„Das ist nicht fair!“

191014 Welthospiztag

Steffi Jones wird Schirmherrin der Bundesstiftung Kinderhospiz – Feier des Welthospiztages im Europa-Park

Der Bundesverband Kinderhospiz freut sich über eine ganz besondere Unterstützerin: Für die Kinderhospizarbeit in Deutschland setzt sich künftig Steffi Jones als Schirmherrin der Bundesstiftung Kinderhospiz ein. Die ehemalige Fußball-Nationalspielerin und -Trainerin übernahm diese neue Aufgabe anlässlich des Welthospiztages.

Auf Einladung der langjährigen Botschafterin Mauritia Mack darf der BVKH diesen besonderen Tag bereits seit 2015 im Europa-Park begehen. Sowohl als Ort der Freude als auch der Begegnung bietet Deutschland größter Freizeitpark dabei die perfekte Kulisse.

„Für mich ist ‚Fair Play‘ immer einer der wichtigsten Grundsätze gewesen. Und es berührt mich sehr, am Beispiel lebensverkürzend erkrankter Kinder zu sehen: Das ist nicht fair“, sagte Steffi Jones bei ihrer Ernennung. „Es ist nicht fair, durch eine solche Krankheit ausgegrenzt zu werden, sozial oder finanziell benachteiligt zu werden. Deshalb möchte ich als Schirmherrin der Bundesstiftung Kinderhospiz mithelfen, die Situation von betroffenen Familien zu verbessern, wo es nur geht!“

Per Toussaint, stellvertretender Geschäftsführer des Bundesverbands Kinderhospiz, stellte in einer Laudatio auf die neue Unterstützerin klar: „Kinderhospizarbeit ist kein leichtes Thema. Für die Wahrnehmung von Kinderhospizarbeit in der Gesellschaft, für schnelle und unkomplizierte Hilfe für betroffene Familien sind wir auf starke Fürsprecher und engagierte Unterstützer angewiesen“. Noch immer sei der Großteil der Arbeit des Dachverbandes allein von Spenden abhängig.

Gastgeberin Mauritia Mack ist selbst langjährige Unterstützerin der Kinderhospizarbeit. Die Inhaberfamilie des Europa-Park lud auch in diesem Jahr zur Feier des Welthospiztages in Deutschlands größten Freizeitpark ein. „Wir feiern ein Fest des Lebens, mit dem wir zwei ganz wichtige Dinge auf einzigartige Weise miteinander verbinden: Zum einen schafft der Besuch ein unvergessliches, gemeinsames Erlebnis. Zum anderen rückt er das Thema in den Mittelpunkt der Gesellschaft und gibt vielen Menschen die Möglichkeit, sich erstmals über das Thema Kinderhospiz zu informieren und ihm in farbenfroher und lebendiger Umgebung näherzukommen", so Mack. Die zahlreichen Gäste, darunter viele betroffene Familien, genossen den unbeschwerten Aufenthalt im Europa-Park und ein exklusives Showprogramm, bei dem sie nicht nur Steffi Jones, sondern auch Saliha (Sally) Özcan, den Künstlern Ela Querfeld und Robin Eichinger sowie KiKA Moderatorin Jessica Schöne begegnen durften.

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

 

 

 

Ich brauch kein Mitleid

191007 Grüne Bande Song

Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz veröffentlicht eigenen Song

Im Tonstudio Katapult in Karlsruhe herrscht reges Gedränge. Hinter einem regelrechten Wald von Mikrophonen stehen und sitzen aufgeregte Jugendliche. Sie sind hier, um ihren eigenen Song aufzunehmen. „Das war eine tolle Atmosphäre“, erinnern sich Ela Querfeld und Robin Eichinger an den Aufnahmetag im Februar. Die beiden Musiker waren von Anfang dabei, als die Mitglieder der „Grünen Bande“ ihr Songprojekt verwirklichten.

Die Grüne Bande ist ein Jugendclub für schwerstkranke Jugendliche, für deren Geschwister und Freunde sowie für Jugendliche, deren Eltern schwerstkrank sind. „Der Bundesverband Kinderhospiz bietet mit dem Jugendprojekt ‚Grüne Bande‘ eine Plattform, über die sich die Bandenmitglieder vernetzen und über die sie auf ihre eigenen Bedürfnisse aufmerksam machen können“, erklärt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz.

Die Ideen für ihre Projekte entwickeln die Jugendlichen gemeinsam – wie ihren Song. Bei einem der jährlich stattfindenden Bandentreffen wurde dessen Text erstellt, danach an den verschiedenen Ton- und Instrumentalspuren gefeilt, die an dem aufregenden Tag im Februar aufgenommen wurden. Nun fiebern die Mitglieder der Grünen Bande der Veröffentlichung ihres Songs entgegen. „Ich brauch kein Mitleid“ heißt das Stück, in dem neben den Stimmen von Ela Querfeld und Robin Eichinger die Bandenmitglieder als Chor zu hören sind.

Die Weltpremiere des Songs wird am 13. Oktober stattfinden, wenn der Bundesverband Kinderhospiz den Welthospiztag mit vielen betroffenen Familien – darunter auch vielen Mitgliedern der Grünen Bande – mit einem großen Fest im Europa-Park feiert. Die Chefin der Grünen Bande, die 14-jährige Nina aus Aschaffenburg, kann es kaum erwarten: „Das wird so cool! Wir drücken ganz feste die Daumen, dass am Welthospiztag dann auch einige Radiosender unseren Song spielen!“ Ela Querfeld und Robin Eichinger sind natürlich auch dabei, um mit der Grünen Bande auf der Europa-Park-Bühne aufzutreten. „Es ist so rührend zu sehen, wie aufgeregt alle sind“, sagt Ela Querfeld, die schon seit Jahren Botschafterin für Kinderhospizarbeit ist. „Da kann man Bühnenerfahrung haben wie man will – wir haben alle gemeinsam Lampenfieber“, lacht auch Robin Eichinger, der sich ebenfalls als Botschafter engagiert.

Der Song „Ich brauch kein Mitleid“ kann ab dem Welthospiztag über alle gängigen Musikportale gestreamt oder heruntergeladen werden. Außerdem gibt es ihn – zusammen mit weiteren Infos über die Grüne Bande – auf der Webseite www.gruene-bande.de

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

Zeichen setzen mit #Lächlefüruns

190920 Lächlefüruns

Social media Kampagne der „Grünen Bande“: Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz zum Weltkindertag

Fröhlicher war Solidarität noch nie: Zum heutigen Weltkindertag hat sich die „Grüne Bande“, das Jugendprojekt des Bundesverbands Kinderhospiz, eine besondere Aktion ausgedacht. Die Mitglieder der Grünen Bande sind schwerstkranke Jugendliche, Geschwister und Freunde und auch Jugendliche, die schwerstkranke Eltern haben. Sie appellieren mit der Kampagne #Lächlefüruns: schenkt uns ein Lächeln!

Nina, 14 Jahre und Chefin der „Grünen Bande“, findet, dass es Zeit ist, ein Zeichen der Solidarität zu setzen für Kinder und Jugendliche, die von lebensverkürzenden Erkrankungen betroffen sind. „Mit einer solchen Diagnose ändert sich plötzlich einfach alles“, weiß sie. Nina ist in der Grünen Bande, weil ihr älterer Bruder Felix an einem Hirntumor leidet. Sie hat schon viel zu oft erlebt, dass Menschen in ihm und seinem Rollstuhl nur ein sperriges Objekt sehen. „Klar macht das manchmal wütend. In der Grünen Bande erzählen auch oft andere davon, wie sie beleidigende und dumme Kommentare bekommen haben.“ Der Jugendclub, den der Bundesverband Kinderhospiz im Dezember 2017 ins Leben rief, tauscht sich auch zu solchen Vorfällen aus, die Mitglieder beraten und bestärken sich gegenseitig. „Zum Weltkindertag möchten wir uns aber nicht beschweren“, sagt Nina fröhlich, „sondern wir wünschen uns, dass die Leute uns einfach ein Lächeln schenken! Ein Lächeln ist die einfachste Form, einem schwerstkranken oder behinderten Menschen zu zeigen, dass man ihn als Mensch sieht.“ Auf Instagram und Facebook (https://de-de.facebook.com/diegruenebande/) fordert die Grüne Bande zum Lächeln auf. „Einfach den eigenen lächelnden Mund fotografieren und unter #Lächlefüruns und #gruenebande posten“, erklärt Nina. „Damit kann man ganz einfach zeigen, dass man uns als ganz normalen Teil der Gesellschaft sieht!“

„Unheilbar erkrankte Teenager und ihre Geschwister leiden in besonderem Maße unter der sozialen Isolation, die eine solche Diagnose häufig nach sich zieht“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Mit der Grünen Bande bieten wir den Jugendlichen eine Plattform, um auf die besondere Situation Betroffener aufmerksam zu machen. Wir sind sehr stolz darauf, wie kreativ und engagiert sie das angehen!“ Einmal im Jahr treffen sich alle Bandenmitglieder zu einem Jahrestreffen; in der Zwischenzeit tauscht sich die Gruppe über die sozialen Netzwerke aus. „#Lächlefüruns finde ich großartig!“, freut sich Sabine Kraft. „In der Kinderhospizarbeit geht es auch darum, jeden guten Moment wertzuschätzen. Mit dieser Kampagne und einem Lächeln kann man solche Glückmomente verschenken!“

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

 

Ein Engel für Engler

190909 Engel fuer Engler

„Pure“ Freude herrscht derzeit überall in Deutschland, wo Hartmut Engler mit seiner Band Pur auf der Bühne steht.  In 26 Städten ist die Kultband mit ihrer diesjährigen Open Air Tour unterwegs, und mit dabei haben die Musiker stets ihr großes Herz für Kinderhospizarbeit. Für Familien, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben, stellte die Band an jedem Konzertort Freikarten zur Verfügung. Zum Tourende in Hemer konnte sich der Bundesverband Kinderhospiz dafür mit einem ganz besonderen Dankeschön revanchieren: mit einem Engel für Engler und sein Team.

„Dieses Wahrzeichen verwenden wir beim Bundesverband Kinderhospiz immer dann, wenn wir besondere Menschen würdigen möchten“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Die Form des Engels wurde dem Dachverband der deutschen Kinderhospize von einem betroffenen Vater geschenkt. Dieser entwarf die Skulptur für seine Tochter Angelina, „Angel“, die mit 17 Jahren an einem Hirntumor starb. Ob als Fackel beim Kinder-Lebens-Lauf oder wie derzeit mit der Kampagne „Engel für Dich“ ist Angelinas Zeichen unterwegs, und nun sogar mit den Musikgrößen von Pur im Einsatz.

„Für uns ist es selbstverständlich, uns für schwerstkranke Kinder zu engagieren“, sagt Pur-Bassist Joe Crawford: Wie die meisten Bandmitglieder ist er selbst Familienvater und froh, wenn er etwas vom eigenen Glück zurückgeben kann. Joe Crawford ist bei Pur auch für die Betreuung der Fans zuständig – und seit heute reisen er und die Band mit dem Engels-Symbol, stellvertretend für alle erkrankten Fan-Kinder, denen sie mit ihrer Großzügigkeit ein so großes Erlebnis beschert haben. Die Band freut sich über den Zuwachs: „Der bekommt auf jeden Fall einen Platz im Tourbus!“

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebildes

Das eigene Glück teilen

190906 Botschafter Lombardi

„Seit ich selbst Vater bin, berührt mich das Thema Kinderhospizarbeit ganz besonders“, sagt Pietro Lombardi, neu ernannter Botschafter des Bundesverbands Kinderhospiz. Der Sänger, der schon mehrfach beim Charity Sommer Open Air in Groß-Gerau für den Dachverband der deutschen Kinderhospize auftrat, will sich nun in seiner neuen Rolle als Botschafter dafür stark machen, dass Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern in Deutschland besser geholfen werden kann.

„Wir sind auf prominente Unterstützer angewiesen, um unser sensibles Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. „Meist schauen Menschen lieber weg, wenn es um Kinder geht, die sterben müssen. Das ist zwar verständlich, aber es macht die Situation Betroffener noch schwerer.“ Deshalb freute sie sich ganz besonders, als sie dem populären Sänger unter den Jubelrufen seiner vielen Fans beim diesjährigen Sommer Open Air einen Botschafterengel überreichen durfte.

Pietro Lombardi steht seit 2011 im Licht der Öffentlichkeit, als er die achte Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ gewann. Seitdem veröffentlichte er mehrere Alben und ist unter anderem als Juror bei „DSDS“ zu sehen. Sein soziales Engagement nimmt der 27-jährige Künstler sehr ernst. „Keiner von uns weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt“, sagt er nachdenklich. „Deshalb geht es darum, so glücklich wie möglich zu leben – und das eigene Glück zu teilen. Indem ich die Kinderhospizarbeit unterstütze, trage ich dazu bei, dass es Familien leichter gemacht werden kann. Darauf bin ich wirklich stolz!“

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebildes