RUST. "Solche Begegnungen vergisst man nicht", sagt Mauritia Mack und denkt dabei an ein intensives Gespräch mit Sina Wolf, einem 14-jährigen Mädchen aus Heidelberg. Sie leidet an fortschreitendem Muskelschwund, der unheilbar ist. Zu dieser bewegenden Begegnung war es beim Weltkinderhospiztag im Europa-Park gekommen. Die Folge: Mauritia Mack nahm sich vor, sich noch stärker für Kinder mit lebensverkürzenden Krankheiten zu engagieren. Seit wenigen Tagen ist sie Botschafterin des Bundesverbandes Kinderhospiz.

In dieser neuen Funktion ist ihr Ansatz dabei zunächst durchaus pragmatisch. "Als Botschafterin des Bundesverbandes muss es mir darum gehen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Belange dieser Kinder und jungen Menschen zu schärfen. Denn auch sie haben wie jedes andere Kind ein Recht darauf, in der Mitte der Gesellschaft wahrgenommen zu werden und aufwachsen zu können", sagt die diplomierte Architektin und Ehefrau von Europa-Park-Mitinhaber Jürgen Mack. Dass gerade der Europa-Park hierfür eine hervorragende Plattform bieten kann, stellt sie erst gar nicht in Abrede, es ist gewissermaßen Teil ihres Programms.

Denn schon der Aktionstag zum Weltkinderhospiztag im vergangenen Jahr im Ballsaal Berlin und ein weiterer Tag für Familien mit lebensbedrohend erkrankten Kindern während der Wintersaison des Europa-Parks waren nicht nur erlebnisreiche Tage für die Betroffenen und deren Familien, sie sorgten zugleich für ein starkes Medieninteresse. Mack: "Hospiz und Kinder, das ist für die Öffentlichkeit und auch für die Medien ein Tabuthema. Ich glaube, weil es uns zu betroffen macht".

Zum vollständigen Artikel der Badischen Zeitung