Kranken Kindern werden Rechte verwehrt.
Kritik des Bundesverbands Kinderhospiz: Nicht alle Punkte der Kinderrechtskonvention sind verwirklicht.

Auch zweieinhalb Jahrzehnte nach ihrer EinfĂŒhrung sind die Kinderrechte in Deutschland aus Sicht des Bundesverbands Kinderhospiz nicht immer gewĂ€hrt und geschĂŒtzt. „Gerade lebensverkĂŒrzend erkrankte Kinder, die schwĂ€chsten Mitglieder unserer Gesellschaft, können sich leider nicht immer darauf verlassen, zu ihrem Recht zu kommen“, sagte VerbandsgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Sabine Kraft anlĂ€sslich des heutigen 25. Geburtstags der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention. In deren Artikel 3 ist festgelegt, dass das Kindeswohl ein Gesichtspunkt ist, der bei allen Maßnahmen vorrangig zu berĂŒcksichtigen ist - egal, ob es um Handlungen von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen FĂŒrsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Gesetzgebungsorganen geht. Artikel 24 gesteht Kindern außerdem ein Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit zu – und darauf, Einrichtungen zur Behandlung von Krankheiten und zur Wiederherstellung der Gesundheit zu nutzen.

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Zur Pressemitteilung der Kinderkommission des Deutschen Bundestags