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Stehende Ovationen für Renée Knapp und Co.

Ihre Musik ging unter die Haut und ließ das Publikum am Ende stehend applaudieren: Die international bekannte Star-Sopranistin und Musical-Sängerin Renée Knapp, der junge Trompeter Marquardt Petersen, der Pianist Laurenz Gemmer und die klangstarken Blasmusiker der Stadtmusik Lenzkirch unter der Leitung von Tobias Elsäßer haben bei ihrem Benefizkonzert zugunsten des Bundesverbandes Kinderhospiz am vergangenen Samstag, 24. Oktober 2015, vollends überzeugt.

„Phantom der Oper“, „Cats“ oder „My fair Lady“: Viele weltbekannte Musicals haben musikalische Klassiker hervorgebracht, die Ohrwürmer erzeugen und die Menschen berühren, wenn sie mit der richtigen Ausdrucksstärke präsentiert werden. Renée Knapp und die etwa 35-köpfige Stadtmusik-Kapelle hatten das Publikum deshalb schon nach wenigen Takten auf ihrer Seite, als sie das fast dreistündige Programm mit der Ouvertüre zum „Phantom der Oper“ und dem berühmten Song „Melody“ aus „Cats“ eröffneten. Wer Musicals wie „Evita“, „A Chorus Line“ oder „Porgy and Bess“ noch nie live erlebt hatte, konnte am Samstagabend in der nahezu ausverkauften Festhalle Lenzkirch einen sehr guten Vorgeschmack genießen.

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Doch nicht nur Musical-Klassiker standen auf dem Programm des Benefizkonzerts, sondern auch einige Chansons und weltbekannte Klassiker wie „Yesterday“ von den Beatles oder „Irische Segenswünsche“, die die Solisten präsentierten. Auch das Publikum selbst bewies Stimme, als es zum Konzert-Finale lautstark den Kinderhospiz-Charity-Song „Trag ein Licht durch alle Welt“ mitsang. Und spätestens, als Renée Knapp mit „One Moment in Time“ von Whitney Houston anschließend die vielgeforderte Zugabe eröffnete, waren alle Konzertbesucher – darunter etliche, die mit dem Sozialverband VdK extra in Bussen angereist waren – von ihren Plätzen aufgestanden.

Renée Knapp, Marquardt Petersen und auch der Moderator des Abends – Schauspieler Roland Frey, der zwischendurch immer mal wieder in seine Rolle des „Toni“ Willmann aus der SWR-Fernsehserie „Die Fallers“ schlüpfte und das Publikum damit mehrfach zum Lachen brachte – engagieren sich als ständige Botschafter für den Bundesverband Kinderhospiz.

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Das Konzert in Lenzkirch, das im Rahmen des „Rothaus Hochschwarzwälder Blosmusik Feschtival 2015“ stattfand, war ihnen deshalb von Anfang an eine Herzenssache. Genauso wie Sabine Kraft, die das Publikum als Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz auf das weltweit einzigartige „Oskar“-Sorgentelefon des Bundesverbandes aufmerksam machte, dessen Idee in Lenzkirch entstanden ist. „Ich wünsche mir, dass die wertvolle Arbeit, die der Bundesverband für die Kinderhospiz-Arbeit leistet, weit hinaus in alle Welt getragen wird – dass es die Vögel von den Dächern zwitschern und pfeifen“, sagte Roland Frey mit Blick auf den Hauptpreis, den er für die Tombola an diesem Abend gespendet hatte: ein elektronisches Gerät, das Original-Vogelstimmen spielen kann.

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Die Einnahmen vom Benefizkonzert kommen dem Bundesverband Kinderhospiz zugute, der sich ausschließlich über Spenden finanziert. Auf diesem Wege bedanken wir uns herzlich bei folgenden Unterstützern und Förderern des Benefizabends: Stadtmusik Lenzkirch; Roland Frey; Renée Knapp; Marquardt Petersen; Laurenz Gemmer; Freddy Rupp; Gemeinde Lenzkirch; Kinderhospizdienst Kuckucksnest e.V., Lenzkirch; Bäckerei und Café Wiest, Lenzkirch; Haus der Natur, Feldberg; Chocolaterie Lisa, Titisee-Neustadt; Autohaus Kollinger und Uysal, Titisee-Neustadt; Sparkasse Hochschwarzwald; Gundolf Thoma mit der Skischule Thoma, Feldberg; Petra Gödel, Titisee-Neustadt; Hotel Ruhbühl, Lenzkirch; Schwarzwaldpark, Löffingen; Gärtnerei Götz, Titisee-Neustadt; Anna Pein, Lenzkirch; Café-Schnapshäusle zum Gscheiten Beck; Feldberg-Bärental; Badische Staatsbrauerei Rothaus, Grafenhausen-Rothaus; Gärtnerei Waldvogel, Lenzkirch sowie der Hochschwarzwald-Tourismus GmbH.

Zum Hintergrund: 
Der Bundesverband Kinderhospiz vertritt zahlreiche stationäre und ambulante Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland. Er finanziert sich fast ausschließlich über Spenden. Auf politischer Ebene macht er sich für bessere Rahmenbedingungen für die Kinderhospizarbeit stark – etwa eine solidere Finanzierung. Außerdem setzt er sich gesellschaftlich dafür ein, eine Öffentlichkeit für das Tabuthema „Kinder und Tod“ zu schaffen und betroffene Kinder und Familien aus dem sozialen Abseits zu holen, in das sie nach der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung oft gedrängt werden. Nach aktuellen Zahlen sterben jährlich etwa 5000 der  rund 40 000 lebensverkürzend erkrankten Kinder in Deutschland. Seit Juni 2015 betreibt der Bundesverband das neue, rein spendenfinanzierte Sorgentelefon OSKAR, das betroffene Familien unter Tel. 0800 8888 4711 rund um die Uhr und kostenlos berät.

Spendenkonto:
IBAN DE58 6805 1004 0004 7707 07
BIC SOLADES1HSW

 

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