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Diese Spendenaktion ist in Deutschland einzigartig: Vodafone hat dem Bundesverband Kinderhospiz eine Summe von 16.000 Euro aus seinem besonderen Ideenmanagement zukommen lassen. Das Telekommunikationsunternehmen hat dazu seine Mitarbeiter aufgerufen, Verbesserungsvorschläge einzureichen, die nicht ihren eigenen Arbeitbereich betreffen: die so genannten „Geistesblitze“. Mehr als 5600 solcher Ideen wurden im Geschäftsjahr 2016/2017 abgegeben, über 75 % mehr als im Vorjahr. Der Clou daran: mit den Geistesblitzen befasst sich ein interner Experte und erstellt ein Gutachten, das den Nutzen der Idee bewertet. Wird dieses Gutachten innnerhalb von 14 Tagen nach Einreichung der Idee angefertigt, bedankt sich Vodafone mit jeweils 50 Euro, die in einen Gutachter-Spendentopf eingezahlt werden. „Dieser Anreiz führt dazu, dass die viele guten Ideen der Mitarbeiter zeitnah bewertet und idealerweise auch umgesetzt werden“, meldet das Unternehmen.

Durch diese Aktion des Ideenmanagements konnte das Unternehmen bereits sein Netz, seine Produkte und den Kundenservice weiter verbessern. Und ganz nebenbei kam so die riesige Summe von 198.925 Euro im Spendentopf zusammen. Der Betrag wurde nun an neun bundesweite und elf regionale soziale Einrichtungen verteilt.

„Wir sind sehr dankbar, dass Vodafone auch den Bundesverband Kinderhospiz bedacht hat!“, freut sich BVKH-Geschäftsführerin Sabine Kraft, „denn wir sind in unserer Arbeit für die über 40.000 sterbenskranken Kinder und Jugendlichen in Deutschland fast ausschließlich auf Spenden angewiesen.“ Der Bundesverband Kinderhospiz macht sich als Dachverband für die ambulanten und stationären Kinderhospizeinrichtungen in Deutschland  stark und setzt sich dafür ein, die Situation von betroffenen Familien zu verbessern. Der BVKH fördert diese Familien finanziell und hat mit dem OSKAR Sorgentelefon eine weltweit einzigartige Hotline ins Leben gerufen, die Angehörige genau wie Fachleute unter der Nummer 0800 8888 4711 rund um die Uhr, kostenfrei und anonym erreichen können und die auch Familie in der Trauerphase begleitet.

Vodafone möchte diesen Einsatz unterstützen, „damit die verbleibende Lebenszeit der Betroffenen so schön wie möglich wird und auch dem nahen Umfeld des Betroffenen geholfen werden kann“, wie es in einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt.

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Das Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf hat 14.000 Beschäftigte. „Ich möchte mich ganz ausdrücklich bei all den Vodafone-Mitarbeitern bedanken, die durch die Abgabe ihrer Ideen und eines Gutachtens diese Spende an uns erst ermöglicht haben“, betont Sabine Kraft, „das ist eine wunderbare Aktion, die es uns nun möglich macht, vielen betroffenen Familien schnell und unkompliziert finanzielle Hilfe zu gewährleisten“.