Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar machte die Facebook-Seite der Bunderegierung auf die ca. 40.000 erkrankten Kinder und die ehrenamtlichen Helfer in der Kinderhospizarbeit aufmerksam und veröffentlichte dazu den folgenden Facebook-Eintrag: https://www.facebook.com/Bundesregierung/videos/980981481993588/

Zu sehen ist ein Spot, der für das Sorgentelefon Oskar des Bundesverbands Kinderhospiz entstanden ist: Während einer Radiosendung hört man, wie ein kleiner Junge am Studiotelefon der Moderatorin ganz unvermittelt von seiner schweren Erkrankung erzählt. Denn der neunjährige Sebastian leidet an spinaler Muskelatrophie (kurz: SMA), einer unheilbaren degenerativen Erkrankung des zentralen Nervensystems, und sitzt deshalb im Rollstuhl. Wenn die anderen Fußball spielen, so sagt Sebastian zum Beispiel, könne er nicht mitlaufen. Und am Ende des Gesprächs fragt der Junge: „Warum lässt Gott zu, dass ich so eine schwere Krankheit habe und dass ich daran sterbe?“ Eine Antwort darauf kann ihm die Moderatorin nicht geben. Stattdessen herrscht Stille.

Über 100.000 Menschen haben den Film inzwischen über die Facebook-Seite der Bundesregierung gesehen, der Beitrag wurde mehr als 940 mal geteilt und in über 170 Kommentaren ist eine lebhafte Diskussion entstanden.

 

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Über die Anerkennung durch Herrn Steinmeier und diesen Kommentar der Redaktion der Bundesregierung freuen wir uns ganz besonders: "Lieber Bundesverband Kinderhospiz, von Herzen danke für Ihre eindrucksvolle Arbeit und das leidenschaftliche Engagement für die Belange dieser Kinder und Angehörigen. Wir hoffen, dass wir mit unserem Beitrag hier ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken konnten und Ihre wertvolle Arbeit damit ein wenig unterstützen können. Herzliche Grüße aus dem Bundespresseamt."

Das ist uns in den vergangenen Tagen sicherlich gelungen.

160211 Herr Groehe Herr Heber Frau Kraft