Michael Meyen tritt in die Pedale

Ride4Kids ÔÇô F├╝r die Bundesstiftung Kinderhospiz

Keine gem├╝tliche Fahrradtour, sondern eine gemeinn├╝tzige Fahrradtour, die hat sich Michael Meyen vorgenommen. Der 49-J├Ąhrige will ab dem 9. Juli 2010 vom bayerischen Oberstdorf bis nach List auf Sylt radeln. L├Ąngs durch Deutschland, rund 1200 Kilometer ÔÇô und das nicht nur f├╝r die Kondition, sondern f├╝r einen guten Zweck: Michael Meyen will auf die Kinder aufmerksam machen, die unheilbar krank sind, und denen Kinderhospize eine Heimat bieten.

Betriebsleiter, Mountainbike-Fan und ein Weltrekordversuch

Der 49-J├Ąhrige aus Troisdorf bei Bonn ist eigentlich Betriebsleiter in einem Bad der Stadt Niederkassel. Doch jetzt will er all sein Durchhalteverm├Âgen und seine Hilfsbereitschaft zusammen nehmen, um Spenden zu erradeln. Zugleich will er den derzeitigen Weltrekord brechen und mindestens 196 Stunden (derzeitiger Weltrekord) nonstop auf dem Rad verbringen. ÔÇ×Ride4KidsÔÇť hat er seine Aktion getauft ÔÇô und um sie durchzustehen, braucht Meyen nat├╝rlich Erfahrung. Die hat er bereits 2009 gesammelt, als er mit seinem Mountainbike 730 Kilometer zur├╝cklegte ÔÇô in 38 Stunden sammelte er Geld, um bed├╝rftigen Kindern in der Gemeinde Grube zu helfen.

Shake-Hands-Rekordversuch

Meyen h├Ąlt an allen teilnehmenden Rath├Ąusern an und macht dort jeweils auf die Bundesstiftung Kinderhospiz aufmerksam. Ein ÔÇ×Shake-The-MayorÔÇť, Sch├╝ttel-dem-B├╝rgermeister-die-Hand-, geh├Ârt f├╝r ihn auch dazu. Er schaffe das alles nicht, sagt Meyen, wenn ihn nicht seine ÔÇ×wundervolle FrauÔÇť unterst├╝tzen w├╝rde. Wer will eine solche Idee nicht unterst├╝tzen? Zumal die Spenden nicht f├╝r eine neue Fahrradausr├╝stung drauf geht, sondern alle Einnahmen ausschlie├člich der Bundesstiftung Kinderhospiz zu Gute kommen. Mit den Spendengeldern werden zum Beispiel Familien von lebensverk├╝rzt erkrankten Kindern sowie die Einrichtungen der Bundesstiftung gef├Ârdert.

Zehn Tage radeln f├╝r Kinder

10 Tage hat Michael Meyen f├╝r seinen pers├Ânlichen Kraftakt einkalkuliert. Am 18. Juli 2010 will er auf der Nordsee-Perle Sylt ankommen. Dazwischen liegen mehr als 80 Rath├Ąuser ÔÇô samt Handschlag mit dem B├╝rgermeister, um einen Rekord aufzustellen.

Fahrradbegeisterte* k├Ânnen sich Meyen anschlie├čen: Ganz oder auch nur f├╝r eine oder mehrere Etappen. Voraussetzung: Drei oder mehr Sponsoren, die sich f├╝r mindestens 0,20 Euro pro Kilometer an seiner geradelten Strecke beteiligen. Meyen bittet hier um eine Anmeldung, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Spendenbarometer, das auf www.ride4kids.de immer den aktuellen Stand anzeigt, ist bereits gut gef├╝llt ÔÇô die H├Ąlfte des Wunschbetrags vor Beginn der Tour sind bereits zusammengekommen.

*Um ├ťbernachtungen und Verpflegung muss sich allerdings jeder selbst k├╝mmern.

Erfolgreiche Mitgliederversammlung in Wuppertal

Am 1. und 2. M├Ąrz 2010 fand in Wuppertal die j├Ąhrlich stattfindende Mitgliederversammlung des Bundesverband Kinderhospiz e.V. statt. Viel stand auf dem Programm. Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Dialogs. Neben dem grunds├Ątzlichen Einsatz f├╝r die Ausweitung der Kinderhospizarbeit diskutierten die Mitglieder des Verbandes Beispiele f├╝r Tageshospize, bzw. teilstation├Ąre Einrichtungen. Dabei wurden zwei Konzepte vorgestellt: das ÔÇ×KinderlebenÔÇť in Hamburg und ein geplantes teilstation├Ąres Angebot in Brandenburg. Die Mitgliedsorganisationen beschlossen die Aufnahme der beiden Einrichtungen in den Bundesverband und trafen somit eine Grundsatzentscheidung.

Eine grunds├Ątzliche Erh├Âhung des Bekanntheitsgrades in der ├ľffentlichkeit und die Wege dorthin pr├Ąsentierte Rainer Rettinger, der seit Dezember des letzten Jahres f├╝r Marketing und Fundraising zust├Ąndig ist. Ein von den Mitgliedern verabschiedetes Leitbild soll die Professionalit├Ąt der Arbeit des Bundesverband Kinderhospiz e.V. festschreiben. Es besagt unter anderem, dass im Mittelpunkt der Kinderhospizarbeit die W├╝rde und Lebensqualit├Ąt lebensverk├╝rzt erkrankter Kinder, Jungendliche und junge Erwachsene steht. Einstimmig wurde das Leitbild von allen Organisationen verabschiedet.

Der Tag endete mit einem Vortrag von Dr. Eckhard Becker, UVM Consulting, der ├╝ber die Qualit├Ątsentwicklung der Kinderhospizarbeit referierte.

Der zweite Tag begann mit einem Expertenappell: Dem Tod ein ÔÇ×DuÔÇť gegen├╝berstellen, ein Rat des Gie├čener Soziologie-Professors Reimer Gronemeyer, ist beim Bundesverband Kinderhospiz e.V. auf offene Ohren gesto├čen. Es gen├╝ge nicht nur, dem Lebensende von unheilbar erkrankten Kindern als Organisation mit einem Qualit├Ątssiegel zu begegnen, sondern es brauche auch ein gro├čes St├╝ck Menschlichkeit und Idealismus.

Ver├Ąnderungen im Vorstand

Verena H├Âlken verl├Ąsst nach f├╝nf Jahren den Vorstand des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. Die Diplomkauffrau und Gesch├Ąftsf├╝hrerin des Dominikus Krankenhaus D├╝sseldorf hatte sich aus beruflichen Gr├╝nden nicht mehr zur Wahl gestellt. Zur Wahl stellten sich R├╝diger Barth vom Kinderhospiz Balthasar aus Ople, S├índor H├Âhn vom Kinderhospiz B├Ąrenherz in Leipzig und Margret F├╝chsle vom Kinderhospiz Stuttgart, Herr J├╝rgen Schulz (Kinderhospiz Sonnenhof, Berlin), Herr Prof. Dr. Christian Loffing (Georg-Gottlob-Stiftungsprofessur an der Hochschule Niederrhein), Christine Ettwein-Friehs vom Ambulanten Kinderhospizdienst in Karlsruhe. Neu gew├Ąhlt wurden Margret F├╝chsle und R├╝diger Barth. Mit der Wahl als Vorstand best├Ątigt wurden J├╝rgen Schulz, Christian Loffing und Christine Ettwein-Friehs.

J├╝rgen Schulz nutzte mit herzlichen Worten die Gelegenheit Verena H├Âlken f├╝r die gro├čartige Arbeit im Vorstand zu danken.

Popgruppe Monrose - ersteigert f├╝r einen guten Zweck

Das war ihr Tag: mit 300 Euro und ganz viel Glück hat eine junge Frau aus Duisburg die Popgruppe Monrose ersteigert. „Ich kann es gar nicht fassen“, sagt sie. Damit hatte sie nicht gerechnet, aber Heike Boll hat schon weitergehende Pläne. Sie will die Popgruppe bitten, ein öffentliches Konzert zu geben, damit das Event in einem größeren Rahmen Aufmerksamkeit für die Bundesstiftung Kinderhospiz erzielt. Auch Bahar, Mandy und Senna sind gespannt, vor allem aber glücklich, nicht nur Heike Boll einen Wunsch zu erfüllen, sondern Geld in die Kasse der Stiftung zu spielen, die es für unheilbar kranke Kinder in einer ihrer Einrichtungen in ganz Deutschland einsetzen kann. Sobald der Konzerttermin und Aufführungsort feststeht, werden wir auf der Webseite der Bundesstiftung darüber informieren.

Armin Rohde spendet 5.000 Euro!

Der Schauspieler Armin Rohde spendete in den vergangenen Tagen der Bundesstiftung Kinderhospiz 5.000 Euro. "Wir sind Herrn Rohde unendlich dankbar f├╝r diese Spende, die wir sinnvoll einsetzen werden", bedankt sich Rainer Rettinger, zust├Ąndig f├╝r Marketing und Fundraising, f├╝r die gro├čz├╝gige Unterst├╝tzung.

Armin Rohde absolvierte von 1980 bis 1984 eine Schauspiel┬Čausbildung an der Folkwang-Hochschule in Essen und eine Clownausbildung bei Pierre Byland. Schon in seinen Anfangsjahren am Theater in Bielefeld spielt er ab 1984 Hauptrollen wie Schillers ÔÇ×Don CarlosÔÇť und setzt diese Reihe am Schauspielhaus Bochum in Klassikern von Shakespeare (ÔÇ×Troilus und CressidaÔÇť), ├╝ber Sophokles (ÔÇ×├ľdipusÔÇť) bis Brecht (Macky Messer in ÔÇ×Die DreigroschenoperÔÇť) fort. Sein Deb├╝t in einem Kinofilm gibt er 1991 in Helmut Dietls ÔÇ×Schtonk!ÔÇť In seinem Buch ÔÇ×Gr├Â├čenwahn und LampenfieberÔÇť, das Ende November letzten Jahres erschien, r├Ąumt er mit den Unwahrheiten, Klischees und Vorurteilen auf, die die Welt der Schauspieler bestimmt.

Anhand vieler Fragen, die seine Karriere begleitet haben, erz├Ąhlt Rohde spannend und mitrei├čend seinen Weg vom Arbeitersohn zum Filmstar.

HANDICAP ver├Âffentlicht Artikel zum Thema Kinderhospize

Das Magazin HANDICAP erscheint seit 1994 und geh├Ârt mit einer Auflage von zur Zeit 26.000 Exemplaren zu den renommiertesten und bedeutendsten Informations- und Lifestyle-Publikationen f├╝r Menschen mit Mobilit├Ątseinschr├Ąnkung in Deutschland.

HANDICAP behandelt alle Themen, die ein aktives und selbstbestimmtes Leben f├╝r mobilit├Ątseingeschr├Ąnkte Menschen ausmachen. Mit gut recherchierten und spannend aufbereiteten Reportagen, Berichten, Interviews und Ratgebern bietet das Magazin alle drei Monate auf regelm├Ą├čig 164 bis 200 Seiten viel informative Unterhaltung und praktische Lebenshilfe. Besonders gesch├Ątzt wird HANDICAP f├╝r seine ausf├╝hrlichen und fundierten Praxistests, bei denen die Autoren mit Handicap die neuesten Hilfsmittel wie Rollst├╝hle und Prothesen, aber auch behindertengerecht umger├╝stete Automobile oder barrierefreie Urlaubsangebote auf Herz und Nieren pr├╝fen. Damit und mit beeindruckenden Portr├Ąt-Geschichten von behinderten Menschen, die ihren Weg in beispielhafter Weise gegangen sind, m├Âchte das Magazin seine Leserinnen und Leser dazu motivieren, ihr Handicap als Chance und besondere Begabung (und nicht als Defizit) zu begreifen und ihre M├Âglichkeiten aktiv zu nutzen.

In der Winterausgabe 04/2009, erschienen am 21. Dezember 2009, widmet das Magazin einen sechsseitigen Artikel dem Thema "Besuch im Kinderhospiz Regenbogenland - Ein besonderer Ort f├╝r Kinder".

Klicken Sie hier, um den vollst├Ąndigen Artikel zu lesen (PDF, 5,91 MB)

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