Konzeptgrundlage

Jede in der Bundesrepublik ansässige Person hat ein Grundrecht auf ein Sterben in Würde. Dieses folgt unmittelbar aus Art. 1 Abs. 1 des Grundgesetzes.
Der Bundestag hat sich anlässlich der Verabschiedung des § 37b SGB V ausdrücklich zu diesem Grundrecht bekannt. Wie sich aus der Verlautbarung der Bundesärztekammer zur ärztlichen Sterbebegleitung vom 21. Januar 2011 ergibt, steht der Schutz der Würde des sterbenden Menschen ebenfalls im Zentrum der darin formulierten ärztlichen Standesethik für die ärztliche Sterbebegleitung.
In Würde zu sterben heißt, als Mensch in der von ihm gewünschten Umgebung in seinem Dasein bis zuletzt wahrgenommen und angenommen zu werden. Die Vertragspartner bekennen sich zu diesen ihnen vorgegebenen rechtlichen und ethischen Normen.

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