Bundesverband Kinderhospiz unterstützt Kinderkommision zum Tag der Kinderhospizarbeit

Die Kinderkommission des Bundestages erklärt zum Tag der Kinderhospizarbeit:

Der bundesweite "Tag der Kinderhospizarbeit" macht seit nunmehr fünf Jahren jeweils am 10. Februar auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam.

Für die Familien eines lebensverkürzend erkrankten Kindes ändert sich mit der Diagnose das bisherige Leben radikal. Einerseits stehen sie vor der schweren Aufgabe, das Unbegreifliche zu begreifen, andererseits gilt es, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und den Lebensalltag neu zu organisieren.

Auch die Geschwister sind von der neuen Lebenssituation betroffen. Sie wachsen angesichts dieser Situation in einem Spannungsfeld des Behütetseins und des Auf-sich-gestellt-Seins auf und leiden als "Schattenkinder".

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10. Februar 2011: Tag der Kinderhospizarbeit

Situation für Betroffene nach wie vor unbefriedigend

Seit einem halben Jahrzehnt soll der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ auf die Situation lebensverkürzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam machen. Obwohl die Politik neue Rahmenverträge für diese Einrichtungen geschaffen hat, ist die Situation der Betroffenen Familien nach wie vor unbefriedigend. In den Bundesländern gibt es auch mit der neuen Gesetzeslage keine einheitliche Kostenerstattung: je nach Land und Krankenkasse werden viele Aufenthalte nicht als Hospizaufenthalte bewilligt. Weiterhin sind Hospize somit auf Spenden angewiesen, was den Einrichtungen und der gesamten Bewegung auf Dauer schaden wird.

Kinderhospize begleiten Kinder mit unheilbaren Erkrankungen gemeinsam mit ihren Familien bis zum Tode des erkrankten Kindes und in der Trauerzeit. Sie sorgen für Unterstützung und Entlastung auf diesem schweren Weg. Das Leben der betroffenen Familien ändert sich mit der Diagnose radikal. Sie stehen plötzlich vor der kaum lösbaren Aufgabe, das Unbegreifliche zu begreifen und dabei gleichzeitig den Alltag organisieren und eine neue Lebensperspektive entwickeln zu müssen. Zudem wachsen Geschwisterkinder angesichts dieser Situation in einem Spannungsfeld zwischen Behütetsein und Auf-sich-selbst-gestellt-sein auf.

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Petition zur Palliativversorgung

Seit dem 27. Januar kann für sechs Wochen eine Petition zur Abgabe von Betäubungsmitteln durch Ärzte in bestimmten Fällen gezeichnet werden. Von Ihrer Unterstützung hängt es ab, dass Zehntausende verantwortungsbewusster Ärzte eine medizinisch indizierte Arbeit tun können, indem Sie Patienten in Krisen adäquat mit Schmerzmitteln auch über den unmittelbaren Gebrauch hinaus versorgen. Sie dürfen dafür nicht weiter kriminalisiert und von Freiheitsstrafe bedroht werden. Alle wichtigen Informationen und den Link zur Petition gibt es unter

http://www.palliativstiftung.de

Wenn Sie die Argumente mittragen, zeichnen Sie bitte die Petition.

Pierre Fabre spendet 500 Euro

Pierre Fabre unterstützt die Bundesstiftung Kinderhospiz mit hochwertigen Pflegeprodukten aus der Serie Avène Pediatril für besonders empfindliche Haut. Diese Produkte können den Kinderhospizen und Kinderhospizdiensten zur Verfügung gestellt werden.

Darüberhinaus hat die Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH dem Bundesverband Kinderhospiz weitere 500,00 Euro gespendet.

http://www.pierre-fabre.de

DATAMAP GmbH spendet 1000 Euro

Die Datamap GmbH hat den Bundesverband Kinderhospiz im Jahr 2010 mit einer Spende von 1000,00 Euro unterstützt.

http://www.datamap.de