei OSKAR finden betroffene Familien genau das, was sie brauchen“, wissen Cordula Harberding und Heike Steinich aus ihrer nunmehr sechsmonatigen „OSKAR“-Erfahrung; sie sind zwei der ehrenamtlichen Projekt-Mitarbeiterinnen, die das Sorgentelefon des Bundesverbands betreuen und koordinieren.

Besonders schwer sind Feste wie Silvester und der Jahreswechsel für Familien, die ihr Kind verloren haben. Sie sind bewegt von Trauer und vielen Momenten der Erinnerung. OSKAR richtet sich seit seinem Start vor sechs Monaten auch an sie sowie an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Kinderhospizarbeit. 

Zur vollständigen Pressemitteilung
Download Pressefoto
Download Logo Oskar-Sorgentelefon