Unterstützung von Bayer und DFB für Wiesbadener Kinderhospiz: Weltmeisterlicher Besuch im Bärenherz

Wiesbaden, 28. Mai 2011 - Anlässlich eines Familienbrunchs hat U23-Nationalspielerin Svenja Huth das Wiesbadener Kinderhospiz Bärenherz besucht. Als guter Gast hatte die Stürmerin des 1. FFC Frankfurt gleich zwei Präsente im Gepäck: Im Namen des Deutschen Fußball-Bundes und der Bayer AG übergab sie dem Kinderhospiz eine "Kinderträume"-Torwand und 32 Eintrittskarten für das Männer-Länderspiel Deutschland-Uruguay am Folgetag in Sinsheim.

An jedem letzten Samstag im Monat veranstaltet das Wiesbadener Kinderhospiz den großen Bärenherz-Familienbrunch. Rund 50 Kinder, Mütter, Väter und weitere Betreuungspersonen waren der aktuellen Einladung gefolgt - und wurden von weltmeisterlichem Besuch überrascht. Svenja Huth, U20-Weltmeisterin 2010, war nach Wiesbaden gekommen, um am Brunch teilzunehmen, sich mit betroffenen Familien auszutauschen und Geschenke zu überreichen, die sich das Kinderhospiz und seine Gäste gewünscht hatten.

"In den Gesprächen mit den Familien und Mitarbeitern habe ich heute eine Menge über die wertvolle Arbeit eines Kinderhospizes erfahren. Besonders gefreut habe ich mich über die äußerst positive Grundstimmung im Haus - das würde man vielleicht gar nicht erwarten, wenn man an ein Kinderhospiz denkt", zeigte sich die junge Nationalspielerin beeindruckt.

Gemeinsam mit Dr. Wilfried Schmieder, Standortleiter Produktion und Technik der Bayer CropScience AG in Frankfurt/Main, hatte Huth bei ihrem Besuch die "Kinderträume"-Fußballtorwand und die Eintrittskarten für das Männer-Länderspiel Deutschland - Uruguay an Claudia Langanki, Leiterin des Wiesbadener Hospizes, übergeben. "Eine tolle Einladung von DFB und Bayer, die es uns ermöglicht, einmal mit einer so großen Gruppe zu einem Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft zu gehen. Vor allem freue ich mich aber, dass Svenja Huth und Wilfried Schmieder sich sehr interessiert gezeigt haben, wie das Leben und der Alltag im Kinderhospiz aussehen. Vielen Dank auch für die Torwand. Sie wird unser sportliches Freizeitangebot deutlich bereichern", sagte Langanki.

Die Fußball-Torwand trägt den bunten Schriftzug der DFB-Kampagne "Kinderträume". Im Rahmen dieser Initiative engagieren sich Bayer und DFB gemeinsam für deutsche Kinderhospize und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Oft mit einem Tabu belegt, wollen die Partner das Thema durch die große Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Dabei soll auch deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

Das im Jahr 2002 eröffnete stationäre Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden kümmert sich um Kinder und Jugendliche im Alter von 0-18 Jahren, die lebensverkürzend erkrankt sind. Die ganze Familie des erkrankten Kindes findet im Bärenherz Entlastung, Unterstützung, Beratung und Begleitung zugleich. Für die einfühlsame, liebevolle und fachlich qualifizierte Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen sowie ihren Angehörigen wurde das Kinderhospiz 2008 mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet.

Bayer und DFB unterstützen Memminger Kinderhospiz: Tag der offenen Tür im "Haus voller Leben"

Die Bayer AG und der Deutsche Fußball-Bund erfüllten dem Kinderhospiz St. Nikolaus einen Wunsch. Sie überreichten kleinere und größere Spielzeuge für den Hospizalltag. Die Übergabe erfolgte im Rahmen des traditionellen Gänseblümchenfestes am Samstag, 21. Mai 2011, in Bad Grönenbach (Gerberstraße 28, 87730 Bad Grönenbach), der stationären Einrichtung des Kinderhospizes.

Dabei wurde den Besuchern von 10.00-17.00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderschminken, Clownauftritten oder Motorrad(beiwagen)-Fahrten der Gruppe ToyRun4Kids geboten. Vor allem bestand aber die Möglichkeit, bei persönlichen Führungen mehr über die Arbeit des Kinderhospizes zu erfahren. "Wir wollen allen Unterstützern und Interessierten zeigen, wie das Leben im St. Nikolaus aussieht und warum wir uns als "Haus voller Leben" bezeichnen. Dies ist für die Öffentlichkeit nur am Tag der offenen Tür möglich, weil dann keine betroffenen Familien zu Gast sind", so Christoph Sedlmeier, Geschäftsführer des Kinderhospiz St. Nikolaus.

Ein Höhepunkt des Festes war die Überreichung einiger Spielzeuge für den Hospizalltag – wie eine Motorikrolle, ein Spiegelkarussell oder große und kleine Wandaktivitätszentren – durch den DFB und Bayer. Teil nahmen daran auch Franz Schmid, Kreisspielleiter Allgäu des Bayerischen Fußball-Verbandes, und Rainer Rettinger vom Bundesverband Kinderhospiz e.V..

"Dass der DFB und Bayer mit der Aktion Kinderträume Kinderhospizarbeit nachhaltig unterstützt und Träume erfüllt, verdient große Anerkennung", so Rainer Rettinger. Im Rahmen der DFB-Kampagne "Kinderträume" engagieren sich Bayer und DFB – in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Kinderhospiz e. V. – gemeinsam für deutsche Kinderhospize und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Oft mit einem Tabu belegt, wollen die Partner das Thema durch die große Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Dabei soll auch deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

"Als Bayer und DFB auf uns zukamen und nach einer Unterstützung für St. Nikolaus fragten, haben wir uns sehr gefreut. Ganz nach dem Motto "Kinderträume werden wahr" haben wir uns insgesamt elf kleine und größere Geschenke ausgesucht, die speziell die Ressourcen unserer erkrankten Kinder fördern. Sie werden unseren Hospizalltag bereichern. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung", so Anita Grimm, Leiterin des Kinderhospizes.

Das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach im Allgäu – das einzige im süddeutschen Raum – ist eine Anlauf- und Erholungsstätte für Familien mit lebensbegrenzt und unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen. Das Haus begleitet die gesamte Familie im Leben, in der Sterbephase und über den Tod des erkrankten Kindes hinaus. Das Anliegen und die Aufgabe des Kinderhospizes ist es, die Familien auf diesem langen und oft schweren Weg zu begleiten und ihnen einen Ort zum Kraft tanken und Ausspannen zu bieten. Im St. Nikolaus können zeitgleich acht schwerkranke junge Menschen mit ihren Familien professionell betreut werden. Über 600 Familien wurden seit der Eröffnung des Hauses im Jahr 2007 begleitet.

Messe -Leben und Tod- stieß auf großes Interesse

3.155 Besucher zählte die Messe Bremen auf der zweiten Kongressmesse "Leben und Tod" vom 12. bis 13. Mai 2011.

"Das sind etwa 1.100 mehr als im vergangenen Jahr" sagt Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen. Auch mehr Aussteller nutzen das ungewöhnliche Forum, um einem interessierten Publikum ihre Dienstleistungen zu präsentieren. Auch die Bundesstiftung Kinderhospiz beteiligte sich auf der Messe mit einem außergewöhnlichem Messestand – dem Bulli.

Im vergangenen Jahr waren es 64, dieses Jahr 91. „Eine Veranstaltung, die sich mit dem Sterben und dem Tod beschäftigt, braucht Zeit, um sich zu etablieren. Die Menschen – seien es Besucher oder Aussteller - wollen Vertrauen entwickeln, ein hoher Grad an Sensibilität ist gefragt. Dass dies bei der „Leben und Tod“ gewährleistet ist, spricht sich nun herum“, erläutert Schneider den Grund für die steigenden Zahlen.

Ein Programmpunkt, der besonders viel Interesse weckte, war der Vortrag von Frau Dr. Margot Käßmann über „Ethische Fragen am Lebensende“. Rund 650 Menschen lauschten allein diesen sehr einfühlsam vorgetragenen Gedanken der ehemaligen Landesbischöfin.

Die "Leben und Tod" beschäftigt sich mit allen Themen um Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Die „Leben und Tod“ richtet sich sowohl an Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz und Pflege sowie an beruflich Interessierte aus den Bereichen Bestattungsdienstleistung, Seelsorge oder Trauerarbeit aber auch an interessierte Privatbesucher.

Die nächste Leben und Tod wird stattfinden am 10. bis 11. Mai 2012.

Bildnachweis: Carsten Seidel

Citroën spendet 15.000 Euro

Peter Weis, Geschäftsführer der Citroën Deutschland GmbH, ist im Rahmen der Aktion "52 Wochen – 52 Botschafter" Botschafter der Stiftung. Ziel dieser Aktion ist es, die Arbeit der Kinderhospize in Deutschland zu unterstützen und bekannter zu machen.

Peter Weis: "Sehr gerne bin ich der Einladung gefolgt, als Botschafter der Aktion '52 Wochen – 52 Botschafter' für die Bundesstiftung Kinderhospiz tätig zu werden. Ich übernehme diese Funktion auch stellvertretend für die Menschen bei Citroën. Täglich treffen wir alle viele kleine und große Entscheidungen, die sich mit der Zukunft befassen: Wir entwickeln Ideen, Planungen und Projekte. Zukunft ist für uns etwas Selbstverständliches. Die Kinderhospize leisten einen wertvollen Beitrag, indem sie die jungen Menschen und Familien begleiten, für die die Zukunft nicht selbstverständlich ist."

Im Rahmen der Unterstützung machte Citroën Handelspartner, Kunden und Interessierte auf das Thema aufmerksam machen, so z. B. im Internet und bei Veranstaltungen. Zudem wurde im Rahmen einer internen Markenveranstaltung eine Spendenaktion zugunsten der Stiftung initiiert. Am Ende dieser Veranstaltung konnte Peter Weis eine Spende in Höhe von 15.000 Euro überreichen.

"Ich bin sehr begeistert und dankbar, dass wir im Rahmen dieser Veranstaltung auf unsere Arbeit aufmerksam machen konnten. Und ich bin Herrn Weis für sein Engagement und besonders für die Spende dankbar. Ich freue mich, dass wir Citroën für unsere Sache gewinnen konnten", so Sabine Kraft, Vorstand der Bundesstiftung Kinderhospiz.

Unterstützung für das Kinderhospiz Sterntaler von Bayer und DFB: Ein Riesenkicker verbindet.

Mannheim/Dudenhofen, 5. Mai 2011 - Die Bayer AG und der Deutsche Fußball-Bund erfüllen dem Mannheimer Kinderhospiz Sterntaler einen lang ersehnten (Fußball-) Wunsch: Sie übergeben einen großen Human Soccer im Rahmen des Sterntaler-Frühlingfests am Sonntag, den 08. Mai 2011.

 Das Fest steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Fußballs und wird als "Human Soccer Kinderfest" im Kinderhospiz in Dudenhofen (Kettlerstraße 17-19, 67373 Dudenhofen) - der stationären Einrichtung der Mannheimer Sterntaler - veranstaltet. Neben verschiedenen Fußballmodulen wird der neue Riesenkicker bei einem Turnier erstmals zum Einsatz kommen. Dabei werden ab 15 Uhr kleine Teams aus der umliegenden Region gegeneinander antreten. Das Fest beginnt um 14 Uhr, die offizielle Übergabe des Human Soccer-Moduls erfolgt um 14.30 Uhr. Sterntaler-Botschafterin Janina Fautz, die aus "Wilde Kerle" und dem preisgekrönten Film "Das weiße Band" bekannte Schauspielerin, wird den Gewinnern ihre Pokale übergeben. Neben den Fußballaktionen sind musikalische Auftritte der Sterntaler-Botschafterinnen Yvonne Betz-Herberger und Fabienne Bender angekündigt.

 Das 6x12 Meter messende Eventmodul Human Soccer soll laut Sterntaler-Geschäftsführerin Ursula Demmer das Angebot bei Veranstaltungen des Hospizes bereichern. Ein konkreter Einsatz ist dabei bereits fest eingeplant: "Kinder aus nahe liegenden Fußball- und anderen Vereinen werden mit unseren Geschwisterkindern gemeinsam in Turnierform Fußball spielen. Dadurch soll bei den Kindern ein unverkrampfter und spielerischer Zugang zum Thema Kinderhospiz geschaffen und im Besonderen das Bewusstsein für die Arbeit unserer Sterntaler unterstützt werden. Herzlichen Dank an DFB und Bayer für dieses tolle und einfallsreiche Geschenk."

 Der Riesenkicker trägt den bunten Schriftzug der DFB-Kampagne "Kinderträume 2011". Im Rahmen dieser Initiative engagieren sich Bayer und DFB gemeinsam für deutsche Kinderhospize und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Oft mit einem Tabu belegt, wollen die Partner das Thema durch die große Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Dabei soll auch deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

Der Mannheimer Verein Kinderhospiz Sterntaler e. V. unterstützt lebensbegrenzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und begleitet sie auf ihrem schwierigen Weg. Mit dem 2009 in Dudenhofen fertig gestellten stationären Kinderhospiz bieten die Sterntaler den Familien eine zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung. Bereits 41 Kinder konnten seitdem aufgenommen, betreut und gepflegt werden - fast alle Kinder wurden von Eltern, Geschwistern oder Großeltern begleitet. Lebensbegrenzend erkrankte Kinder werden sowohl im Rahmen der Kurzzeitpflege als auch in den letzten verbleibenden Tagen, im Kinderhospiz gemeinsam mit der Familie aufgenommen, liebevoll umsorgt und ganzheitlich betreut. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Sterbe- und Trauerbegleitung, aber auch die Betreuung der Geschwisterkinder und der betroffenen Familien.

Hintergrund zur Gemeinschaftsinitiative von DFB und Bayer

Der Deutsche Fußball-Bund und die Bayer AG engagieren sich gemeinsam für kranke und behinderte Kinder. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Projekte für die deutsche Kinderhospizbewegung sowie mit "Einfach Fußball" ein Programm zur Förderung des Fußballsports für Schülerinnen und Schüler mit geistiger und Lern-Behinderung.