Er ist die Transporter-Legende für Leute und Lasten: Der VW-Bulli. Ein grasgrün-farbenes Modell, Baujahr 1978, innen knallig pink ausgestattet, ist seit zwei Monaten das mobile Aushängeschild der Bundesstiftung Kinderhospiz.

Volkswagen Nutzfahrzeuge stellte der Stiftung den Bulli vor zwei Monaten im Rahmen einer Kooperation zur Verfügung, der Freiburger Comik-Cartoonist und Autor Peter Gaymann, seit 2007 Botschafter der Bundesstiftung, illustrierte das Gefährt mit einer Zeichnung. Gestern morgen signierte Gaymann den Bulli in der Autostadt im Pavillon von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Mit ihrer Aktion "52 Wochen" wirbt die im September 2007 gegründete Bundesstiftung Kinderhospiz in der Gesellschaft um Aufmerksamkeit. "Die Hilfe von Volkswagen ist nicht nur ein Steinchen in diesem Mosaik – sie ist ein Meilenstein", sagte Stiftungsvorstand Sabine Kraft.

5000 Kinder und junge Erwachsene würden in Deutschland jedes Jahr an unheilbaren Muskel- und Stoffwechselerkrankungen sterben. "Zu wissen, dass das eigene Kind sterben wird, ist für Eltern und Geschwister kaum zu ertragen", sagte Sabine Kraft. "In unseren Hospizen begleiten und entlasten wir sie."

Künstler Peter Gaymann war das Thema nicht fremd, als die Stiftung ihn vor vier Jahren bat, sich als Botschafter zu engagieren. "Mein Vater starb in einem Hospiz", erzählte der Freiburger. Als er gefragt wurde, ob er den Bulli mit einer Zeichnung gestalten könne, sei er ins Grübeln geraten: "Ich fragte mich, wie ich das Thema Hospiz anpacken soll, wenn ich sonst nur Witziges zeichne."

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Zur Bildergalerie des Bullis und der Signierung durch Peter Gaymann auf www.bundesstiftung-kindehospiz.de