Die Wanderausstellung "Im Rahmen des Möglichen" zeigt im Café Ell Bilder der 17-jährigen Lucy Hoffmann, die mit dem Mund malt.

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Die Diagnose ist niederschmetternd: Muskelatrophie. Sie bedeutet für die jetzt 17-Jährige Lucy Hoffmann aus München eine Krankheit, die ihr Leben bedroht und die Hospiz-Dienste zu ihrem normalen Lebensalltag macht – nicht aber, dass sie ihre Liebe zur Malerei vernichtet. Am Samstagabend, bei der Eröffnung der Ausstellung "Im Rahmen des Möglichen" im Café Ell, erregen ihre Bilder viel Aufsehen, nicht nur deswegen, weil sie durch die Pinselführung ihres Mundes und die Bewegung ihres Kopfes geschaffen wurden.

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Als unser Botschafter, Lutz Franz, von Lucy Hoffmann und ihrem Talent erfährt, entschließt er sich, die Gemälde auch der kunstinteressierten Domstadt zu zeigen. Tatsächlich fasziniert bei der Vernissage die Klarheit der Werke ringsum an den Wänden des Café Ell die große Schar an anwesenden Gästen. Neben den Originalen hängen zum Teil auch Reproduktionen auf Leinwänden, mit denen Franz es Kunstfreunden ermöglicht, auch Werke aus der Ausstellung zu erwerben.

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Im Beisein des Caféhausbesitzers Clemens Huber, der Geschäftsführerin des Bundesverband Kinderhospiz, Sabine Kraft, des Bürgermeisterstellvertreters Thomas Mutter, des künstlerischen Leiters des St. Blasier Bildhauersymposiums, Sharima Fritz Will, und der Stadträtin Elisabeth Kaiser wird die Ausstellung eröffnnet. Lutz Franz macht an diesem Abend darauf aufmerksam: "Die als Wanderausstellung von der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) konzipierte Bilderschau wurde seit Juni bereits in verschiedenen Einrichtungen in München und Umgebung gezeigt. Nachdem der Bundesverband Kinderhospiz, dessen Mitglied das AKM ist, sie hierher geholt hat, möchte er damit auf die wichtige Arbeit der stationären und ambulanten Kinderhospize und ihrem Bundesverband in Deutschland hinweisen".

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Foto: Badische Zeitung - Cornelia Liebwein