Sabine Kraft ziert als eine von 204 engagierten Berlinern die Siegessäule

Per Walkie-Talkie gab am 11. August 2010 Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer das Signal zur Verhüllung der Siegessäule. Binnen zehn Minuten ließen 12 Industriekletterer eine 800 Quadratmeter große Plane am Schaft des Berliner Wahrzeichens herab. Überlebensgroß darauf abgebildet sind Berlinerinnen und Berliner, die sich für ihre Stadt engagieren – sei es im Sportverein, im Kulturleben, im Naturschutz, bei der Begleitung Kranker, der Unterstützung von Familien oder der Förderung von Kindern. Insgesamt 204 engagierte Berliner Bürger sind so seit heute auf mehr als 1.300 Quadratmeter Plane zu sehen, die Schaft und Trommel der Siegssäule während der Sanierungsarbeiten verhüllen.

„Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich für diese Aktion ausgewählt wurde“, so Sabine Kraft. Neben ihrem Berufsweg, der sie als Diplom-Betriebswirtin (VWA) in die Selbstständigkeit als freiberufliche Trainerin in der Berufsbildung oder für kleine Unternehmen führten, hat sich Kraft immer für Familien und Kinder eingesetzt – zuletzt als Geschäftsführerin im Verein Pro Familia sowie in der Diakonie. Und eben in der Bundesstiftung Kinderhospiz. Als Geschäftsführerin des Bundesverbandes Kinderhospiz (seit 2005) und im Vorstand der Bundesstiftung Kinderhospiz (seit 2007) weiß sie genau, was Kinder und deren Angehörige brauchen, die „lebensverkürzend“ erkrankt sind.

„Berlin, dein Gesicht“ heißt die Aktion der Hauptstadtkampagne be Berlin, die gesellschaftliches Engagement in der deutschen Hauptstadt würdigt. Denn fast jeder zweite Berliner engagiert sich in seiner Freizeit freiwillig und ohne Bezahlung für soziale, nachbarschaftliche oder andere Zwecke. Das ermittelte das Meinungsforschungsinstitut forsa in einer repräsentativen Umfrage im Auftrag von be Berlin. Danach engagieren sich 43 Prozent persönlich in ihrer Freizeit für soziale, nachbarschaftliche oder andere Zwecke. Besonders engagiert sind die 30 bis 44-Jährigen. Hier liegt die Ehrenamtsquote sogar bei 51 Prozent.

Dazu Bürgermeisterin und Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Berlin ist stolz auf seine engagierten Bürger. Die Hauptstadtkampagne be Berlin macht diese, oft unsichtbaren Garanten des sozialen Zusammenhalts in unserer Stadt sichtbar. Echte Berliner und keine Models werben für Engagement in ihrer Stadt. Darum ist die Aktion ein starker Anreiz für all diejenigen, die sich noch nicht engagieren. “


Copyright der Fotos: Berlin Partner GmbH / Florian Liedel

Informationsveranstaltung am 2.10.2010, Schloss Westerholt, Warendorf-Freckenhorst

Liebe Interessierte, liebes Fachpublikum,

die Bundesstiftung Kinderhospiz veranstaltet in Zusammenarbeit mit FriedWald einen Informationstag zum Thema „Trauer um Kinder“ aus der Sicht von Angehörigen und Fachkräften.

Heute stellen wir Ihnen unser Programm vor.

Was passiert mit den Menschen, die nach einem Todesfall zurück bleiben?

Was passiert mit den Kindern, deren Bruder oder Schwester gestorben ist?

Ist Trost möglich? Ist Schmerz vergänglich?

Die Veranstaltung wendet sich an all diejenigen, die sich beruflich oder privat mit dem Tod von Kindern und mit deren Angehörigen beschäftigen.

Unser Programm umfasst Vorträge von Expertinnen und Experten, aber auch Erlebnisberichte von Betroffenen. In den Pausen gibt es die Möglichkeit zum Austausch, und für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Ein Informationsstand des Kinderhospizes Königskinder in Telgte bietet Einblick in die vielfältigen Angebote des Kinderhospizdienstes.

Im nahegelegenen FriedWald Münsterland bietet unser Gastgeber, Friedrich Graf Westerholt, Führungen an.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie sich beteiligen möchten. Bitte geben Sie uns eine kurze Rückmeldung und senden Sie das Programm auch an interessierte Personen weiter. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber die Plätze sind begrenzt und werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Zum Programm der Veranstaltung

Zum Anmeldeformular

Deutsche Kinderhospizhilfe – ProNidus e.V. reagiert nicht auf Auskunftsersuchen

VORSICHT – Leider gibt es Organisationen, die das Thema ‚Kinderhospizarbeit‘ nutzen, um Spenden für fragliche Verwendung zu sammeln. Der Bundesverband Kinderhospiz hat deshalb offiziell eine Anfrage an den Verein ‚Deutsche Kinderhospizhilfe – ProNidus e.V.‘ gestellt mit der Aufforderung, bis 16. Juli 2010 Auskunft zu erteilen. Es kam bis heute keine Reaktion. Wir müssen deshalb davon ausgehen, dass dieser Verein keine ordentliche Verwendung der Spendengelder für die Kinderhospizarbeit nachweisen kann.

Wir distanzieren uns deshalb von dieser Organisation, die bundesweit Spenden für die Kinderhospizarbeit sammelt.

Wir raten allen Spendern und Spenderinnen, nicht an diese Organisation zu spenden!

Wenn Sie die Kinderhospizarbeit unterstützen möchten, so können Sie dies über die Bundesstiftung Kinderhospiz gesichert erreichen. Wir beraten Sie auch gerne zu möglichen Organisationen in Ihrer Region.

Kontakt:

Bundesverband Kinderhospiz e.V.
Sabine Kraft Geschäftsführung
Tel. 0800 8 86 87 88
Email: kraft@bundesverband-kinderhospiz.de

Pierre Fabre Dermo-Kosmetik unterstützt den Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Das in Freiburg im Breisgau ansässige Unternehmen Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH, hat sich entschlossen, den Bundesverband Kinderhospiz e.V. mit Sachspenden zu unterstützen.

Hierzu Geschäftsführerin Marion Bock: "Ich finde die Unterstützung für Projekte, die teilweise als Tabuthema gelten, sehr wichtig. Das Thema Hospiz bedeutet ja leider etwas Endliches und gerade deshalb möchten wir helfen den Kindern und Ihren Eltern eine kleine Freude zu machen. Pierre Fabre steht weltweit für Humanität und Gesundheit. Dies zeigt sich in unserer Unterstützung vieler karitativer Projekte unter anderem auch in dritte Welt Ländern."

Michael Meyen erreicht Sylt

Pünktlich um 18.45 Uhr traf Michael Meyen am Sonntag, 18. Juli, in List ein.

Erwartet wurde er von Wolfgang Strenger, Bürgermeister der Gemeinde List, Susann Raddatz, Botschafterin der Bundesstiftung Kinderhospiz, Jürgen Gosch, Geschäftsführer Gosch Sylt und Boris Ziegler, Kurdirektor der Gemeinde List. Höhepunkt war die Überreichung eines Schecks der Gemeinde List in Höhe von 2.000 Euro.

10 Tage, 1.256 Kilometer und rund 4.500 Euro an Spendeneinnahmen. Eine wahrhaft glanzvolle Leistung. Unser Dank und großer Respekt geht an Michael Meyen!!