Zeichen setzen mit #Lächlefüruns

190920 Lächlefüruns

Social media Kampagne der „Grünen Bande“: Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz zum Weltkindertag

Fröhlicher war Solidarität noch nie: Zum heutigen Weltkindertag hat sich die „Grüne Bande“, das Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz, eine besondere Aktion ausgedacht. Die Mitglieder der Grünen Bande sind schwerstkranke Jugendliche, Geschwister und Freunde und auch Jugendliche, die schwerstkranke Eltern haben. Sie appellieren mit der Kampagne #Lächlefüruns: schenkt uns ein Lächeln!

Nina, 14 Jahre und Chefin der „Grünen Bande“, findet, dass es Zeit ist, ein Zeichen der Solidarität zu setzen für Kinder und Jugendliche, die von lebensverkürzenden Erkrankungen betroffen sind. „Mit einer solchen Diagnose ändert sich plötzlich einfach alles“, weiß sie. Nina ist in der Grünen Bande, weil ihr älterer Bruder Felix an einem Hirntumor leidet. Sie hat schon viel zu oft erlebt, dass Menschen in ihm und seinem Rollstuhl nur ein sperriges Objekt sehen. „Klar macht das manchmal wütend. In der Grünen Bande erzählen auch oft andere davon, wie sie beleidigende und dumme Kommentare bekommen haben.“ Der Jugendclub, den der Bundesverband Kinderhospiz im Dezember 2017 ins Leben rief, tauscht sich auch zu solchen Vorfällen aus, die Mitglieder beraten und bestärken sich gegenseitig. „Zum Weltkindertag möchten wir uns aber nicht beschweren“, sagt Nina fröhlich, „sondern wir wünschen uns, dass die Leute uns einfach ein Lächeln schenken! Ein Lächeln ist die einfachste Form, einem schwerstkranken oder behinderten Menschen zu zeigen, dass man ihn als Mensch sieht.“ Auf Instagram und Facebook (https://de-de.facebook.com/diegruenebande/) fordert die Grüne Bande zum Lächeln auf. „Einfach den eigenen lächelnden Mund fotografieren und unter #Lächlefüruns und #gruenebande posten“, erklärt Nina. „Damit kann man ganz einfach zeigen, dass man uns als ganz normalen Teil der Gesellschaft sieht!“

„Unheilbar erkrankte Teenager und ihre Geschwister leiden in besonderem Maße unter der sozialen Isolation, die eine solche Diagnose häufig nach sich zieht“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Mit der Grünen Bande bieten wir den Jugendlichen eine Plattform, um auf die besondere Situation Betroffener aufmerksam zu machen. Wir sind sehr stolz darauf, wie kreativ und engagiert sie das angehen!“ Einmal im Jahr treffen sich alle Bandenmitglieder zu einem Jahrestreffen; in der Zwischenzeit tauscht sich die Gruppe über die sozialen Netzwerke aus. „#Lächlefüruns finde ich großartig!“, freut sich Sabine Kraft. „In der Kinderhospizarbeit geht es auch darum, jeden guten Moment wertzuschätzen. Mit dieser Kampagne und einem Lächeln kann man solche Glückmomente verschenken!“

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Ein Engel für Engler

190909 Engel fuer Engler

„Pure“ Freude herrscht derzeit überall in Deutschland, wo Hartmut Engler mit seiner Band Pur auf der Bühne steht.  In 26 Städten ist die Kultband mit ihrer diesjährigen Open Air Tour unterwegs, und mit dabei haben die Musiker stets ihr großes Herz für Kinderhospizarbeit. Für Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben, stellte die Band an jedem Konzertort Freikarten zur Verfügung. Zum Tourende in Hemer konnte sich der Bundesverband Kinderhospiz dafür mit einem ganz besonderen Dankeschön revanchieren: mit einem Engel für Engler und sein Team.

„Dieses Wahrzeichen verwenden wir beim Bundesverband Kinderhospiz immer dann, wenn wir besondere Menschen würdigen möchten“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Die Form des Engels wurde dem Dachverband der deutschen Kinderhospize von einem betroffenen Vater geschenkt. Dieser entwarf die Skulptur für seine Tochter Angelina, „Angel“, die mit 17 Jahren an einem Hirntumor starb. Ob als Fackel beim Kinder-Lebens-Lauf oder wie derzeit mit der Kampagne „Engel für Dich“ ist Angelinas Zeichen unterwegs, und nun sogar mit den Musikgrößen von Pur im Einsatz.

„Für uns ist es selbstverständlich, uns für schwerstkranke Kinder zu engagieren“, sagt Pur-Bassist Joe Crawford: Wie die meisten Bandmitglieder ist er selbst Familienvater und froh, wenn er etwas vom eigenen Glück zurückgeben kann. Joe Crawford ist bei Pur auch für die Betreuung der Fans zuständig – und seit heute reisen er und die Band mit dem Engels-Symbol, stellvertretend für alle erkrankten Fan-Kinder, denen sie mit ihrer Großzügigkeit ein so großes Erlebnis beschert haben. Die Band freut sich über den Zuwachs: „Der bekommt auf jeden Fall einen Platz im Tourbus!“

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Das eigene Glück teilen

190906 Botschafter Lombardi

„Seit ich selbst Vater bin, berührt mich das Thema Kinderhospizarbeit ganz besonders“, sagt Pietro Lombardi, neu ernannter Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz. Der Sänger, der schon mehrfach beim Charity Sommer Open Air in Groß-Gerau für den Dachverband der deutschen Kinderhospize auftrat, will sich nun in seiner neuen Rolle als Botschafter dafür stark machen, dass Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern in Deutschland besser geholfen werden kann.

„Wir sind auf prominente Unterstützer angewiesen, um unser sensibles Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Meist schauen Menschen lieber weg, wenn es um Kinder geht, die sterben müssen. Das ist zwar verständlich, aber es macht die Situation Betroffener noch schwerer.“ Deshalb freute sie sich ganz besonders, als sie dem populären Sänger unter den Jubelrufen seiner vielen Fans beim diesjährigen Sommer Open Air einen Botschafterengel überreichen durfte.

Pietro Lombardi steht seit 2011 im Licht der Öffentlichkeit, als er die achte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewann. Seitdem veröffentlichte er mehrere Alben und ist unter anderem als Juror bei „DSDS“ zu sehen. Sein soziales Engagement nimmt der 27-jährige Künstler sehr ernst. „Keiner von uns weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt“, sagt er nachdenklich. „Deshalb geht es darum, so glücklich wie möglich zu leben – und das eigene Glück zu teilen. Indem ich die Kinderhospizarbeit unterstütze, trage ich dazu bei, dass es Familien leichter gemacht werden kann. Darauf bin ich wirklich stolz!“

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„Laufen kann ich echt gut“

190905 Stefan Herbst

Das Laufband bebt. Stefan Herbst läuft und läuft und läuft. Es geht ihm nicht darum, seine Fitness zu verbessern, Kalorien zu verbrennen oder einen Trainingsplan zu erfüllen. Eigentlich läuft Stefan Herbst mehr mit dem Herzen als mit den Füßen. Denn er läuft für den guten Zweck. Nicht nur am heutigen Tag der Wohltätigkeit – innerhalb der nächsten Wochen will er 1000 Kilometer für die Kinderhospizarbeit in Deutschland zurücklegen!

Stefan Herbst ist begeisterter Sportler, und seit er im vergangenen Jahr vollständig erblindete, trat er schon bei vielen Läufen und Sportevents rund um seine Heimatstadt Flensburg zusammen mit sehenden Partnern an (www.sportwithguides.com). Die anstehende Herausforderung allerdings meistert er alleine: die 1000 Kilometer für die Kinderhospizarbeit wird er auf seinem Laufband im heimischen Wohnzimmer zurücklegen. Über die sozialen Medien sucht er nach Spendern, die seinen Benefizlauf unterstützen. Der Hashtag #1000kmfürdenbvkh verbreitet sich eifrig, und Herbst bekommt positive Rückmeldungen aus ganz Deutschland. „Es tut einfach gut, sich für andere einzusetzen“, begründet er sein Engagement. Natürlich auch durch das eigene Handicap bedingt ist es ihm besonders wichtig, ein Zeichen zu setzen. „Ich kann nicht mehr sehen – aber ich kann echt gut laufen“, sagt er schmunzelnd. Für lebensverkürzend erkrankte Kinder wird er bis zum 30. November fast täglich auf das Laufband steigen und Gas geben. „Diese Idee ist so wunderbar wie ungewöhnlich“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Der Einsatzwille von Stefan Herbst berührt uns sehr. Sein Spendenlauf ist ein toller Beweis dafür, dass es unzählige individuelle Möglichkeiten gibt, sich für die Kinderhospizarbeit stark zu machen, die in Deutschland leider immer noch in weiten Teilen durch Spendengelder finanziert werden muss!“

Am heutigen Tag der Wohltätigkeit ist der 27-jährige Sportler besonders motiviert. „Heute erreiche ich sicher noch Kilometer 75“, schnauft er, und hat eigentlich keine Zeit für weitere Gespräche. Das Laufband bebt. Stefan ist unterwegs.

 

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Unterstützung für schwerstkranke Kinder

190904 Carglas

„GIVING BACK“ heißt die Stiftung, mit der die Firma Carglass® ihr soziales Engagement bündelt und speziell Kinder und Jugendliche fördert. Gemeinsam für eine bessere Zukunft einzutreten ist auch für die Mitarbeiter von Carglass® eine echte Herzensangelegenheit. So durfte der Gewinner des diesjährigen firmeninternen Awards „BEPA – Belron Exceptional People Award“, Sebastian Sulz, aussuchen, welche soziale Einrichtung die Summe von 1000 Euro bekommen soll. Seine Wahl fiel auf den Bundesverband Kinderhospiz, der sich in Deutschland für die weit über 40.000 Familien stark macht, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben und für jene Kinder, deren Eltern palliativ sind.

„Wir freuen uns sehr über diese wunderbare Spende!“, bedankt sich Geschäftsführerin Sabine Kraft. Der Bundesverband Kinderhospiz ist bei seiner Arbeit - zum Beispiel beim Betrieb des „OSKAR Sorgentelefons“, einer Hotline für Betroffene, Fachleute, Trauernde und alle Fragen rund um lebensverkürzende Erkrankungen - fast vollständig auf Spendengelder angewiesen. „Mit Ihrer Spende machen Sie möglich, dass wir uns weiterhin für schwerstkranke Kinder und die wichtigen Hilfsangebote der Kinderhospizarbeit einsetzen können“, so Kraft.