Ein Marktplatz voller Stars und Sternchen - Charity-Konzert in Groß-Gerau

Großer Bahnhof in Groß-Gerau: In wenigen Wochen am 29. Mai tritt eine ganze Riege deutscher Pop-Stars auf die Bühne, um zu Gunsten der Bundesstiftung Kinderhospiz ein Charity-Konzert zu veranstalten.

Komplett ohne Gage treten alle Gruppen auf. Mit dabei sind: Monrose, Queensberry, Room2012, das Duo Some & Any auf, Daniel Schumacher, Captain Jack, Linda Teodosiu, Fady Maalouf und Aloha from Hell.

"Ich bin begeistert von dem Engagement der jungen Menschen und Künstler, die sich für unsere Sache so engagiert einsetzen. Einfach wunderbar…", schwärmt Sabine Kraft, Vorstand der Bundesstiftung Kinderhospiz. Seit Monaten schon planen die Macher das dritte Charity-Event für die Bundesstiftung. Dieses Jahr wird die Veranstaltung als besonderes Ereignis ein Teil der Groß-Gerauer Europatage sein. Wenn die Stadt und Region auf den Beinen ist, können die Menschen auf den Marktplatz im Herzen der Stadt kommen. Bürgermeister Stefan Sauer würde sich freuen - denn er hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die Moderation des Events von 18 Uhr bis nach Mitternacht übernehmen die Mrs. Deutschland World Susann Raddatz, Cristobal Galvez Moreno, Julian „Julz“ Kasprik, Nik Dennin, Beni & Cathy von Big Brother, Marcel Pramschüfer sowie Steve von Rapsoul. Einlass ist ab 17.15 Uhr.

Zur vollständigen Pressemitteilung

ZDF-Beitrag in "37 Grad" mit Sabine Kraft

Schon einmal wurde in einer "37 Grad"-Sendung über Mira, Sally und Luca berichtet ("Wie schön, dass Du geboren bist", 06. März 2001). 2007 wurde die Familie in der Dokumentation "Mira Sternenkind" porträtiert. Heute Abend berichtet das ZDF erneut über Mira, die nur 14 Jahre alt geworden ist, und wie Ihre Famile mit dem Verlust umgeht.

"37 Grad" begleitet die kleine Familie ein Jahrzehnt lang mit der Kamera, erlebt, wie Mira alles verlernt, was sie konnte, wie die Mutter Sally ihr Kind beerdigen muss und Bruder Luca seine Schwester verliert. Aber der Film zeigt auch einen Neuanfang. Tod und Leben liegen nah beieinander. Deshalb endet "Mira - mein Stern" keineswegs nur traurig. Der Film handelt von Kraft, Lebensmut, Hoffnung, Neubeginn und vor allem von Liebe. Luca freut sich über seinen neugeborenen Bruder Louis. Und sobald er da ist, geht er mit ihm seine große Schwester Mira besuchen - auf dem Friedhof. "Das Leben kommt, das Leben geht."

Im Anschluss an die Sendung haben die Zuschauer die Möglichkeit, im Chat mit Sabine Kraft , Geschäftsführerin des Bundesverbands Kinderhospiz, Fragen zu stellen oder sich einfach nur auszutauschen.

Quelle: www.zdf.de

Zum Chatprotokoll

Michael Meyen tritt in die Pedale

Ride4Kids – Für die Bundesstiftung Kinderhospiz

Keine gemütliche Fahrradtour, sondern eine gemeinnützige Fahrradtour, die hat sich Michael Meyen vorgenommen. Der 49-Jährige will ab dem 9. Juli 2010 vom bayerischen Oberstdorf bis nach List auf Sylt radeln. Längs durch Deutschland, rund 1200 Kilometer – und das nicht nur für die Kondition, sondern für einen guten Zweck: Michael Meyen will auf die Kinder aufmerksam machen, die unheilbar krank sind, und denen Kinderhospize eine Heimat bieten.

Betriebsleiter, Mountainbike-Fan und ein Weltrekordversuch

Der 49-Jährige aus Troisdorf bei Bonn ist eigentlich Betriebsleiter in einem Bad der Stadt Niederkassel. Doch jetzt will er all sein Durchhaltevermögen und seine Hilfsbereitschaft zusammen nehmen, um Spenden zu erradeln. Zugleich will er den derzeitigen Weltrekord brechen und mindestens 196 Stunden (derzeitiger Weltrekord) nonstop auf dem Rad verbringen. „Ride4Kids“ hat er seine Aktion getauft – und um sie durchzustehen, braucht Meyen natürlich Erfahrung. Die hat er bereits 2009 gesammelt, als er mit seinem Mountainbike 730 Kilometer zurücklegte – in 38 Stunden sammelte er Geld, um bedürftigen Kindern in der Gemeinde Grube zu helfen.

Shake-Hands-Rekordversuch

Meyen hält an allen teilnehmenden Rathäusern an und macht dort jeweils auf die Bundesstiftung Kinderhospiz aufmerksam. Ein „Shake-The-Mayor“, Schüttel-dem-Bürgermeister-die-Hand-, gehört für ihn auch dazu. Er schaffe das alles nicht, sagt Meyen, wenn ihn nicht seine „wundervolle Frau“ unterstützen würde. Wer will eine solche Idee nicht unterstützen? Zumal die Spenden nicht für eine neue Fahrradausrüstung drauf geht, sondern alle Einnahmen ausschließlich der Bundesstiftung Kinderhospiz zu Gute kommen. Mit den Spendengeldern werden zum Beispiel Familien von lebensverkürzt erkrankten Kindern sowie die Einrichtungen der Bundesstiftung gefördert.

Zehn Tage radeln für Kinder

10 Tage hat Michael Meyen für seinen persönlichen Kraftakt einkalkuliert. Am 18. Juli 2010 will er auf der Nordsee-Perle Sylt ankommen. Dazwischen liegen mehr als 80 Rathäuser – samt Handschlag mit dem Bürgermeister, um einen Rekord aufzustellen.

Fahrradbegeisterte* können sich Meyen anschließen: Ganz oder auch nur für eine oder mehrere Etappen. Voraussetzung: Drei oder mehr Sponsoren, die sich für mindestens 0,20 Euro pro Kilometer an seiner geradelten Strecke beteiligen. Meyen bittet hier um eine Anmeldung, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Spendenbarometer, das auf www.ride4kids.de immer den aktuellen Stand anzeigt, ist bereits gut gefüllt – die Hälfte des Wunschbetrags vor Beginn der Tour sind bereits zusammengekommen.

*Um Übernachtungen und Verpflegung muss sich allerdings jeder selbst kümmern.

Erfolgreiche Mitgliederversammlung in Wuppertal

Am 1. und 2. März 2010 fand in Wuppertal die jährlich stattfindende Mitgliederversammlung des Bundesverband Kinderhospiz e.V. statt. Viel stand auf dem Programm. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Dialogs. Neben dem grundsätzlichen Einsatz für die Ausweitung der Kinderhospizarbeit diskutierten die Mitglieder des Verbandes Beispiele für Tageshospize, bzw. teilstationäre Einrichtungen. Dabei wurden zwei Konzepte vorgestellt: das „Kinderleben“ in Hamburg und ein geplantes teilstationäres Angebot in Brandenburg. Die Mitgliedsorganisationen beschlossen die Aufnahme der beiden Einrichtungen in den Bundesverband und trafen somit eine Grundsatzentscheidung.

Eine grundsätzliche Erhöhung des Bekanntheitsgrades in der Öffentlichkeit und die Wege dorthin präsentierte Rainer Rettinger, der seit Dezember des letzten Jahres für Marketing und Fundraising zuständig ist. Ein von den Mitgliedern verabschiedetes Leitbild soll die Professionalität der Arbeit des Bundesverband Kinderhospiz e.V. festschreiben. Es besagt unter anderem, dass im Mittelpunkt der Kinderhospizarbeit die Würde und Lebensqualität lebensverkürzt erkrankter Kinder, Jungendliche und junge Erwachsene steht. Einstimmig wurde das Leitbild von allen Organisationen verabschiedet.

Der Tag endete mit einem Vortrag von Dr. Eckhard Becker, UVM Consulting, der über die Qualitätsentwicklung der Kinderhospizarbeit referierte.

Der zweite Tag begann mit einem Expertenappell: Dem Tod ein „Du“ gegenüberstellen, ein Rat des Gießener Soziologie-Professors Reimer Gronemeyer, ist beim Bundesverband Kinderhospiz e.V. auf offene Ohren gestoßen. Es genüge nicht nur, dem Lebensende von unheilbar erkrankten Kindern als Organisation mit einem Qualitätssiegel zu begegnen, sondern es brauche auch ein großes Stück Menschlichkeit und Idealismus.

Veränderungen im Vorstand

Verena Hölken verlässt nach fünf Jahren den Vorstand des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. Die Diplomkauffrau und Geschäftsführerin des Dominikus Krankenhaus Düsseldorf hatte sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl gestellt. Zur Wahl stellten sich Rüdiger Barth vom Kinderhospiz Balthasar aus Ople, Sándor Höhn vom Kinderhospiz Bärenherz in Leipzig und Margret Füchsle vom Kinderhospiz Stuttgart, Herr Jürgen Schulz (Kinderhospiz Sonnenhof, Berlin), Herr Prof. Dr. Christian Loffing (Georg-Gottlob-Stiftungsprofessur an der Hochschule Niederrhein), Christine Ettwein-Friehs vom Ambulanten Kinderhospizdienst in Karlsruhe. Neu gewählt wurden Margret Füchsle und Rüdiger Barth. Mit der Wahl als Vorstand bestätigt wurden Jürgen Schulz, Christian Loffing und Christine Ettwein-Friehs.

Jürgen Schulz nutzte mit herzlichen Worten die Gelegenheit Verena Hölken für die großartige Arbeit im Vorstand zu danken.

Popgruppe Monrose - ersteigert für einen guten Zweck

Das war ihr Tag: mit 300 Euro und ganz viel Glück hat eine junge Frau aus Duisburg die Popgruppe Monrose ersteigert. „Ich kann es gar nicht fassen“, sagt sie. Damit hatte sie nicht gerechnet, aber Heike Boll hat schon weitergehende Pläne. Sie will die Popgruppe bitten, ein öffentliches Konzert zu geben, damit das Event in einem größeren Rahmen Aufmerksamkeit für die Bundesstiftung Kinderhospiz erzielt. Auch Bahar, Mandy und Senna sind gespannt, vor allem aber glücklich, nicht nur Heike Boll einen Wunsch zu erfüllen, sondern Geld in die Kasse der Stiftung zu spielen, die es für unheilbar kranke Kinder in einer ihrer Einrichtungen in ganz Deutschland einsetzen kann. Sobald der Konzerttermin und Aufführungsort feststeht, werden wir auf der Webseite der Bundesstiftung darüber informieren.