150124 PM Trauertagung 01


Wie nach dem Tod eines Kindes f├╝r Eltern und Geschwister die schwierige Trauerarbeit beginnen sollte
aus der Mainpost, am 27.01.2015

ÔÇ×PauliÔÇť, wie Bernd Seitz seinen Sohn Jean-Paul liebevoll nennt, ist eines von gesch├Ątzt 40 000 Kindern in Deutschland, die aufgrund schwerer Erkrankungen nicht erwachsen werden, vorher sterben. Die Diagnose ist f├╝r die Eltern ein Schock ÔÇô und es folgt ein Leben im permanenten Ausnahmezustand.

Wo gibt es Hilfe? Wer steht einem bei, wenn die Belastung zu gro├č wird? Und wer reicht die Hand, wenn mit dem Tod des Kindes absurderweise sofort jegliche staatliche Hilfe erlischt? Also dann, wenn Eltern, Gro├čeltern und Geschwister umso mehr Unterst├╝tzung br├Ąuchten, um nach dem Verlust aus der Sprachlosigkeit und Ohnmacht zu gezielter Trauerarbeit zu finden?

Auf dem Schwanberg, bei der Tagung ÔÇ×Aus der Trauer w├Ąchst die KraftÔÇť in R├Âdelsee (Lkr. Kitzingen) gab es behutsame, bisweilen beklemmende Antworten. ÔÇ×Die Trauerbegleitung ist unglaublich wichtig, damit die Angeh├Ârigen lernen, mit ihrem Verlust weiterzulebenÔÇť, sagt Sabine Kraft, Gesch├Ąftsf├╝hrerin des Bundesverbandes Kinderhospiz, und fordert mehr Hilfe von der Politik. ÔÇ×Dass Trauerbegleitung rein aus Spendengeldern finanziert werden muss, ist ein Unding.ÔÇť

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