Versorgungskonzept für eine bundesweite Umsetzung der SAPV

Konzeptgrundlage

Jede in der Bundesrepublik ansässige Person hat ein Grundrecht auf ein Sterben in Würde. Dieses folgt unmittelbar aus Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes.
Der Bundestag hat sich anlässlich der Verabschiedung des § 37b SGB V ausdrücklich zu diesem Grundrecht bekannt. Wie sich aus der Verlautbarung der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung vom 21. Januar 2011 ergibt, steht der Schutz der Würde des sterbenden Menschen ebenfalls im Zentrum der darin formulierten ärztlichen Standesethik für die ärztliche Sterbebegleitung.
In Würde zu sterben heißt, als Mensch in der von ihm gewünschten Umgebung in seinem Dasein bis zuletzt wahrgenommen und angenommen zu werden. Die Vertragspartner bekennen sich zu diesen ihnen vorgegebenen rechtlichen und ethischen Normen.

Download des Konzeptes

 

Elektronische Petition zum Recht auf Linderung von Schmerzen und Leid am Lebensende

Der Palliativmediziner und Gründer des PalliativNetzes Osthessen, Thomas Sitte, hat eine Petition an den Bundestag gestellt, die seit dem 5. März 2009 für sechs Wochen bis zum 17. April 2009 zur Zeichnung bereit steht. Der Bundestag wird aufgefordert zu beschließen, dass das Recht gesetzlich versicherter Patientinnen und Patienten auf eine spezialisierte Palliativversorgung in der Endphase des Lebens sofort umgesetzt werden muss.

 

Palliativteam pflegt zu Hause – neuer Vertrag in Hamburg

Schwerstkranke Patienten können in Hamburg von einem Palliativteam bis an ihr Lebensende zu Hause betreut werden. Der Vertrag ist nach Angaben der Partner bundesweit einzigartig. Das berichtet heute die Ärzte Zeitung.
Die palliativmedizinische Betreuung rund um die Uhr kann durch den Hausarzt oder einen Krankenhausmediziner verordnet werden. Die Versorgung im häuslichen Umfeld übernimmt ein interdisziplinäres Team aus Ärzten und speziell geschulten Pflegekräften, die aus dem Diakonieklinikum Hamburg und der zum gleichen Träger zählenden Schmerzambulanz Alten Eichen kommen. Auch der Hausarzt wird einbezogen. Ein Ansprechpartner ist ständig erreichbar, stellt eine Schmerz- und Systemkontrolle sowie die Unterstützung und Begleitung durch Angehörige sicher. Ein Koordinator kümmert sich um die Abstimmung aller Maßnahmen, welche die Lebensqualität der sterbenskranken Patienten verbessern helfen. Vertragspartner sind die Betriebskassen, welche die Leistungen außerhalb der Honorarverträge vergüten, schreibt die Tagszeitung für Ärzte weiter.

 

Bundesministerin Ulla Schmidt fordert bessere Hospizfinanzierung

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat die Krankenkassen aufgefordert die Finanzierung der Hospizarbeit zu verbessern.

Zum Artikel von EPD-sozial

 

Opel unterstützt Kinderhospiz Bärenherz

Die Adam Opel AG hat 10.500 Euro an die Bärenherz Stiftung für das Wiesbadener Kinderhospiz Bärenherz gespendet. Den Scheck übergaben Dirk Horstmann, Direktor Verbindungen zu Politik und Wirtschaft und Reiner Lunkenheimer, Mitglied des Betriebsrats, an die Leiterin des Kinderhospizes, Claudia Langanki sowie an die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung, Anja Eli-Klein.

Zum Artikel bei Opel Media