180305 Spenden statt Schenken Ostern

„Spenden statt Schenken“ – Eine Aktion des Bundesverbands Kinderhospiz

Es ist eine gute Zeit für die Konsumgüterindustrie. Ostern naht, das Fest, das für den Handel umsatztechnisch gleich nach Weihnachten kommt. Bergeweise Geschenke werden inzwischen in und neben die Osternester gelegt.  „Das ist völlig in Ordnung“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, „jeder soll schenken, so viel er mag. Nicht nur an Ostern!“ Und doch hofft Kraft darauf, Menschen für die so wichtige Aktion „Spenden statt Schenken“ zugunsten der Kinderhospizarbeit zu gewinnen.

„In Deutschland gibt es über 40.000 Kinder und Jugendliche, die  lebensverkürzend erkrankt sind. Diese Kinder und ihre Familien brauchen unsere Hilfe. Oft geraten Familien in dieser verzweifelten Lage auch noch in finanzielle Schwierigkeiten. Mit einer solchen Diagnose fällt meist ein Verdiener aus – die Eltern brauchen und wollen Zeit für ihr Kind. Dazu kommen Kosten für Ausstattung und Anschaffungen, die die Krankenkassen nicht übernehmen.  Da bleibt manchmal kaum genug für ein kleines Osternest“, weiß sie. Der Bundesverband Kinderhospiz unterstützt betroffene Familie direkt und unkompliziert – nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch finanziell.

 „Bei der Aktion ‚Spenden statt Schenken‘ hoffen wir auf Unterstützer, die ganz bewusst auf das ein oder andere Ostergeschenk verzichten und stattdessen für die Kinderhospizarbeit spenden“, sagt Kraft. „Da ist weniger mehr!“ Mehr Achtsamkeit für andere. Mehr soziale Verantwortung.  Vielleicht durch ein bisschen mehr Verzicht. Familien mit unheilbar kranken Kindern müssen selbst auf so vieles verzichten – ihnen hilft jede einzelne Spende.

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