Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. gibt die Gewinner des Oster-Gewinnspiels bekannt

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Heute morgen wurden die Gewinner des Oster-Gewinnspiels ausgelost. Glücksbote war für uns der Lenzkircher Bürgermeister Reinhard Feser.

Den 1. Preis (Übernachtung für 2 im Feldberger Hof) gewann Sina Rottweiler aus Baienfurt.

Den 2. Preis (Eintrittskarten für das Badeparadies Schwarzwald) gewann Janina Richter aus Paderborn.

Den 3. Preis (Original signierter Gaymann-Druck) gewann Marissa Kuhn aus München.

Wir gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns für die rege Teilnahme.

 

Framo Morat unterstĂŒtzt Bundesverband Kinderhospiz in Lenzkirch

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EISENBACH. Bereits seit mehreren Jahren führt die Belegschaft des Eisenbacher Zahnrad- und Antriebsspezialisten Framo Morat eine Spendenaktion zugunsten hilfsbedürftiger Organisationen oder in Not geratener Menschen durch. Diese Tradition fand auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Auf Empfehlung eines Mitarbeiters entschied sich das Unternehmen dieses Jahr den Bundesverband Kinderhospiz e.V. mit seiner Geschäftsstelle in Lenzkirch zu unterstützen. Hier gilt das Leitbild „365 Tage fürs Leben“. 

In Deutschland leben mehr als 40.000 Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Etwa 5.000 davon sterben jährlich, häufig erreichen die betroffenen Kinder das Erwachsenenalter nicht. Hinter ihnen stehen Eltern und Geschwister, die ihre Ängste und Sorgen auffangen und damit oft selbst an ihre Grenzen geraten. Für all diese Familien lebt und arbeitet der Bundesverband Kinderhospiz e.V. mit seiner Geschäftsstelle in Lenzkirch, die als Dachverband der deutschen Kinderhospize fungiert.
Deutschlandweit gibt es aktuell 14 stationäre Kinderhospize und mehr als 145 ambulante Kinderhospizdienste. Für die Betroffenen ist es ein Ort, den man nicht aktiv sucht, aber finden möchte, wenn man ihn braucht. Kinderhospize begleiten Kinder und ihre Angehörigen entweder zu Hause oder in speziell dafür eingerichteten Häusern und bieten Unterstützung, um den Alltag der Familien zu erleichtern. Der Bundesverband Kinderhospiz e.V. hilft betroffenen Familien an 365 Tagen rund um die Uhr mit dem Oskar-Sorgentelefon. Zusätzlich fördert er betroffene Familien und erfüllt Herzenswünsche.
Bei der vom Betriebsrat von Framo Morat jährlich initiierten Spendenaktion kam insgesamt ein Betrag von 1.900 Euro zusammen. Der Betriebsratsvorsitzende Joachim Gloeden und Hamida Rahnuma überreichten den Scheck im Auftrag der Belegschaft an Corinna Fürste, Büroleiterin des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. aus Lenzkirch, im Rahmen ihres Besuches beim Eisenbacher Traditionsunternehmen. Der Betrag, so berichtete Fürste, wird betroffenen Familien in der Region zu Gute kommen.

 

Foto: Persönliche Scheck-Übergabe bei Framo Morat in Eisenbach, von links: Joachim Gloeden (Betriebsratsvorsitzender von Framo Morat), Corinna Fürste (Büroleitung Bundesverband Kinderhospiz e.V., Lenzkirch) und Hamida Rahnuma (Mitglied des Betriebsrats von Framo Morat). ©Framo Morat

 

Mauritia Mack ist neue Botschafterin des Bundesverband Kinderhospiz e.V.

RUST. "Solche Begegnungen vergisst man nicht", sagt Mauritia Mack und denkt dabei an ein intensives Gespräch mit Sina Wolf, einem 14-jährigen Mädchen aus Heidelberg. Sie leidet an fortschreitendem Muskelschwund, der unheilbar ist. Zu dieser bewegenden Begegnung war es beim Weltkinderhospiztag im Europa-Park gekommen. Die Folge: Mauritia Mack nahm sich vor, sich noch stärker für Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten zu engagieren. Seit wenigen Tagen ist sie Botschafterin des Bundesverbandes Kinderhospiz.

In dieser neuen Funktion ist ihr Ansatz dabei zunächst durchaus pragmatisch. "Als Botschafterin des Bundesverbandes muss es mir darum gehen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Belange dieser Kinder und jungen Menschen zu schärfen. Denn auch sie haben wie jedes andere Kind ein Recht darauf, in der Mitte der Gesellschaft wahrgenommen zu werden und aufwachsen zu können", sagt die diplomierte Architektin und Ehefrau von Europa-Park-Mitinhaber Jürgen Mack. Dass gerade der Europa-Park hierfür eine hervorragende Plattform bieten kann, stellt sie erst gar nicht in Abrede, es ist gewissermaßen Teil ihres Programms.

Denn schon der Aktionstag zum Weltkinderhospiztag im vergangenen Jahr im Ballsaal Berlin und ein weiterer Tag für Familien mit lebensbedrohend erkrankten Kindern während der Wintersaison des Europa-Parks waren nicht nur erlebnisreiche Tage für die Betroffenen und deren Familien, sie sorgten zugleich für ein starkes Medieninteresse. Mack: "Hospiz und Kinder, das ist für die Öffentlichkeit und auch für die Medien ein Tabuthema. Ich glaube, weil es uns zu betroffen macht".

Zum vollständigen Artikel der Badischen Zeitung

Wir sagen „Danke“

160331 Bitzenberger

Wo handwerkliches Geschick auf soziales Engagement trifft, da kann Großes entstehen. Wir schreiben das Jahr 1977, als Erich Bitzenberger und seine Frau Elisabeth eine Bäckerei mit angegliedertem Café in Feldberg-Bärental übernehmen und es „Café zum g‘scheiten Beck“ nennen. Nicht zuletzt seiner Brennkunst, die er sich bereits im Alter von 13 Jahren bei seinem Vater abschaut, ist es zu verdanken, dass ich das Café wachsender Beliebtheit erfreut, denn vor über 20 Jahren erweiterte Bitzenberger sein Geschäft um eine Schnapsbrennerei. „Wir haben viel Glück im Leben gehabt“, betont der Unternehmer und führt aus, dass er sich nicht zuletzt aus Dankbarkeit seit jeher sozial engagiert. Als Bitzenberger die erste Informationsveranstaltung des Bundesverband Kinderhospiz in Lenzkirch besuchte und kurz darauf das lebensverkürzend erkrankte Kind, das sich ebenfalls auf der Veranstaltung befand, starb, bewegte ihn dies tief: „Mein Bruder ist seit jungen Jahren erkrankt, sodass ich eine hohe Affinität zu diesem Thema entwickelt habe.“ Mit verschiedensten Aktionen, angefangen mit einer Spendenbox in seinen Räumlichkeiten, Abgabe eines Euros pro verkaufter Flasche Schnaps, einer Sonderedition und vielem mehr wird so Euro um Euro gesammelt. Zwei runde Geburtstage im Hause Bitzenberger wurden dazu verwendet, um Spenden zu sammeln: „Wer vernünftig ist, der macht sowas – wir haben doch alles.“ Jüngst konnten dem Bundesverband Kinderhospiz daher 8000 Euro überreicht werden. Insgesamt hat Bitzenberger seit dem Jahr 2011 somit bereits 11 000 Euro gespendet. Mit diesem Geld wird derzeit auch eine Familie im Hochschwarzwald unterstützt.

 

Kinderhospizarbeit im Fokus der Öffentlichkeit

Es war ein Wochenende der Superlativen: Tausende Besucher folgten dem Ruf der fliegenden Adler – mittendrin der Bundesverband Kinderhospiz, der sich anlässlich des Weltcupskispringens in Titisee-Neustadt mit einer Promotionaktion und einem Gewinnspiel präsentierte. Zahlreiche Besucher informierten sich über die Arbeit des Bundesverbandes und zeigten sich mehr als interessiert an einem Thema, das oftmals verschwiegen wird. Gute Wünsche und Dank für das Engagement säumten die Aktion, anlässlich derer sich über 350 Menschen am Gewinnspiel beteiligten. Seitens des Schanzenteams, dem die Organisation des Weltcupskispringens obliegt, erhielt der Bundesverband große Unterstützung unter anderem dadurch, dass SWR 1 Moderatorin Stefanie Anhalt mehrfach auf die Präsenz des Bundesverbandes Kinderhospiz aufmerksam machte. Neben einem Wochenende im Hotel Feldberger Hof und Eintrittskarten für das Badeparadies Schwarzwald, gab es auch eine eigenes entworfene Grafik des Cartoonist Peter Gaymann, der die Kinderhospizarbeit und das Weltcupskispringen in einem Bild verewigte, zu gewinnen. Diese Grafik wurde mehrfach auf dem überdimensionalen Bildschirm unterhalb der Sprungschanze eingeblendet und erweckte somit großes Aufsehen. Eine besondere Begegnung erfolgte darin, dass sich auf dem Areal Mitarbeiter eines polnischen Kinderhospizes befanden, mit denen ein reger Austausch stattfand. Armin Hinterseh, Bürgermeister der Stadt Titisee-Neustadt und Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, bedankten sich vor Ort spontan für das weitläufige Engagement des Bundesverbandes Kinderhospiz. „Ich bin immer noch überwältigt, wie viele Menschen uns ihr Ohr schenkten und Interesse an einem Thema zeigten, dass oftmals Abwehr hervorruft“, betonte Sabine Kraft, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz. Für all jene, die dem Ruf der Adler nicht folgen konnten, besteht online noch bis zum 29. März die Möglichkeit am Gewinnspiel des Bundesverbandes Kinderhospiz teilzunehmen.

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