Hospizversorgung

Die Krankenkassen leisten nach § 39a Abs. 1 SGB V ZuschĂŒsse zur stationĂ€ren Hospizversorgung in Höhe von 90 Prozent – in Kinderhospizen 95 Prozent – der mit den jeweiligen Hospizen vereinbarten tagesbezogenen BedarfssĂ€tze. Der GKV-Spitzenverband vereinbart mit den fĂŒr die Wahrnehmung der Interessen der stationĂ€ren Hospize maßgeblichen Spitzenorganisationen das NĂ€here ĂŒber Art und Umfang der Hospizversorgung.

Die Krankenkassen fördern nach § 39a Abs. 2 SGB V ambulante Hospizdienste durch angemessene ZuschĂŒsse zu den notwendigen Personalkosten. Der GKV-Spitzenverband vereinbart mit den fĂŒr die Wahrnehmung der Interessen der ambulanten Hospizdienste maßgeblichen Spitzenorganisationen das NĂ€here zu den Voraussetzungen der Förderung sowie zu Inhalt, QualitĂ€t und Umfang der ambulanten Hospizarbeit.

Palliativversorgung

Versicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung, die eine besonders aufwendige Versorgung benötigen, haben nach § 37b SGB V Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Der GKV-Spitzenverband (bis zum 30.06.2008 die SpitzenverbĂ€nde der Krankenkassen) legt nach § 132d SGB V in Empfehlungen die sĂ€chlichen und personellen Anforderungen an die Leistungserbringung, Maßnahmen zur QualitĂ€tssicherung und Fortbildung sowie MaßstĂ€be fĂŒr eine bedarfsgerechte Versorgung mit spezialisierter ambulanter Palliativversorgung fest.

Dokumente und Links

Rahmenvereinbarung nach § 39a Abs. 1 Satz 4 SGB V zur stationÀren Hospizversorgung (PDF, 747 KB)

Rahmenvereinbarung nach § 39a Abs. 2 Satz 7 SGB V zur ambulanten Hospizarbeit (PDF, 622 KB)

Empfehlungen nach § 132d Abs. 2 SGB V fĂŒr die spezialisierte ambulante Palliativversorgung, Fassung vom 05.11.2012 (PDF, 36 KB)

Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen vom 12. Juni 2013 (PDF, 29 KB)

Quelle: http://www.gkv-spitzenverband.de