Berlin, 10. Oktober 2012.

Der Bundesminister f├╝r Gesundheit Daniel Bahr besuchte am heutigen Mittwoch 10. Oktober 2012 das Berliner Kinderhospiz SONNENHOF und informierte sich pers├Ânlich ├╝ber die Kinderhospizarbeit in Deutschland. Der Gr├╝nder des SONNENHOFes J├╝rgen Schulz, zugleich Vorstand des Bundesverband Kinderhospiz e.V., f├╝hrte den Minister durch das neu ausgebaute Haus und stellte ihm dessen Inhalte vor. Bei dem Rundgang im Berliner Kinderhospiz SONNENHOF lernte Daniel Bahr den Alltag von Familien mit einem lebenslimitiert erkranken Kind und den der Pflegenden kennen. Gleichzeitig sprach J├╝rgen Schulz ├╝ber die Anstrengungen zum Erhalt dieses f├╝r die betroffenen Familien so wichtigen Ortes.

Die Bj├Ârn Schulz STIFTUNG, die Tr├Ągerin des SONNENHOFes, leistete bereits vor mehr als eineinhalb Jahrzehnten Pionierarbeit im Bereich der Kinderhospizarbeit in Deutschland und hat wesentlichen Anteil an der bundesweiten Umsetzung. Die Berliner Stiftung betreibt seit 1997 den ersten ambulanten Hospizdienst f├╝r Kinder und deren Familien ÔÇô die FAMILIENBEGLEITER ÔÇô sowie das zweite station├Ąre Kinderhospiz SONNENHOF und das Tageshospiz SONNENTAG in Deutschland.

"Wenn ein Kind so schwer erkrankt, ist immer die gesamte Familie betroffen" lautet der Leitsatz, nach dem die Stiftung handelt. So sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte entwickelt und realisiert worden, die den Familien m├Âglichst umfassende Hilfe auch zuhause anbieten - von der Geschwisterkinderbegleitung, spezialisierten ambulanten Palliativ-Versorgung bis zur Trauerarbeit. ÔÇ×Das sind f├╝r uns sehr gro├če Aufgaben, die nur mit Hilfe von vielen Spenden machbar sindÔÇť, erkl├Ąrt J├╝rgen Schulz, dem eine bessere Finanzierung der Kinderhospizarbeit von Seiten der Kassen sehr am Herzen liegt.

Bahr-SONNENHOF