Engagierte Partner - Treca Interiors sammelt 13.740 Euro Spenden fĂŒr den BVKH

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Ein traumhaft schönes Möbelhaus, eine traumhaft schöne Feier, eine traumhafte Summe auf dem Spendenscheck für die Kinderhospizarbeit: das 100. Jubiläum von „Meiser Home of Living“ in Hanau war rundum gelungen. Eingeladen hatten Christine und Reinhold Meiser, die mit Kunden und Geschäftspartnern ihr Traditionshaus feierten, das von den beiden in der dritter Generation geführt wird. Zu Gunsten des Bundesverbands Kinderhospiz wurden die zahlreichen Gäste um eine freiwillige Einlassspende gebeten; und noch dazu durfte sich der BVKH-Pressesprecherin Anja Bieber an diesem Abend über einen großen Scheck freuen: Treca Interiors ist seit langen Jahren fester Kooperationspartner des Bundesverbands Kinderhospiz. Die Firma für edle Designmöbel mit Sitz in Paris unterstützt den BVKH, indem sie die in Deutschland belieferten Händler bei jedem eingehenden Auftrag um eine Spende für die Kinderhospizarbeit bittet und zahlreiche Veranstaltungen organisiert, um auf die Situation betroffener Familien aufmerksam zu machen.

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Da auch „Meiser home and living“ ein sehr engagierter Kooperationspartner ist, bot sich der Rahmen der ungewöhnlichen Feier für die Übergabe der Spenden an, die Treca 2016 für den BVKH gesammelt hatte: großartige 13.740 Euro konnte Ralf Kirsten, Vertriebsleiter von Treca, überreichen! Der Bundesverband Kinderhospiz bedankt sich sehr herzlich bei allen Partnern und Spendern dieses Abends!

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Gute Neuigkeiten auch fĂŒr Kinder mit CLN2!

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat mit einer positiven Stellungnahme den Weg geebnet für die Zulassung von „Brineura“: Dieses Medikament des Herstellers BioMarin International Limited (Wirkstoff „Cerliponase alfa“) soll zur Behandlung der seltenen Hirnabbau-Erkrankung CLN2 eingesetzt werden.
Diese Erbkrankheit beginnt typischerweise im dritten Lebensjahr, geht mit Erblindung, Bewegungsstörungen und Epilepsie einher und führt letztlich zum Verlust aller körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Oft beträgt die Lebenserwartung der erkrankten Kinder nicht mehr als zehn bis 15 Jahre.
Die endgültige Entscheidung über die Marktzulassung von „Brineura“ liegt nun bei der EU-Kommission: Sie hat bis Ende Juni 2017 Zeit, ihre Entscheidung zu treffen – und stützt sich dabei auf die positive Einschätzung der EMA. Erteilt die Brüsseler Behörde eine Zulassung, legt jeder EU-Mitgliedsstaat anschließend selbst fest, zu welchem Preis das Medikament vermarktet wird und ob das nationale Gesundheitssystem diese Kosten übernimmt.
Bislang sind nach Angaben der EMA in Europa keinerlei Medikamente zur Behandlung von CLN2 zugelassen. Die einzige Therapie besteht derzeit in der Symptomlinderung.
Die EMA verweist bei ihrer Einschätzung auf eine Studie, bei der 23 Kinder mit „Brineura“ behandelt wurden. Bei 20 von ihnen waren signifikante therapeutische Effekte zu beobachten: Bei einigen der Patienten schritt die Krankheit langsamer als erwartet fort, bei anderen stabilisierte sich der gesundheitliche Zustand und wieder andere konnten ihre motorischen und sprachlichen Fähigkeiten etwas verbessern.

Weitere Informationen zur „Brineura“ in englischer Sprache gibt es auf der Internetseite der Herstellerfirma BioMarin International Limited und der EU-Arzneimittelagentur EMA (Der Bundesverband Kinderhospiz ist gerne bei der Übersetzung behilflich):

Informationen von Biomarin

Informationen der EMA

 

Gute Nachricht fĂŒr Kinder mit spinaler Muskelatrophie!

Das Medikament „Spinraza“ (Wirkstoff: Nusinersen) zur Behandlung der Spinalen Muskelatrophie 5q rückt für Betroffene nun auch in Europa in greifbare Nähe: Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hat sich vergangenen Freitag für dessen Zulassung ausgesprochen. Spinale Muskelatrophien (SMA) sind spezielle Formen von erblichem Muskelschwund, die die Lebenserwartung erkrankter Kinder meist drastisch verkürzen. Derzeit gibt es in der EU kein Medikament, das den Krankheitsverlauf abmildern könnte. "Spinraza" wäre das erste Mittel zur Behandlung von SMA, das eine EU-Zulassung bekäme. In den USA ist das Medikament bereits seit Dezember 2016 zugelassen.

Über die europaweit endgültige Marktzulassung von „Spinraza“ wird nun die EU-Kommission entscheiden - und zwar auf Basis des positiven EMA-Gutachtens. Die Brüsseler Behörde hat nach Erhalt des Gutachtens 67 Tage Zeit für ihren Beschluss; sie müsste ihre Entscheidung also spätestens um den 27. Juni herum treffen (je nachdem, an welchem Datum genau die EMA-Stellungnahme offiziell bei der EU-Kommission eingeht.) Gibt die Brüsseler Behörde grünes Licht für „Spinraza“, legt jeder EU-Mitgliedsstaat anschließend selbst fest, zu welchem Preis das Medikament vermarktet wird und ob das nationale Gesundheitssystem diese Kosten übernimmt. Erteilt die EU-Kommission „Spinraza“ tatsächlich eine Marktzulassung, könnten laut dem Herstellerunternehmen Biogen etwa 95% aller Fälle von spinaler Muskelatrophie damit behandelt werden.

Weitere Informationen – allerdings nur in englischer Sprache – sind auf den Internetseiten der EMA und der Herstellerfirma Biogen zu finden:

Informationen auf der EMA Seite als PDF

Informationen auf der Biogen Webseite

Von Beruf Engel - Neuer Film ĂŒber die Kinderhospizarbeit

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Im Sendeformat „Lebenslinien“ widmet sich der Bayerische Rundfunk ungewöhnlichen Menschen und portraitiert diese in liebevoll arrangierten Dokumentationen. Nun wird dort auch das Thema Kinderhospizarbeit aufgegriffen: Christine Bronner ist Geschäftsführerin und fachliche Leitung der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München, und außerdem ist sie Mitglied des Vorstands des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. Der Film „Von Beruf Engel“ würdigt ihr außergewöhnliches Engagement für Kinder, die viel mehr sind als lebensbedrohlich erkrankt.

Zum Film beim Bayerischen Rundfunk

 

Gut unterwegs - Firma Britax Römer spendet 179 Kinderwagen

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Lenzkirch – Mit ganz neuem „Fahrgefühl“ sind einige der Familien, die der Bundesverband Kinderhospiz unterstützt, derzeit unterwegs. Sie konnten bereits mit einem der topmodernen Kinderwagen ausgerüstet werden, die die Firma Britax Römer dem Bundesverband Kinderhospiz zur Verfügung gestellt hat. Gleich unter drei verschiedenen Modellen können die Familien wählen. Die Kinderwagen von Römer Britax sind äußerst hochwertig; im normalen Verkauf kosten die gespendeten Modelle jeweils über 400 Euro.

Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. unterstützt  über 40.000 Familien in Deutschland, die ein lebensverkürzend erkranktes Kind haben.  Nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit finanziellen Zuwendungen – oder wie in diesem Fall mit Sachspenden – wird den Betroffenen schnell und unkompliziert geholfen. 

Die Firma Britax Römer ist eine englische und deutsche Traditionsmarke, die bei ihren Kindersitzen, Kinderwagen und Fahrradsitzen auf höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards sowie maximalen Komfort achtet. Bereits seit 1978 sind Britax und Römer Teil der gleichen Familie. Vergangenes Jahr hat das Unternehmen das 50. Jubiläum seines ersten Kindersitzes gefeiert. Der europäische Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Leipheim, in der Nähe von Augsburg.

Bildtext: Die Kinderwagen, die dem Bundesverband Kinderhospiz e.V. gespendet wurden, werden bereits eifrig genutzt- und sind sichtlich gemütlich!
Bild: BVKH