Eröffnung des Kinderhospiz in Dudenhofen - Rückblick

Ihr Kind braucht all ihre Hilfe, weil es mit schwerer Krankheit oder Behinderung kämpft, und oft auch, weil sein Leben bedroht ist - und die Eltern geben alles, was in ihrer Macht steht: Solche Familien will Ursula Demmer mit ihrem Verein Kinderhospiz Sterntaler e.V. unterstützen. Jahrelang hat sie dafür gekämpft, nun hat im pfälzischen Dudenhofen das erste stationäre Kinderhospiz in Rheinland-Pfalz eröffnet. Ende März ziehen die ersten Patienten ein.

Aktuelle Presseartikel zur Palliativmedizin

Schwerstkranke Patientinnen und Patienten aus Hamburg, die über die Betriebskrankenkassen (BKK) versichert sind und zu Hause betreut werden möchten, haben Anspruch auf eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV).
(Quelle Abendblatt.de)

Zum Artikel bei Abendblatt.de

 

"Was Ă„rzte und Pfleger leisten, ist unbezahlbar." Etwa 300 todkranke Menschen betreut das Palliativnetz Osthessen jedes Jahr. Dennoch gibt es bei den Kassen Vorbehalte, das Engagement kostendeckend zu honorieren.(Quelle Aerztezeitung.de)

Zum Artikel bei Aerztezeitung.de

Roche-Mitarbeitende spenden ĂĽber 56 000 Euro

Über 1.700 Roche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland haben am 1. Dezember im Rahmen des Roche Children's Walk mit einem Benefiz-Lauf an den Roche Standorten Grenzach, Mannheim, Penzberg und Kulmbach ein Zeichen der Solidarität für schwer kranke Kinder gesetzt. Mehr als 56 000 Euro sind bei dieser Mitarbeiterspendenaktion zusammengekommen.

Im Namen der Roche Mitarbeiter in Deutschland übergaben Dr. Claus-Jörg Rutsch und Dagmar Baake vom ROMIUS-Vorstand li. sowie Despina Anastasiadou, Roche-Betriebsrat 3.V.I., in Grenzach den Spendenscheck über 56 000 Euro an Sabine Kraft, Geschäftsführern des Bundesverbands Kinderhospiz 5. v.l. sowie an die Vertreterinnen der Kinderhospize in München Christine Bronner, Konstanz Hildegard Gummp und Mannheim Ursula Demmer v.l..

Zum Medienspiegel, PDF 225 kB

Zur Pressemitteilung auf www.roche.de

 

 

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Gemeinsam stark fĂĽr hilfsbedĂĽrftige Kinder

Gemeinsam stark für hilfsbedürftige Kinder Förderverein Aktion Kinderträume e.V. unterstützt den Bundesverband Kinderhospiz e.V. (Rheda-Wiedenbrück, 10. Juni 2008)

Zwei Vereine – ein gemeinsames Ziel: das Engagement für Kinder in Not. Vergangene Woche trafen sich Margit und Clemens Tönnies (als Vertreter des gemeinnützigen Vereins „Aktion Kinderträume e.V.“) mit der Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V., Sabine Kraft, um gemeinsame Aktivitäten und Hilfsprojekte zu planen. Durch verschiedene Aktionen soll auf die Arbeit der Kinderhospize aufmerksam gemacht werden. Bei dem Gespräch mit dabei: Der Rheda-Wiedenbrücker Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren Dr. Jens Daniel. Als neues Vorstandsmitglied von Aktion Kinderträume unterstützt er zukünftig ehrenamtlich die Projekte des Fördervereins.

Sich mit vereinten Kräften stark machen für hilfsbedürftige Kinder, das möchten in Zukunft die beiden Vereine „Aktion Kinderträume e.V.“ und der „Bundesverband Kinderhospiz e.V.“ in gemeinsamen Projekten. Aktion Kinderträume – Verein der deutschen Fleischwirtschaft e.V., wie der vollständige Name lautet, wurde vor vier Jahren im Rahmen der ersten Deutschen Zerlegemeisterschaft in Rheda-Wiedenbrück ins Leben gerufen. Zielsetzung des gemeinnützigen Vereins ist es, Geldspenden zu sammeln und diese ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken zukommen zu lassen. Die Spenden dienen der Förderung von Institutionen zur Erziehung, Betreuung und Weiterbildung von Kindern und Jugendlichen, wie z. B. Kinderheime, Schulen, Waisenhäuser und Krankenhäuser. „In den vergangen Jahren haben wir bereits einige Benefiz-Events, wie beispielsweise die Blau-Weiße Nacht organisiert und Projekte zum Wohle notleidender und kranker Kinder unterstützt“, erklärt Margit Tönnies. So entstand auch der Kontakt zum Bundesverband Kinderhospiz. Nach ersten telefonischen Gesprächen lud Margit Tönnies vergangene Woche die Geschäftsführerin des Verbands, Sabine Kraft, zu einem persönlichen Kennenlernen nach Rheda-Wiedenbrück ein. Die Bundesstiftung als Dachorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, für eine verbesserte finanzielle Situation der Kinderhospize und Kinderhospizdienste einzutreten und eine flächendeckende, bedarfsgerechte Versorgung von Betroffenen umzusetzen. Bislang sind 30 stationäre und ambulante Kinderhospize in Deutschland an den Verband angeschlossen. „Immer noch denken viele Menschen, ein Kinderhospiz sei nur für die Finalphase da“, erläutert Sabine Kraft, „Kinderhospize, ob ambulant oder stationär, bieten der gesamten Familie unterstützende Begleitung ab der Diagnose von lebenslimitierenden Erkrankungen bei Kindern an.“ In den stationären Hospizen beispielsweise werden betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Angehörigen begleitet, gepflegt und entlastet. Die Hospize bieten professionelle Pflege, palliativmedizinische Versorgung, psychosoziale und seelsorgerische Begleitung ebenso wie pädagogische Arbeit mit den Geschwisterkindern. Sterben von Kindern ist noch immer ein Tabuthema, ein Thema mit Berührungsängsten. Um so mehr ist es erforderlich, schwerkranken Kindern und deren Angehörigen die notwendige Unterstützung zu geben und deren Interessen und Belange verstärkt zu vertreten. „Wir planen in Zukunft verschiedene Aktionen in Kooperation unser beider Vereine durchzuführen, um noch effektiver helfen zu können und die Menschen auf unser Tun aufmerksam zu machen“, erklärt der zweite Vorsitzende von Aktion Kinderträume, Clemens Tönnies. Unterstützung bei der Prüfung und Umsetzung der Projekte erhält der Förderverein durch sein neues Vorstandsmitglied Dr. Jens Daniel. Der Rheda-Wiedenbrücker Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren wird ab sofort sein fachliches Know-how und persönliches Engagement dem Verein ehrenamtlich zur Verfügung stellen und zukünftige Aktivitäten mit betreuen.