Ride4Kids – Für die Bundesstiftung Kinderhospiz Rund 600 Kilometer hat Michael Meyen schon für den guten Zweck zurückgelegt.

Die Hälfte seiner Tour Ride4Kids hat er am heutigen Mittwoch geschafft – wenn er in Göttingen auf dem Marktplatz/Gänselieselbrunnen eintrifft. Um 10.30 Uhr wird ihn Bürgermeister Ulrich Holefleisch begrüßen. Und ihm vor allem die Hand schütteln – damit Meyen weiter an seinem „shake-the-mayor“-Rekordversuch arbeiten kann. Danach geht es sofort weiter – List wartet! Schließlich ist es keine gemütliche Fahrradtour, sondern eine gemeinnützige Fahrt, die sich der 49-Jährige vorgenommen hat. Seit dem 9. Juli radelt er vom bayerischen Oberstdorf aus bis nach List auf Sylt.

Tour fĂĽr Kinderhospize

Auch dort soll wieder der erste Bürger der Gemeinde List, Wolfgang Strenger, auf ihn warten – zusammen mit Mrs. Germany World, Susann Raddatz, Botschafterin der Bundesstiftung Kinderhospiz. Längs durch Deutschland, rund 1300 Kilometer – und das nicht nur für die Kondition, sondern für einen guten Zweck, das ist Ride4Kids: Michael Meyen will auf die Kinder aufmerksam machen, die unheilbar krank sind, und denen Kinderhospize eine Heimat bieten. Spenden sind auch willkommen. 2500 Euro sind sein Ziel. Aber es darf natürlich auch mehr werden!

Betriebsleiter und Mountainbike-Fan

Der 49-Jährige aus Troisdorf bei Bonn ist eigentlich Betriebsleiter in einem Bad der Stadt Niederkassel. Und jetzt hat er all sein Durchhaltevermögen und seine Hilfsbereitschaft zusammen genommen, um Spenden zu erradeln. „Ride4Kids“ hat er seine Aktion getauft – und um sie durchzustehen, braucht Meyen natürlich Erfahrung. Die hat er bereits 2009 gesammelt, als er mit seinem Mountainbike 730 Kilometer zurücklegte – in 38 Stunden sammelte er Geld, um bedürftigen Kindern in der Gemeinde Grube zu helfen.

Shake-Hands

Meyen hält an allen teilnehmenden Rathäusern an und macht dort jeweils auf die Bundesstiftung Kinderhospiz aufmerksam. Ein „Shake-The-Mayor“, Schüttel-dem-Bürgermeister-die-Hand-, gehört für ihn auch dazu. Er schaffe das alles nicht, sagt Meyen, wenn ihn nicht seine „wundervolle Frau“ unterstützen würde. Wer will eine solche Idee nicht unterstützen? Zumal die Spenden nicht für eine neue Fahrradausrüstung drauf geht, sondern alle Einnahmen ausschließlich der Bundesstiftung Kinderhospiz zu Gute kommen. Mit den Spendengeldern werden zum Beispiel Familien von lebensverkürzt erkrankten Kindern sowie Einrichtungen des Bundesverband Kinderhospiz e.V. gefördert.

Freiwillige können sich anschließen

Mehr als 80 Rathäuser – samt Handschlag mit dem Bürgermeister, um einen Rekord aufzustellen. Fahrradbegeisterte* können sich Meyen immer noch anschließen. Voraussetzung: Drei oder mehr Sponsoren, die sich für mindestens 0,20 Euro pro Kilometer an seiner geradelten Strecke beteiligen. Das Spendenbarometer, das auf www.ride4kids.de immer den aktuellen Stand anzeigt, ist bereits gut gefüllt – 2500 Euro sollen es noch werden, oder eben mehr!