Bereit für Bahar?

190704 Bahar

Sängerin tourt als Botschafterin für den Bundesverband Kinderhospiz mit Straßenkonzerten durch ganz Deutschland

Es wird eine wilde Reise: zahlreiche Städte in 10 Tagen hat sich die Sängerin Bahar Kizil für ihre Straßenkonzerte vorgenommen! Die „PTA IN LOVE Summer Charity Tour“ startet am Montag, 8.7., in Berlin. Dort wird Künstlerin Bahar zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr auf dem Hackeschen Markt singen, zugunsten der Kinderhospizarbeit. „Es ist mir ein besonders wichtiges Anliegen, mich für schwerstkranke Kinder und ihre Familien einzusetzen“, erzählt die Sängerin. Nach dem Berliner Modell werden in Folge auch die Städte Leipzig, Nürnberg, München, Stuttgart, Bahars Geburtsstadt Freiburg, Wiesbaden, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Bielefeld, Hannover und Hamburg besucht. Jeweils um die Mittagszeit wird Bahar zusammen mit den Partnern APOTHEKE ADHOC und PTA IN LOVE mittendrin stehen in den Stadtzentren und mit ihren Songs ein Zeichen setzen.

„Die Roadshow von Bahar ist ein wunderbares Projekt“, freut sich Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz arbeitet schon seit über zehn Jahren eng mit der Sängerin und Songwriterin zusammen. „Kinderhospizarbeit ist ein Thema, bei dem zu viele Menschen am liebsten wegsehen“, weiß Kraft. „Durch Botschafter wie Bahar schaffen wir es, trotzdem auf die Situation von Familien aufmerksam zu machen, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben. Diese Menschen brauchen und verdienen jede Hilfe!“

Mit dabei in den zahlreich ausgewählten Städten der Tour ist auch die aktuelle Kampagne des Bundesverbands Kinderhospiz, „Engel für Dich“. Auf den Marktplätzen und Straßen, die Bahar durch ihre Musik in einen Konzertsaal verwandelt, wird ein riesiger, orangefarbener Engel als tolle Kulisse für außergewöhnliche Fotos herhalten. „Mit unserer Aktion ‚Engel für Dich‘ kann man lieben Menschen einen Engel schicken“, erklärt Sabine Kraft. „Einfach vor den Engel stellen – am besten natürlich neben Bahar – und zusammen mit einer Grußbotschaft versenden!“ Die Aktion „Engel für Dich“ gibt es auch online unter www.facebook.com/engel4dich und www.bundesverband-kinderhospiz.de/engel4dich.

Das Symbol des Engels hat beim Bundesverband Kinderhospiz eine ganz besondere Bedeutung. „Diese Form wurde von einem betroffenen Vater kreiert, dessen Tochter Angelina mit 17 Jahren an einem Hirntumor sterben musste,“ berichtet Sabine Kraft. Zur Erinnerung an seine „Angel“ schenkte der Vater dem Bundesverband Kinderhospiz einen Engel – und der Verband verwendet die Form seither immer dann, wenn ein besonderes Zeichen gesetzt werden soll. „Zusammen mit Bahar sind dann gleich zwei Engel für uns im Einsatz!“ freut sich Sabine Kraft.

Die genauen Tourdaten, Orte und Zeiten, an denen Fans die Sängerin Bahar Kizil live erleben können, finden sich auf der Facebookseite der Künstlerin, des Partners PTA IN LOVE/ APOTHEKE ADHOC und des Bundesverbands Kinderhospiz
www.facebook.com/Baharonline/
www.facebook.com/BundesverbandKinderhospiz/
und auf der Webseite www.pta-in-love.de/summertour/

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

Pionier mit vielen Zielen

 190628 Jürgen Schulz

Jürgen Schulz ist der Vater der Kinderhospizarbeit in Deutschland – Bundesverband Kinderhospiz würdigt Ehrenvorstand zum 80. Geburtstag

Jürgen Schulz gilt als „Vater der Kinderhospizarbeit“ - er war es, der 1997 den allerersten Kinderhospizdienst in Deutschland gründete. Seither setzt er sich mit ungebrochener Energie und Leidenschaft dafür ein, der Hilfe von Familien mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind gute Bedingungen und Strukturen zu verschaffen. Heute feiert Jürgen Schulz seinen 80. Geburtstag.
„Jürgen Schulz zeichnet aus, dass er bestehenden Notständen immer mit konkreten Aktionen begegnete“, würdigt Sabine Kraft das außerordentliche Engagement. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz (BVKH) arbeitet seit Jahren eng mit Jürgen Schulz zusammen. Schulz war es auch, der vor 17 Jahren die Gründung eines Dachverbands für die deutschen Kinderhospize initiierte, um den Einrichtungen ein Sprachrohr auf politischer Ebene zu verschaffen. Jüngst wurde er zum Ehrenvorstand des BVKH berufen. „Die Kinderhospizarbeit braucht treibende Kräfte wie Jürgen Schulz, damit dieses sensible und oft als schwer gescheute Thema in der öffentlichen Wahrnehmung bleibt!“, so Kraft.

Seinen Anfang nahm Schulz‘ Berufung allerdings mit einer persönlichen Tragödie. Jürgen Schulz und seine Frau Barbara verloren 1982 ihren Sohn Björn, damals sieben Jahre alt. Björn litt an Leukämie. Seine Bedürfnisse und die seiner Eltern – nach Betreuung, nach Erfahrungsaustausch, nach Verständnis, nach Halt – zeigte auf, dass der Bereich der palliativen Versorgung speziell für Kinder in Deutschland damals noch völlig unzureichend war. „Man glaubte, am Ende seiner Kräfte zu sein“, so Schulz. Doch nach Björns Tod mobilisierte er alle Kraft, um sich fortan der Kinderhospizarbeit zu widmen. Eine Stiftung mit Björns Namen wurde gegründet, wenig später das Berliner Kinderhospiz „Sonnenhof“ eröffnet. Auch heute noch leitet Jürgen Schulz den Verein „Kinderhilfe - Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V. Berlin Brandenburg“, den er nach dem Tod seines Sohnes gegründet hatte.

„Jürgen Schulz ist ein Pionier der Kinderhospizarbeit, ein Mensch der für die Überzeugung lebt Familien in tiefer Not zu helfen. Er ist ein Bespiel und eine Stütze für gute Netzwerkarbeit, gelebtes Miteinander und soziales Engagement," sagt auch Petra Hohn vom Vorstand des Bundesverbands Kinderhospiz. Obwohl mit dem Erreichen von eigenen Rahmenvereinbarungen für stationäre Kinderhospize bereits ein Meilenstein erreicht wurde, gehen Schulz und seinen Mitstreitern die Ziele für die Verbesserungen in der Kinderhospizarbeit nie aus. Im Frühjahr veröffentlichte der BVKH ein politisches Hintergrundpapier, das in zwölf Punkten die aktuellen Probleme in der Versorgung schwerstkranker Kinder und ihrer Familien aufzeigt – und deren mögliche Lösung.

„Die Kinderhospizarbeit ist auf einem guten Weg, aber es gibt noch sehr viel zu tun“, sagt Sabine Kraft. „Im Bereich der Finanzierung, beim Pflegekraftmangel, bei den Rahmenvereinbarungen für ambulante Dienste – uns gehen die Ziele nicht aus. Doch mit Menschen wie Jürgen Schulz an unserer Seite bin ich sicher: es geht weiter bergauf!“

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

Eine Bande und ihre Bilder

190608 Welthirntumortag Felix

Die „Grüne Bande“ nennen sie sich, die Jugendlichen rund um Bandenchefin Nina, 13 Jahre alt. Der Club für schwerstkranke Teenager, für ihre gesunden Geschwister und Freunde sowie für Jugendliche, deren Eltern schwerkrank sind, wurde vor zwei Jahren vom Bundesverband Kinderhospiz ins Leben gerufen. Seitdem setzen die Jugendlichen ihr Motto „Wir haben was zu sagen“ um – jetzt mit einer Plakatkampagne, die deutlich macht, wie besonders die Lage der jungen Mitglieder ist.

Ninas Bruder Felix zum Beispiel. Er ist 16 Jahre alt und weiß seit 5 Jahren, dass in seinem Kopf ein Tumor wächst. Deswegen muss Felix mittlerweile im Rollstuhl sitzen – er weiß, dass weitere Einschränkungen wohl folgen werden. Natürlich: Felix ist wütend. Nicht nur auf den Feind im Kopf, auch auf die Gesellschaft, die oft so unbedacht auf ihn als Rollstuhlfahrer reagiert. Felix ist deshalb Teil der Plakatkampagne und eines ihrer ersten Motive. „Manche Leute sehen den Rollstuhl und sprechen dann extra langsam mit mir, so als wäre klar, dass ich geistig nicht mitkomme“, schnaubt er. Oft wird auch seine Mutter gefragt, wie es Felix gehe – obwohl er nebendran steht.

Viele in der Grünen Bande teilen diese oder ähnliche Erfahrungen, vielen ist es ein Bedürfnis, der Gesellschaft mitzuteilen, dass sie doch einfach nur normal behandelt werden wollen. Ganz normal, ohne Samthandschuhe oder Mitleid. „Durch den oft komplizierten und pflegeintensiven Alltag wird so manches Mal übersehen, dass lebensverkürzend erkrankte Jugendliche dieselben Wünsche haben wie gesunde Gleichaltrige“, sagt Sabine Kraft. Die Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz regt deshalb auch unter den Mitgliedern des Dachverbands, den ambulanten und stationären Kinderhospizen Deutschlands, immer wieder Themen wie „Wohnformen für Jugendliche“ an, um auf diese Wünsche mit konkreten Angeboten reagieren zu können.

Die Kampagne der Grünen Bande soll ein Hingucker sein, der für die Situation der Jugendlichen sensibilisiert. Bandenchefin Nina ist mit ihren Mitgliedern eifrig dabei, die Plakatierungen zu planen, online werden die Bilder auf der Webseite der Grünen Bande und über social media verbreitet. „Dann wird sichtbar: Wir haben wirklich was zu sagen!“, freut sich Nina.

www.gruene-bande.de
www.facebook.com/diegruenebande/

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

Was uns stark macht

 

190606 Magazin

Es ist immer ein besonderer Moment, wenn die ersten druckfrischen Exemplare von „365 Tage Fürs Leben“ des Bundesverbands Kinderhospiz eintreffen. Nun liegt die siebte Ausgabe des hochwertigen Jahresmagazins vor, mit dem der Dachverband der deutschen Kinderhospizeinrichtungen über das breite Spektrum der Kinderhospizarbeit informiert.

„Was uns stark macht“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe, die ab sofort auch im Shop des Bundesverbands Kinderhospiz erhältlich ist. Die Auflage von 20.000 Exemplaren wird in den nächsten Wochen an Organisationen, Kliniken und Ärzte, an Unternehmen und Politiker, an Jugendämter sowie an Unterstützer und Förderer verschickt. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, flächendeckend über Kinderhospizarbeit und die, die sie leisten, zu informieren“, sagt Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz. Mit Artikeln über die oft erstaunliche Stärke und Kraft von Familien, die mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind leben, mit einem Dossier, das sich damit beschäftigt, was eine gute palliative Versorgung leisten kann und mit vielen Beispielen von Projekten und Unterstützern, die die Kinderhospizarbeit stärken, bietet die neue Ausgabe Einblicke aus verschiedensten Blickwinkeln. Auch kritische und hochaktuelle Themen wie die Überlastung von pflegenden Eltern oder neue Therapien finden im Magazin „365 Tage Fürs Leben“ ihren Platz.

Zum Preis von 3,65 Euro ist das neue Magazin hier bestellbar:

www.bundesverband-kinderhospiz.de/magazin7

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds

 

Köche kicken für den guten Zweck

190605 Fußballkoeche

Fabian Faller vom „Fallerhof“ aus Bad Krozingen ist begeisterter Koch und Fußballer. Seit 2012 ist der 28-Jährige bei den „Fußballköchen“ aktiv und kickt bei Charity-Turnieren zugunsten sozialer Einrichtungen. „Der Fallerhof engagiert sich seit Jahren für ortansässige Vereine und bietet beispielsweise auch Kriegs-Flüchtlingen einen Ausbildungspatz an. Kinderhospizarbeit liegt uns ganz besonders am Herzen, weil unsere Familie auch von diesem Thema betroffen war. Es ist ein schweres Schicksal, wenn ein Kind aufgrund einer unheilbaren Krankheit nicht erwachsen wird. Das Kind selbst, seine Familie und sein soziales Umfeld sind dringend auf die Hilfsangebote der Kinderhospizarbeit angewiesen,“ weiß Fabian Faller.

Deshalb treten die Fußballköche bei ihrem nächsten Charity-Fußballturnier für den Bundesverband Kinderhospiz an. Anpfiff ist am Montag, 17.06.2019, um 15 Uhr auf dem Sportgelände des VfR Hausen. Mit dabei sind die Deutsche Fußballmannschaft der Spitzenköche und Restaurateure e.V., die Deutsche Weinelf e.V. und die Schweizer Fußballköche. Um 19 Uhr beginnt dann in der Eventhalle des Fallerhofs die „Dritte Halbzeit“ mit Live-Band, Tombola und Show-Tanzgruppe – und selbstverständlich ist für das leibliche Wohl gesorgt! Eintrittskarten für die besondere Abendveranstaltung zugunsten des Bundesverband Kinderhospiz erhalten Sie unter info@fallerhof.de.

Zur vollständigen Pressemitteilung
Zum Download des Pressebilds