Unterstützung für das Kinderhospiz Sterntaler von Bayer und DFB: Ein Riesenkicker verbindet.

Mannheim/Dudenhofen, 5. Mai 2011 - Die Bayer AG und der Deutsche Fußball-Bund erfüllen dem Mannheimer Kinderhospiz Sterntaler einen lang ersehnten (Fußball-) Wunsch: Sie übergeben einen großen Human Soccer im Rahmen des Sterntaler-Frühlingfests am Sonntag, den 08. Mai 2011.

 Das Fest steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Fußballs und wird als "Human Soccer Kinderfest" im Kinderhospiz in Dudenhofen (Kettlerstraße 17-19, 67373 Dudenhofen) - der stationären Einrichtung der Mannheimer Sterntaler - veranstaltet. Neben verschiedenen Fußballmodulen wird der neue Riesenkicker bei einem Turnier erstmals zum Einsatz kommen. Dabei werden ab 15 Uhr kleine Teams aus der umliegenden Region gegeneinander antreten. Das Fest beginnt um 14 Uhr, die offizielle Übergabe des Human Soccer-Moduls erfolgt um 14.30 Uhr. Sterntaler-Botschafterin Janina Fautz, die aus "Wilde Kerle" und dem preisgekrönten Film "Das weiße Band" bekannte Schauspielerin, wird den Gewinnern ihre Pokale übergeben. Neben den Fußballaktionen sind musikalische Auftritte der Sterntaler-Botschafterinnen Yvonne Betz-Herberger und Fabienne Bender angekündigt.

 Das 6x12 Meter messende Eventmodul Human Soccer soll laut Sterntaler-Geschäftsführerin Ursula Demmer das Angebot bei Veranstaltungen des Hospizes bereichern. Ein konkreter Einsatz ist dabei bereits fest eingeplant: "Kinder aus nahe liegenden Fußball- und anderen Vereinen werden mit unseren Geschwisterkindern gemeinsam in Turnierform Fußball spielen. Dadurch soll bei den Kindern ein unverkrampfter und spielerischer Zugang zum Thema Kinderhospiz geschaffen und im Besonderen das Bewusstsein für die Arbeit unserer Sterntaler unterstützt werden. Herzlichen Dank an DFB und Bayer für dieses tolle und einfallsreiche Geschenk."

 Der Riesenkicker trägt den bunten Schriftzug der DFB-Kampagne "Kinderträume 2011". Im Rahmen dieser Initiative engagieren sich Bayer und DFB gemeinsam für deutsche Kinderhospize und Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Oft mit einem Tabu belegt, wollen die Partner das Thema durch die große Strahlkraft des Fußballs einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen. Dabei soll auch deutlich werden: Ein Kinderhospiz ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern vor allem ein Ort des Lebens.

Der Mannheimer Verein Kinderhospiz Sterntaler e. V. unterstützt lebensbegrenzend erkrankte Kinder sowie deren Familien und begleitet sie auf ihrem schwierigen Weg. Mit dem 2009 in Dudenhofen fertig gestellten stationären Kinderhospiz bieten die Sterntaler den Familien eine zusätzliche Möglichkeit der Unterstützung. Bereits 41 Kinder konnten seitdem aufgenommen, betreut und gepflegt werden - fast alle Kinder wurden von Eltern, Geschwistern oder Großeltern begleitet. Lebensbegrenzend erkrankte Kinder werden sowohl im Rahmen der Kurzzeitpflege als auch in den letzten verbleibenden Tagen, im Kinderhospiz gemeinsam mit der Familie aufgenommen, liebevoll umsorgt und ganzheitlich betreut. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Sterbe- und Trauerbegleitung, aber auch die Betreuung der Geschwisterkinder und der betroffenen Familien.

Hintergrund zur Gemeinschaftsinitiative von DFB und Bayer

Der Deutsche Fußball-Bund und die Bayer AG engagieren sich gemeinsam für kranke und behinderte Kinder. Im Fokus der Zusammenarbeit stehen Projekte für die deutsche Kinderhospizbewegung sowie mit "Einfach Fußball" ein Programm zur Förderung des Fußballsports für Schülerinnen und Schüler mit geistiger und Lern-Behinderung.

Wir unterstützen die Aktion Laufen mit Herz zugunsten des Kinderhospiz-Dienstes Karlsruhe und Landkreis.

Auch im Jahr 2011 wird wieder im Rahmen der Spendeaktion "Laufen mit Herz" gelaufen bzw. die Spendenläuferinnen und Spendenläufer sammeln für ihr soziales Projekt.Auch im Jahr 2011 wird wieder im Rahmen der Spendeaktion "Laufen mit Herz" gelaufen bzw. die Spendenläuferinnen und Spendenläufer sammeln für ihr soziales Projekt.

Wir unterstützen die Aktion Laufen mit Herz zugunsten des Kinderhospiz-Dienstes Karlsruhe und Landkreis.

Ausgezeichnet: Autostadt kürt Gewinner des Malwettbewerbs

Genauso bunt wie die mannshohen Ostereier in der Autostadt war am heutigen Ostermontag der Pavillon von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Als Dankeschön für die vielen kleinen Kunstwerke hat die Autostadt in Wolfsburg alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Malwettbewerbs für die Bundesstiftung Kinderhospiz zusammen mit ihren Familien zur Preisverleihung in den Themenpark eingeladen: Über 1000 Gäste verbrachten den Nachmittag in der frühsommerlichen Autostadt. Neben dem echten "Bulli" der seit dem Winter für die Bundesstiftung im Einsatz ist und für den Wettbewerb als Malvorlage diente, wurden auf Monitoren und in großen gebundenen Büchern die Beiträge der Kinder gezeigt. Zudem konnten sich die Gäste über die Arbeit von Kinderhospizen und der Bundesstiftung informieren. Ob Wachsmalkreiden, Buntstifte oder Wasserfarbe: In ihren rund 1200 Einsendungen ließen die jungen Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf und erschwerten so der Jury bestehend aus Rainer Rettinger von der Bundesstiftung Kinderhospiz, dem Cartoonisten Peter Gaymann und Vertretern der Autostadt die Wahl der Gewinner.

Bei der großen Preisverleihung zeichneten Tobias Riepe, Leiter Unternehmenskommunikation der Autostadt, und Rainer Rettinger, Bundesstiftung Kinderhospize, folgende Kinder aus:

Sienna Hertzsch (5 Jahre) gewinnt für ihre Kindergartengruppe der DRK-Kindertagesstätte Nordsteimke einen Workshop der Inszenierten Bildung in der Autostadt in Wolfsburg.

Charlotte Komosinski (9 Jahre) gewinnt für ihre Grundschulklasse der Grundschule Neuhaus auch einen Workshop der Inszenierten Bildung.

Maureen Kapella gewinnt für ihre Klasse in der Malschule Porschehütte einen Besuch des Cartoonisten Peter Gaymann in der Kunststunde.

(Fotos: Janina Snatzke)

So sehen Sieger aus:

Malwettbewerb: Autostadt lädt am Ostermontag ein

Mehr als 1000 Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren aus über 35 Kindergärten, Kindertagesstätten und Schulen nahmen am Malwettbewerb der Autostadt in Wolfsburg für die Bundesstiftung Kinderhospiz teil. Die jungen Künstler kommen aus ganz Wolfsburg aber auch aus Gifhorn, Braunschweig, Lehre bis hin zu Einsendungen aus Oschersleben oder Nordrhein Westfahlen.

"Wir sind überwältigt von den vielen schönen Bildern, die Kinder mit viel Liebe und Kreativität gezeichnet haben. Wir möchten uns bei allen jungen Teilnehmern sehr herzlich bedanken und laden sie deshalb mit ihren Familien am Ostermontag in die Autostadt ein", sagt Dr. Maria Schneider, Kreativdirektorin der Autostadt.

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Wolfsburg: Cartoonist Peter Gaymann signiert bunten Bulli

Er ist die Transporter-Legende für Leute und Lasten: Der VW-Bulli. Ein grasgrün-farbenes Modell, Baujahr 1978, innen knallig pink ausgestattet, ist seit zwei Monaten das mobile Aushängeschild der Bundesstiftung Kinderhospiz.

Volkswagen Nutzfahrzeuge stellte der Stiftung den Bulli vor zwei Monaten im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung, der Freiburger Comik-Cartoonist und Autor Peter Gaymann, seit 2007 Botschafter der Bundesstiftung, illustrierte das Gefährt mit einer Zeichnung. Gestern morgen signierte Gaymann den Bulli in der Autostadt im Pavillon von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Mit ihrer Aktion "52 Wochen" wirbt die im September 2007 gegründete Bundesstiftung Kinderhospiz in der Gesellschaft um Aufmerksamkeit. "Die Hilfe von Volkswagen ist nicht nur ein Steinchen in diesem Mosaik – sie ist ein Meilenstein", sagte Stiftungsvorstand Sabine Kraft.

5000 Kinder und junge Erwachsene würden in Deutschland jedes Jahr an unheilbaren Muskel- und Stoffwechselerkrankungen sterben. "Zu wissen, dass das eigene Kind sterben wird, ist für Eltern und Geschwister kaum zu ertragen", sagte Sabine Kraft. "In unseren Hospizen begleiten und entlasten wir sie."

Künstler Peter Gaymann war das Thema nicht fremd, als die Stiftung ihn vor vier Jahren bat, sich als Botschafter zu engagieren. "Mein Vater starb in einem Hospiz", erzählte der Freiburger. Als er gefragt wurde, ob er den Bulli mit einer Zeichnung gestalten könne, sei er ins Grübeln geraten: "Ich fragte mich, wie ich das Thema Hospiz anpacken soll, wenn ich sonst nur Witziges zeichne."

Zum vollständigen Artikel auf www.newsclick.de

Zur Bildergalerie des Bullis und der Signierung durch Peter Gaymann auf www.bundesstiftung-kindehospiz.de