Situation f├╝r Betroffene nach wie vor unbefriedigend

Seit einem halben Jahrzehnt soll der bundesweite ÔÇ×Tag der KinderhospizarbeitÔÇť auf die Situation lebensverk├╝rzend erkrankter Kinder und deren Familien aufmerksam machen. Obwohl die Politik neue Rahmenvertr├Ąge f├╝r diese Einrichtungen geschaffen hat, ist die Situation der Betroffenen Familien nach wie vor unbefriedigend. In den Bundesl├Ąndern gibt es auch mit der neuen Gesetzeslage keine einheitliche Kostenerstattung: je nach Land und Krankenkasse werden viele Aufenthalte nicht als Hospizaufenthalte bewilligt. Weiterhin sind Hospize somit auf Spenden angewiesen, was den Einrichtungen und der gesamten Bewegung auf Dauer schaden wird.

Kinderhospize begleiten Kinder mit unheilbaren Erkrankungen gemeinsam mit ihren Familien bis zum Tode des erkrankten Kindes und in der Trauerzeit. Sie sorgen f├╝r Unterst├╝tzung und Entlastung auf diesem schweren Weg. Das Leben der betroffenen Familien ├Ąndert sich mit der Diagnose radikal. Sie stehen pl├Âtzlich vor der kaum l├Âsbaren Aufgabe, das Unbegreifliche zu begreifen und dabei gleichzeitig den Alltag organisieren und eine neue Lebensperspektive entwickeln zu m├╝ssen. Zudem wachsen Geschwisterkinder angesichts dieser Situation in einem Spannungsfeld zwischen Beh├╝tetsein und Auf-sich-selbst-gestellt-sein auf.

Zur vollst├Ąndigen Pressemitteilung